St. Louis geht in der Serie mit 3:2 in Führung

Blues überrennen Sharks im Mitteldrittel - Finale ist nahe

Martin Jones (li.), Vladimir Tarasenko

Penalty verwandelt: Vladimir Tarasenko überwindet Martin Jones (li.) zum 3:0. Getty Images

Nur in der Anfangsphase hatte San Jose etwas mehr vom Spiel. Anschließend entwickelte sich eine mit offenem Visier geführten Partie, in der Evander Kane und auf der Gegenseite Vladimir Tarasenko jeweils den Pfosten trafen. Ein Fehlerpass von Starverteidiger Erik Karlsson in der eigenen Zone bescherte St. Louis die Führung. Oskar Sundqvist zog aus halbrechter Position sofort ab und überwand so den überraschten Sharks-Keeper Martin Jones (6.).

Wer im zweiten Abschnitt mit auf den Ausgleich drängenden Hausherren gerechnet hatte, sah sich schwer getäuscht. Denn im Mitteldrittel wurde San Jose regelrecht von den Blues überrannt (20:6 Schüsse zugunsten der Gäste). Nach unglücklicher Abwehr von Torhüter Jones zur Seite und damit direkt vor die Kelle von Jaden Schwartz, musste der Angreifer nur noch ins leere Tor einschieben (24.). Und damit noch nicht genug. Tarasenko wurde wenig später auf dem Weg zum Tor gefoult - und verwandelte den fälligen Penalty mit einem akkuraten Handgelenkschuss zum 3:0 für St. Louis.

Vereinsdaten St. Louis Blues

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San Jose, California, USA 95113

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Schwartz gelingt zweiter Hattrick in den Play-offs 2019

Die Vorentscheidung fiel bereits anfangs des Schlussabschnitts als die Sharks nach knapp zwei gespielten Minuten in doppelte Unterzahl gerieten: Mit etwas Glück gelang Schwartz im Nachstochern vor dem Tor sein zweiter Treffer (43.). In der 57. Minute gelang dem Außenstürmer nach perfektem Zuspiel von Tarasenko gar die Vollendung seines zweiten Hattricks der laufenden Play-offs - 5:0. Dies war letztmals Johan Franzen (Detroit Red Wings) 2008 geglückt. Doch nicht allein die Niederlage schmerzte die Sharks an diesem kalifornischen Nachmittag (Ortszeit): Denn mit Erik Karlsson, Joe Pavelski und Tomas Hertl schieden während der Partie gleich drei Schlüsselspieler angeschlagen aus.

Nur ein Sieg fehlt St. Louis damit noch, um erstmals seit 1970 wieder ins Stanley-Cup-Finale einzuziehen. In der Nacht auf Mittwoch (2 Uhr MESZ) kann das Team von Coach Craig Berube nun vor heimischem Publikum Geschichte schreiben. Ein etwaiges Spiel sieben würde in der Nacht auf Freitag (3 Uhr MESZ) wieder in San Jose stattfinden. Das Stanley-Cup-Finale startet in jedem Fall am Montag (27. Mai) mit Spiel eins in Boston.

jom

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