Angreifer kommt aus Düsseldorf

Neuzugang Nummer drei: Duisburg leiht Nielsen aus

Havard Nielsen

Kam in Düsseldorf kaum zum Einsatz: Havard Nielsen. imago

Einen Tag nach der Bekanntgabe des Transfers von Joseph Baffoe hat der MSV Duisburg den nächsten Neuzugang an Land gezogen. Havard Nielsen, der im Sommer 2017 von Freiburg nach Düsseldorf wechselte, kam bei der Fortuna in dieser Saison noch kaum zum Zuge. Lediglich 105 Spielminuten absolvierte der Norweger in der laufenden Spielzeit, 90 davon bei der zweiten Mannschaft und nur 15 im DFB-Pokal.

Nach Baffoe ist Nielsen der zweite vom MSV verpflichtete Spieler, den Trainer Torsten Lieberknecht noch aus seiner Zeit aus Braunschweig kennt. Anderthalb Jahre spielte der 25-Jährige zwar nur bei der Eintracht, dennoch freut sich Lieberknecht auf seinen ehemaligen Schützling, denn "Havard ist ein variabel einsetzbarer Offensivspieler, der mit gutem Tempo auch viel Tiefe in unser Spiel bringen wird", wie der Cheftrainer auf der vereinseigenen Website zitiert wird.

MSV Duisburg - Vereinsdaten

Gründungsdatum

02.06.1902

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Fortuna Düsseldorf - Vereinsdaten

Gründungsdatum

05.05.1895

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Duisburg und die Sturmflaute

Bereits am Sonntag war Nielsen, wie der kicker berichtete, aus dem Trainingslager der Fortuna abgereist, um Gespräche mit anderen Vereinen zu führen. Dass der Wechsel zu den Zebras nun geklappt hat, erfreut nicht nur den Norweger. Auch Duisburgs Sportdirektor Ivo Grilic sei sehr glücklich, dass es mit der Leihe geklappt habe.

Dass der MSV die Qualitäten von Nielsen im Kampf um den Klassenerhalt benötigt, steht außer Frage. Die Zebras, welche in der 2. Liga auf Relegationsplatz 16 rangieren, haben mit nur 16 Toren den schlechtesten Sturm der Liga. Der Norweger soll dabei helfen, dass sich das bis zum Saisonende ändert.

kon