Frankfurt muss gegen Benfica ein 2:4 aufholen

Rode: "Müssen einen kühlen Kopf bewahren"

Sebastian Rode

Will mit seinem Team ins Halbfinale: Frankfurts Sebastian Rode. imago

Aus der 2:4-Niederlage vom ersten Aufeinandertreffen will die Eintracht die richtigen Schlüsse gezogen haben, um den Traum vom Halbfinale doch noch wahr werden zu lassen. Zwei Pflichtspielniederlagen in Serie kassierten die Hessen zuletzt im Dezember des letzten Jahres. Überhaupt wurde im Anschluss nur noch die Partie gegen den FC Bayern (0:3) kurz vor Weihnachten abgegeben. Jetzt schmerzt es, dass der Frankfurter Höhenflug ausgerechnet vor dem wichtigen Rückspiel gegen die Portugiesen ein abruptes Ende nahm. "Wir werden wieder ein anderes Gesicht zeigen und alles in die Waagschale werfen, damit es zum Weiterkommen reicht", versprach Rode dem Formtief zu trotzen.

Auf keinen Fall sollen die Kräfte durch einen Platzverweis zusätzlich strapaziert werden. "Wir müssen einfach aufpassen, dass wir in Zukunft zu elft fertig spielen", mahnte Trainer Adi Hütter, nachdem sein Team die Spiele gegen Augsburg (Gelson Fernandes: Gelb-Rote Karte) und Lissabon (Evan Ndicka: Rote Karte) nur zu zehnt beendete. "Jeder von uns ist total heiß auf das Spiel und wird die Minuten in Unterzahl auch deswegen gut verkraftet haben. Durch die drei Tage Regeneration sind wir am Donnerstag körperlich wieder bei 100 Prozent. Was die Motivation angeht sogar bei 150 Prozent", betonte Rode.

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Die Ausgangssituation ist klar: Frankfurt muss zwei Tore aufholen. Ein gewisses Risiko ist somit unausweichlich. "Trotzdem müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und dürfen keinesfalls ins offene Messer laufen", betonte Rode. Dabei kommt der Aufwärtstrend von Stürmer Goncalo Paciencia, der sowohl gegen Lissabon als auch gegen Augsburg traf, gerade recht. Denn Stoßstürmer Sebastian Haller wird mit seiner Bauchmuskel-Verletzung weiter fehlen. Doch die Chancenverwertung von Paciencia, Luka Jovic und Ante Rebic ließ zuletzt deutlichen Spielraum zur Verbesserung.

Kann Hinteregger auflaufen?

Weiterhin unklar ist der Einsatz von Martin Hinteregger. Der Abwehrstratege zog sich gegen Augsburg eine Verhärtung im Oberschenkel zu. Auf kicker-Nachfrage ließ die Eintracht am Dienstag verlauten, "ein Einsatz ist nicht ausgeschlossen." Sicher zuschauen muss hingegen Evan Ndicka nach seiner Rotsperre aus dem Hinspiel.

Moritz Kreilinger

kicker.tv Hintergrund

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