Gerlach nominiert Quintett für Weißrussland-Duell

Petkovic führt Fed-Cup-Team an - Barthel zurück

Andrea Petkovic

Nummer 66 der Welt: Andrea Petkovic. imago

Die deutsche Auswahl geht mit Andrea Petkovic (WTA 66), Tatjana Maria (WTA 67), Mona Barthel (WTA 84), Laura Siegemund (WTA 105) und Doppelspezialistin Anna-Lena Grönefeld (WTA-Doppel 33) in die Viertelfinalpartie gegen Weißrussland, die am 9. und 10. Februar in Braunschweig steigt (im Stream bei DAZN).

"Wir haben eine sehr erfahrene und ausgeglichene Mannschaft, der einiges zuzutrauen ist", findet Kapitän Jens Gerlach, der vor einem Jahr Barbara Rittner ablöste. "Ich freue mich auf mein zweites Heimspiel auf der deutschen Bank, das Braunschweiger Publikum wird uns gegen starke Weißrussinnen sicher sehr gut unterstützen."

Petkovic, erstmals seit Februar 2017 wieder dabei, soll als "absolute Führungspersönlichkeit" (Gerlach) die Equipe ins Halbfinale führen, Maria an ihre Fed-Cup-Leistung vor einem Jahr anknüpfen, als sie, ebenfalls gegen Weißrussland, im Einzel und Doppel punktete. Und Barthel, zuletzt 2013 dabei, "hat sich die Nominierung für dieses Heimspiel mit ihren Leistungen der letzten Monate verdient", so Gerlach.

Siegemund setzte gegen Azarenka dieses Jahr schon ein Ausrufezeichen

Wie Maria im Einzel und Doppel einsetzbar ist Siegemund, die verletzungsbedingt zuletzt im April 2017 im Fed Cup angetreten war. Gerlach: "Laura hat nach ihrem Kreuzbandriss erst im vergangenen Frühjahr angefangen, erneut Turniere zu spielen und sich in kürzester Zeit wieder an die Top 100 herangearbeitet. Mit ihrem Sieg gegen Victoria Azarenka in Australien hat sie ein Ausrufezeichen gesetzt." Sie hatte die weißrussische Nummer eins in der ersten Runde bezwungen, war aber anschließend nicht über die zweite hinausgekommen.

Das hatte nur Angelique Kerber geschafft, doch die Weltranglistenzweite hatte ihre Fed-Cup-Teilnahme genau wie Julia Görges, die Nummer 13 der Welt, frühzeitig abgesagt.

jpe