Die Berliner nähern sich dem Endspiel

Zweiter Sieg: Auch Alba hat Matchball

Vorteil Alba: Die Berliner behielten auch im Zweiten Halbfinal-Duell die Oberhand. imago images

Bester Berliner Werfer war Rokas Giedraitis mit 13 Zählern. Bei Oldenburg war Rasid Mahalbasic mit 18 Punkten bester Schütze. Bei Alba stand nach überwundener Fußverletzung Spielmacher Derrick Walton wieder im Kader. Die Gäste starteten aber konzentrierter, lagen schnell 7:2 in Führung. Die Berliner brauchten ein paar Minuten, um ihren Rhythmus zu finden, schlugen danach aber mit einem 11:2-Lauf zurück. Alba kam vor allem durch eine gute Defensivarbeit immer wieder zu Ballgewinnen.

Doch in der Offensive vergaben sie nun zahlreiche offene Würfe. Von sieben Freiwürfen wurde in der ersten Halbzeit nur einer verwandelt, von 17 Drei-Punkte-Wurf-Versuchen landeten nur drei im Korb. So kam Oldenburg wieder heran und ging durch Ricky Paulding nach gut 18 Minuten sogar 29:28 in Führung. Aber auch die Niedersachsen hatten Probleme zu punkten - und so konnte Alba eine knappe Führung in die Pause retten.

Nach dem Seitenwechsel gelang es zunächst keinem Team, sich abzusetzen. Erst gegen Ende des dritten Viertels legten die Berliner einen Zwischenspurt hin und führten beim 60:50 erstmalig zweistellig. Doch die Gäste kämpften und kamen Mitte des letzten Abschnittes wieder auf zwei Zähler heran (64:62). Doch auch dieses Mal hatte Alba wieder eine Antwort. Knapp anderthalb Minuten vor Ende traf Peyton Siva mit einem Drei-Punkte-Wurf zum 78:66. Damit war die Partie vorzeitig entschieden.

dpa