Berlin: Slowake gewinnt Torwette mit Kalou

Duda: "Die Rolex ist nicht so wichtig"

Ondrej Duda

Zwei Tore beim Club: Berlins Ondrej Duda. imago

In Nürnberg markierte der 24-Jährige seine Saisontreffer Nummer acht und neun - was zugleich eine Rolex für Duda bedeutet. Der Slowake und Salomon Kalou hatten nämlich eine Torwette laufen, wonach Duda den teuren Zeitmesser bekommen würde, wenn er acht Liga-Tore schießt. "Acht waren ausgemacht, er hat aber neun. Ich glaube, wir sollten noch einmal darüber verhandeln", witzelte Kalou nach Abpfiff über die Wette und machte dann deutlich, dass er seine Schuld begleichen möchte. "Ein Deal ist ein Deal."

Duda selbst war das egal, da er gar keine edle Uhr möchte. "Die Rolex ist nicht so wichtig. Ich will sie nicht", sagte Duda und stellte klar, dass er mit dem Geld viel lieber "etwas Gutes tun" würde. Kalou wird die Uhr dennoch besorgen, ganz nach dem Motto "Wettschulden sind Ehrenschulden", dann aber dürfte es der Ivorer seinem Teamkollegen überlassen, was dieser mit seiner Uhr anstellt.

Sportlich ziehen beide Berliner so oder so an einem Strang - und der sollte tunlichst nach oben führen. Wohin die Reise aber genau geht, weiß man in der Hauptstadt noch nicht. Das Ziel ist Europa, daraus macht auch Trainer Pal Dardai keinen Hehl. Dafür braucht es jedoch Punkte, so wie in Nürnberg. Wer die Tore dafür erzielt, ist Duda indes egal. "Der Sieg ist viel wichtiger als meine Tore", meinte der Slowake. "Europa League, Champions League, Abstiegskampf. Darüber will ich nicht nachdenken. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken."

drm

Bilder zur Partie 1. FC Nürnberg - Hertha BSC