In Darmstadt noch kein "Fußball-Gott"

Herrmann hofft auf Einsatz gegen Ex-Klub Kiel

Patrick Herrmann

Würde gerne gegen seinen Ex-Verein spielen: Patrick Herrmann. imago

In der ersten Saisonhälfte schlug Herrmann die Darmstädter noch mit den Kielern 4:2, wurde dabei früh eingewechselt. Nun will er die drei Punkte mit den neuen Kollegen am Böllenfalltor behalten. Als Rechtsverteidiger spielte zuletzt Immanuel Höhn, tat dies weder überzeugend noch mit den ganz großen Böcken. Insofern wäre es eine kleine Überraschung, brächte der neue Trainer Dimitrios Grammozis Herrmann nun von Beginn an und nähme Höhn nach nur einer Partie unter ihm wieder aus der Startelf.

Den ein oder anderen Tipp zum nächsten Gegner hätten sich seine Teamkollegen jedoch schon bei ihm geholt, so Herrmann. Er persönlich würde sich "riesig freuen, gegen meinen alten Verein spielen zu dürfen". Immerhin spielte der 30-Jährige siebeneinhalb Jahre lang für die Norddeutschen, in heutigen Profifußball-Zeiten eine Ära.

Spielersteckbrief Herrmann

Herrmann Patrick

Man werde auf eine Mannschaft treffen, die "mit den riskantesten Fußball" in der 2. Bundesliga spiele, weiß Herrmann aus eigenem Mitwirken. "Riskant" setze er mit "mutig" gleich. Und hat doch die Hoffnung, dass die Darmstädter Zählbares einfahren können: "Wenn wir kompakt stehen, können wir den ein oder anderen Ball abfangen und daraus Kapital schlagen." Erste Ansätze eines neuen Konzepts von Coach Grammozis erkenne er ebenfalls schon: "Das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Ketten wurde noch mal intensiviert."

Jens Dörr

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