79:80 (41:35) im Nachholspiel in Bayreuth

Denkbar knappe Niederlage für Alba Berlin

Adonis Thomas

Überraschungserfolg: Bayreuths Adonis Thomas freut sich über den Sieg gegen Alba Berlin. imago

Es war die erste Pleite nach zuletzt sieben Liga-Siegen in Serie. ALBA bleibt dennoch Tabellendritter. Beste Berliner Werfer waren Rokas Giedraitis mit 16 und Luke Sikma mit 14 Punkten. Die Berliner mussten auf die angeschlagenen Martin Hermannsson und Niels Giffey verzichten. Zudem fiel auch noch Spielmacher Derrick Walton kurzfristig verletzt aus. Aber auch ohne dieses Trio kamen die Gäste sehrt gut in die Partie. Der Wurfrhythmus war sofort da und man kontrollierte die Partie. Kurz vor Ende des ersten Viertels war ALBA bereits auf 23:8 davongezogen.

Doch anschließend kam Bayreuth besser ins Spiel, bei den Berlinern häuften sich die Fehler. Hinzu kam, dass Nationalspieler Johannes Thiemann nach einem Schlag auf das Schienbein nicht mehr weiterspielen konnte. Doch ALBA konnte die Führung bis zur Halbzeit halten.

Nach dem Seitenwechsel kam Bayreuth dann mit mehr Schwung aus der Kabine. Nach knapp 27 Minuten waren sie bis auf drei Zähler herangekommen (50:53). Doch ALBA blieb ruhig, konterte mit einem 9:0-Lauf und konnte sich so wieder leicht absetzen. In der Schlussphase ging ALBA dann aber die Puste aus. Zwei Sekunden vor Ende traf Kyan Anderson zum 80:79 für die erste Bayreuther Führung im gesamten Spiel - dies sollte zugleich der Schlussstand sein.

Statistik zum Spiel

medi Bayreuth - ALBA Berlin 80:79 (12:23,23:18,17:21,28:17)

Punkte medi Bayreuth: Ky. Anderson 17, Thomas 13, Brooks 12, Mika 10, Robertson 9, Raivio 8, Hrovat 7, Doreth 2, Seiferth 2
ALBA Berlin: Giedraitis 16, Sikma 14, Nnoko 11, Saibou 11, Siva 10, Wagner 7, Clifford 3, Mattisseck 3, Ogbe 2, Schneider 2
Zuschauer: 3121

dpa