Absteiger trifft Aufsteiger: Löwen-Duell in Braunschweig

Schubert: "In dieser Liga ist niemand chancenlos"

Andre Schubert und Manuel Janzer

Der Trainer von Eintracht Braunschweig: Andre Schubert mit seinem Angreifer Manuel Janzer. imago

Beim Heimspiel im Eintracht-Stadion möchte Braunschweig seinen guten Lauf der vergangenen Spiele fortsetzen. In den letzten sieben Partien ging der Absteiger nicht mehr als Verlierer vom Platz und konnte sich so im Abstiegskampf etwas freischwimmen. "Das Selbstvertrauen ist natürlich riesig", sagte Manuel Janzer gegenüber dem vereinseigenen Videokanal. "Wir wachsen von Spiel zu Spiel als Team zusammen, das merkt man. Wir stehen hinten sehr kompakt, das ist die Basis. Wir verteidigen gut und vorne sind wir immer für ein Tor gut, das hat man, denke ich, in den letzten Spielen gesehen", führte er weiter aus.

Und tatsächlich steht die Abwehr der Niedersachen in den letzten Wochen gut, in den letzten zehn Spielen ließ die Mannschaft von Andre Schubert nur sechs Gegentore zu und sieben Mal behielt Torhüter Jasmin Fejzic (kicker-Notendurchschnitt: 2,70) die weiße Weste.

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die letzten 10 Spiele - Eintracht Braunschweig
Hoffenheim (A)
3
:
0
Hertha (A)
4
:
1
Bremen II (H)
1
:
0
MTV Gifhorn (A)
1
:
11
Bad Harzburg (A)
0
:
15
Calberlah (A)
0
:
11
Cottbus (H)
1
:
1
Halle (A)
1
:
0
Aalen (A)
1
:
3
Münster (H)
3
:
3
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"Wir werden eine gute Lösung finden"

Die Abwehrkette muss allerdings, nach dem Platzverweis für Steffen Nkansah im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte (1:0), umgebaut werden. Der Innenverteidiger fehlt ebenso gesperrt wie Torschütze Marc Pfitzner, der seine fünfte Gelbe Karte sah. Wer die beiden gesperrten Spieler ersetzen soll, ließ Schubert auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung noch nicht durchblicken: "Natürlich machen wir uns Gedanken, wie wir die Spieler ersetzen. Wir bereiten uns ja immer auf den Gegner vor und gucken dann, wie er organisiert ist. Es gibt eine Reihe von Spielern, die sich da anbieten. Deswegen werden wir eine ganz gute Lösung finden."

Die Tabellensituation für den Gegner aus München (aktuell Fünfter im Tableau) ist nicht ungefährlich, der Abstand zum Relegationsplatz beträgt neun Punkte, ebenso viel Vorsprung haben die Sechziger auf den ersten Abstiegsplatz. Janzer erwartet gegen Sechzig ein "spannendes Duell" mit einem Gegner, der in der Offensive "sehr gute Spieler" hat. Schubert hob die "Zweikampfstärke" des Gegners hervor und, "dass Sechzig zurzeit eine der besten Mannschaften in der Liga ist. Es ist ein harter Brocken am Wochenende, aber wir sind natürlich nicht chancenlos. In dieser Liga ist niemand chancenlos."

Wir schauen nicht jede Woche auf die Tabelle.

Manuel Janzer von Eintracht Braunschweig

Die Mannschaft ist sich der Situation bewusst und Janzer betonte: "Wir schauen nicht jede Woche auf die Tabelle. Wir spielen unser Spiel und wir wissen, dass wir punkten müssen. Das ist wie ein Endspiel jede Woche für uns und so gehen wir die Spiele auch an."

kon