Köln ist vor Alex Meier gewarnt

Kehrt Sobiech gegen den Ex-Klub zurück in die Startelf?

Wieder voll im Training: Lasse Sobiech (Mitte).

Wieder voll im Training: Lasse Sobiech (Mitte). imago

Kapitän Jonas Hector kehrt nach seiner abgesessenen Gelbsperre zurück ins Team und wird auch von Beginn an mitwirken. Ob er auf der Sechs oder dem linken Flügel spielen wird, ließ Trainer Markus Anfang offen, aber er hat eine klare Tendenz: "Er kann beides spielen. Wir erwarten St. Pauli mit vielen langen Bällen, dann ist es eine Option, dass er im Zentrum spielt, dass wir einen zusätzlichen Kopfballspieler haben. Aber es kann auch sein, dass es ein permanenter Wechsel ist, dass er auch mal auf den Flügel geht."

Bei langen Bällen und benötigter Kopfballstärke wäre auch Sobiech mit seinen 1,96 Meter Körpergröße eine Option, er hat seine Adduktorenprobleme auskuriert und ist auf jeden Fall im Kader. "Lasse ist in der vollen Belastung diese Woche dabei gewesen und hat keine Probleme", verrät der Coach, der noch um den Einsatz von Jannes Horn bangt. Der Defensivmann ist erkältet und wird am Mittwoch zum Arzt gehen. Für Sobiech wäre es hingegen der erste Einsatz seit dem 1:2 am 8. Oktober gegen Duisburg. Pünktlich gegen seinen Ex-Klub, gegen den er bereits im Hinspiel beim furiosen 5:3 mitgewirkt hat, würde er zurückkehren.

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Er könnte es dann mit Alex Meier zu tun bekommen, der jüngst beim 3:2 gegen Union Berlin einen Doppelpack schnürte. "Alex ist ein angenehmer Mensch, der ein richtig guter Fußballer ist und dem man nur das Beste wünscht. Am Freitag natürlich nicht. Ansonsten ist er für mich ein toller Spieler mit einem tollen Charakter", schwärmt FC-Geschäftsführer Armin Veh über seinen ehemaligen Schützling, mit dem er in Frankfurt zusammenarbeitete.

"Er hat seine Qualitäten im Sechzehner"

Dass der Angreifer auf dem Feld gefährlich ist, wissen sie in Köln nicht erst seit dem Montagabendspiel der Kiez-Kicker. "Alex hat seine Qualitäten gerade im Sechzehner", sagt Anfang. "Wir sind in der Lage, ihn in unserer Ordnung zu verteidigen. Aber wenn ein Spieler eine gewisse Klasse hat, wird er immer zu seiner Situation kommen. Wir wollen es so weit es geht unterbinden."

Anfang warnt vor St. Pauli

Aber St. Pauli ist nicht nur Meier, das ist auch klar. Die Hamburger zogen mit dem Dreier am Montag an Köln vorbei und bekleiden aktuell Rang zwei. "Sie sind sehr kompakt und haben nach dem Darmstadt-Spiel (1:2-Niederlage von St. Pauli, d. Red.) nochmal eine Reaktion gezeigt, auch mit der Aufstellung", weiß der Coach der Domstädter. "Wir erwarten eine Mannschaft, die um jeden Zentimeter Boden kämpft. Wir müssen von der ersten Sekunde an gegenhalten. Wir müssen unsere Tugenden, unsere Art zu spielen, zum Tragen bringen."

mst