Berliner Stürmer muss außerdem Strafe zahlen

Hertha wehrt sich gegen Drei-Spiele-Sperre für Ibisevic

Vedad Ibisevic

Sah gegen Dortmund die Rote Karte: Vedad Ibisevic. imago

In der Nachspielzeit hatte Ibisevic BVB-Torwart Roman Bürki den Ball aus ein paar Metern Entfernung genau an den Kopf geworfen , Schiedsrichter Tobias Welz zückte nach Videobeweis die Rote Karte; für Herthas Stürmer bereits die sechste in seiner Bundesliga-Karriere.

Das DFB-Sportgericht sperrte Ibisevic nun für drei Ligaspiele, zudem muss der Bosnier 15.000 Euro Strafe zahlen. Sein Trainer hatte nach der späten 2:3-Pleite gegen die Dortmunder am Sky-Mikro noch etwas gescherzt: "Wenn das Absicht war, dann muss er wirklich Handball spielen. Der Wurf war richtig platziert." Der Ungar schloss aber auch entschuldigende Worte an: "Den Ball muss er freilich nicht dahin werfen, auch wenn das nicht mehr spielentscheidend war. Wir entschuldigen uns natürlich für diesen Vorfall."

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Wenige Stunden nach Bekanntgabe des Urteils hat der Bundesligist mitgeteilt, dagegen vorzugehen. "Wir werden gegen das Urteil des DFB fristgerecht Einspruch einlegen", teilte Klub-Sprecher Marcus Jung am Mittwochnachmittag mit. Die übliche Folge ist dann eine mündliche Verhandlung.

mkr

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