96: Training ohne Bakalorz und Müller

Hannover droht neuer Schlusslicht-Rekord

Hendrik Weydandt, Ihlas Bebou und Marvin Bakalorz

Weydandt, Bebou und Bakalorz (von links) wollen die Saison nicht als Letzter beenden. imago images

Vor sechs Jahren war es genau andersherum. Da empfing Hannover 96 am letzten Spieltag die Düsseldorfer Fortuna, die schließlich 2012/13 nach einem 0:3 bei den Niedersachsen den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit gehen musste. Eine Niederlage sollte 96 diesmal am letzten Spieltag vermeiden, um sicher einem neuen alleinigen Negativrekord aus dem Weg zu gehen.

Es droht das fünfte Mal der letzte Platz

Käme es nämlich zu einer Pleite und gleichzeitig zu einem Sieg des Tabellennachbarn und Mitabsteigers Nürnberg, beendeten die Niedersachsen zum fünften Mal eine Erstligasaison als Schlusslicht. Neben dem FC St. Pauli und dem MSV Duisburg ist 96 bislang einer von drei Klubs, denen dies in der Bundesliga-Geschichte viermal passierte.

Ob Marvin Bakalorz und Nicolai Müller dabei mithelfen können, das drohende Unheil gegen die Fortuna zu verhindern, bleibt abzuwarten. Am Mittwoch fehlte das Duo in der einzigen Trainingseinheit des Tages. Während Bakalorz womöglich ausfallen wird, wenn sich die vom Verein offiziell vermeldete Adduktorenzerrung bestätigt, besteht bei Frankfurt-Leihgabe Müller die Aussicht, am Samstag ein letztes Mal mitwirken zu können. Der Offensivspieler fehlte lediglich aufgrund einer individuellen Belastungssteuerung. Noch nicht wieder im Kreis der Mannschaft weilte zudem der Brasilianer Jonathas. Für den Stürmer stand nach seinen jüngsten Beschwerden am Hüftbeuger ein Einzelprogramm mit Reha- und Athletiktrainer Tobias Stock auf dem Programm.

Michael Richter