Regensburg: Lob für Thalhammer

Beierlorzer hochzufrieden: "Unheimlich mutig gespielt"

Achim Beierlorzer

Seit Juli 2017 in Regensburg Trainer: Achim Beierlorzer. imago

Es war ein intensives Duell, das sich der Jahn mit dem Aufsteiger aus Ostwestfalen geliefert hatte. Beide Mannschaften attackierten früh, pressten schon in der gegnerischen Hälfte und erzwangen so einige Ballbesitzwechsel. Es sei das Spiel gewesen, "was wir erwartet haben", sagte Beierlorzer. Allerdings hatte sein Team in der Anfangsphase Probleme, die Umschaltsituationen zielgerichtet auszuspielen. Erst Mitte der ersten Hälfte gelang es dem SSV, sich zunehmend zu befreien. "Wir haben unheimlich mutig gespielt", lobte der gebürtige Erlanger. "Wir haben unsere beiden Sechser nach vorne gezogen, weil wir wussten, dass mit Klement und Vasiliadis zwei spielstarke Spieler immer wieder die Fäden ziehen. Wir haben dann sogar noch unseren Innenverteidiger mit nach vorne gezogen, als Zolinski ins Mittelfeld gegangen ist, um dort spielerische Akzente zu setzen."

Thalhammer hat "ein bisschen Nase die vorne"

Den Lohn erhielt sein Team im zweiten Durchgang. Nachdem Sebastian Stolze noch aus kurzer Distanz das 1:0 liegen gelassen hatte, brachte Maximilian Thalhammer seine Mannschaft mit einem platzierten Flachschuss ins linke Eck auf die Siegerstraße. Der Leihspieler vom FC Ingolstadt hatte im zentralen Mittelfeld den Vorzug bekommen und sich für das Vertrauen mit seinem ersten Saisontor bedankt. "Der Max hatte ein bisschen die Nase vorne, weil er besser und griffiger in den Zweikämpfen ist", begründete Beierlorzer seine Entscheidung. Zudem sei der 21-Jährige imstande, "auch offensiv richtig für Gefahr" zu sorgen.

Spielersteckbrief Thalhammer
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Beierlorzer freut sich über "100-Prozent-Mentalität"

Nachdem Stolze kurz vor Beginn der Schlussviertelstunde den 2:0-Endstand erzielte hatte, war der siebte Regensburger Saisonsieg unter Dach und Fach. Beierlorzer führte die drei Punkte aber nicht darauf zurück, dass sein Team "taktisch hervorragend" gespielt habe. "Für uns war es unheimlich wichtig, wieder diese 100-Prozent-Mentalität an den Tag zu legen", sagte er. Einen ähnlichen Auftritt erhofft er sich nun am kommenden Wochenende in Kiel.

pau