Nach Kopfballduell mit Hajri

OP am Montag: Magdeburgs Beck droht lange Pause

Christian Beck (l.)

Kühlung für die malträtierte Stelle: Christian Beck erlitt eine schwere Gesichtsverletzung. imago

"Unserem Kapitän Christian Beck geht es heute etwas besser", twitterte der FCM am Samstagmittag. Am Abend gab der Verein dann bekannt, dass er sich eine Gehirnerschütterung sowie Mittelgesichtsfrakturen am Jochbein und der Augenhöhle zugezogen hat. Die nötige OP erfolgt am Montag in Essen. "Vielen Dank für die vielen Nachrichten, die Ihr mir übermittelt habt. Das gibt mir in dieser schwierigen Situation viel Kraft und zeigt den großen Zusammenhalt, den wir alle hier bei unserem FCM pflegen", teilte Beck über den Verein mit.

Beck war mit Hajri in der 22. Minute nach einem Eckstoß zusammengeprallt. Offensichtlich war beim Angreifer des FCM zunächst nur eine Platzwunde am Kopf.

Hajri, der in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Meidericher markierte, konnte bald weiterspielen. Dagegen wurde der blutende Beck, mit acht Saison-Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft, von den Betreuern zunächst am Spielfeldrand behandelt und erst zehn (!) Minuten später gegen Marcel Costly ausgewechselt. Die Nacht verbrachte der 29-Jährige auf der Intensivstation.

"So etwas steckt man als Mannschaft nicht so schnell weg. Wir hoffen, dass es ihm schnell wieder besser geht", äußerte sich Mittelfeldspieler Jan Kirchhoff gegenüber der Magdeburger Volksstimme.

jch/aho