BVB-Boss gibt sich hoffnungsvoll

"Stehen vor großen Dingen": Watzkes "unerklärliches" Gefühl

Hans-Joachim Watzke

Hat die Hoffnung nicht aufgegeben: Hans-Joachim Watzke. imago images

"Meine Hoffnung wird jeden Tag größer", verriet der 59-Jährige am Rande der Auszeichnung des "Deutschen Fußball Botschafters" in Berlin und gestand, dass er darüber "selber ganz verwundert" sei, "weil ich eigentlich ein Skeptiker bin". Diesmal habe er jedoch ein "Gefühl, dass wir vor großen Dingen stehen. Ich kann es auch nicht erklären."

Dass Meisterschaften am letzten Spieltag verspielt werden können, weiß man nicht nur aus der Saison 1999/2000. Damals hatte Bayer Leverkusen am 34. Spieltag bei der SpVgg Unterhaching 0:2 verloren und musste daraufhin dem FC Bayern im Titelrennen doch noch den Vortritt lassen. Dieses Mal sind die Bayern aber nicht der Jäger, sondern der Gejagte, ergo lastet der größere Druck auf ihren Schultern. Wie es am Ende ausgehen wird, muss sich erst noch zeigen. Watzke jedenfalls findet die Situation "eigentlich ganz cool".

Die Ausgangslage aus BVB-Sicht ist recht simpel: Dortmund muss bei Borussia Mönchengladbach gewinnen und auf eine Niederlage der Münchner gegen Eintracht Frankfurt, das noch um die Champions League spielt, hoffen, um den Meistertitel zu holen. "Wir gucken einfach mal", sagte Watzke.

drm