NHL: Couture-Hattrick - Doppelter Torwartwechsel in L.A.

Grubauer stoppt Devils - Draisaitl trifft in der OT

Leon Draisaitl

Siegtreffer in der Overtime: Edmontons Leon Draisaitl (#29) hier im Zweikampf mit Bostons Patrice Bergeron. Getty Images

Draisaitl setzt Oilers-Aufwärtstrend fort

Die Edmonton Oilers setzten ihren Aufschwung fort: Das 3:2 n.V. über die Boston Bruins bedeutete den dritten Sieg in Folge. Wie schon zuvor profitierten die Oilers von deutlich verbesserten Special Teams. Gegen Boston überstand Edmonton alle drei Unterzahlsituationen unbeschadet und nutzte eine von zwei Powerplay-Möglichkeiten für ein Tor. In einer eher schussarmen Partie (22:29 Torschüsse) gab es die ersten Treffer erst im zweiten Abschnitt zu sehen. David Krejci schoss die Bruins in Front (32.), kurz darauf glich Kailer Yamamoto mit seinem ersten NHL-Tor überhaupt aus (34.). Im dritten Durchgang drückte Ryan Nugent-Hopkins in Überzahl den Abzug (48.), David Pastrnak stellte mit seinem bereits achten Saisontreffer auf 2:2 nach der regulären Spielzeit (52.).

National Hockey League - Woche 3
Woche 3
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1901 West Madison Street
Chicago, Illinois, USA 60612

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In der Overtime schlug dann die Stunde des Deutschen Leon Draisaitl: Nach 37 Sekunden in der Verlängerung hatte Superstar Connor McDavid vor dem gegnerischen Gehäuse ein Auge für den 22-jährigen Kölner und spielte diesen frei. Draisaitl hatte den halben Kasten offen und schob zum 3:2 ein. "Es war stark von ihm gespielt. Mit ihm musst du für den Puck bereit sein und ihn schnell aufs Tor schießen", so Draisaitl, der Edmontons zweite Sturmreihe neben Jesse Puljujärvi und Landsmann Tobias Rieder centerte. Der 25-jährige Landshuter kam auf 12:59 Minuten Eiszeit (davon 0:56 in Unterzahl), zwei Schüsse, zwei Checks, zwei Takeaways und eine Plus-Minus-Bilanz von -1. Während Rieder noch auf seinen ersten Scorerpunkt für die Oilers wartet, hat Draisaitl schon deren sechs (zwei Tore, vier Assists) auf dem Konto. Er kam gegen Boston außerdem auf 19:32 Minuten Eiszeit (davon 2:29 in Über- sowie 0:37 in Unterzahl).

Grubauer mit erstem Sieg für die Avalanche

Philipp Grubauer

Trotzte dem Schneesturm: Colorados deutscher Goalie Philipp Grubauer feierte seinen ersten Saison-Sieg. imago

Der deutsche Stanley-Cup-Sieger Philipp Grubauer, im Sommer von Washington nach Colorado transferiert, feierte seinen ersten Sieg im Avalanche-Trikot. Der 26-jährige Rosenheimer glänzte bei seinem zweiten Saison-Start mit 27 Saves (90,0 Prozent Fangquote) und half beim 5:3-Erfolg in New Jersey tatkräftig mit. Die formstarken Devils, die bis dato jedes Spiel gewonnen hatten, lagen im dritten Drittel noch mit 3:2 vorne, dann aber kam die Lawine ins Rollen: Gabriel Landeskog machte seinen Hattrick mit einem Doppelschlag (49., 57.) perfekt. Mikko Rantanens "Empty Netter" sorgte nicht nur für den Endstand, sondern baute auch seine persönliche Serie aus: Der Finne hat in allen sieben Spielen der Avs gepunktet und führt die NHL mit elf Assists an.

Doppelter Torwartwechsel: Quick enttäuscht - Greiss' Weste bleibt weiß

NHL Saison 2018/19

Einen Abend zum Vergessen erlebten die Los Angeles Kings und holten sich zu Hause gegen die New York Islanders eine 2:7-Klatsche ab. Casey Cizikas (5.), Josh Bailey (24.), Valtteri Filppula (33., 44.), Matt Martin (45.), Leo Komarov (50.) und Andrew Ladd (52.) trafen für die Isles. Das Comeback von Stammtorwart Jonathan Quick hatte sich L.A. wahrlich anders vorgestellt. Der Starter wurde in der 50. Minute nach sechs Gegentreffern (23 Saves, 79,3 Prozent Fangquote) durch Backup Jack Campbell (zwei Saves, 66,7 Prozent) ersetzt. Kurios: Auch bei den Gästen gab es einen Torwartwechsel. Robin Lehner verließ das Eis in der 53. Minute aus noch unbekannten, wohl aber verletzungsbedingten Gründen (28 Saves, 93,3 Prozent Fangquote). Für ihn kam der deutsche Keeper Thomas Greiss, der keinerlei Anlaufschwierigkeiten zeigte (fünf Saves, 100 Prozent). Teamkollege und Landsmann Tom Kühnhackl kam nicht zum Einsatz.

Haute Couture: Hattrick im neuen Trikot

Logan Couture

Hattrick im neuen Trikot: San Joses Logan Couture klatscht im Kappen-Regen ab. Getty Images

Vor dem Spiel stand Sharks-Stürmer Evander Kane im Fokus, denn erstmals seit seinem Wechsel von Buffalo nach San Jose stand der 27-Jährige seinem Ex-Verein gegenüber. Obwohl Kane zwei Assists gab, stahl ihm Mitspieler Logan Couture die Show. Beim 5:1-Heimsieg im neu designten schwarzen Ausweichtrikot gelang dem Center ein Hattrick (5., 45., 59.). Joonas Donskoi (4.) und Joe Pavelski (52.) erzielten die weiteren Tore für San Jose - für Buffalos Ehrentreffer sorgte Jake McCabe (22.). Besonders bissig zeigten sich die Sharks im Powerplay: In drei von sieben Überzahl-Möglichkeiten waren die schießwütigen Nord-Kalifornier (39:25 Torschüsse) erfolgreich.

Murray und Malkin bremsen die Maple Leafs

Für eine faustdicke Überraschung sorgten die Pittsburgh Penguins beim Auswärtsspiel in Toronto. Die Pens feierten einen 3:0-Sieg, bremsten damit den Lauf der Maple Leafs (zuvor fünf Siege in Serie) und stellten dabei sogar die Torfabrik der NHL (33 Tore) kalt. Zum Mann des Tages avancierte Pittsburghs Goalie Matt Murray, der alle 38 Schüsse parierte und seinen ersten Saison-Shutout feierte. Selbst Leafs-Superstar Auston Matthews fand mit drei Torschüssen keinen Weg vorbei und sah seine Serie von sieben Spielen mit mindestens zwei Scorerpunkten pro Partie reißen. In einem Low-Scoring-Game brachte Evgeni Malkin die Penguins im Powerplay auf die Anzeigetafel (12.). Ansonsten war auch Torontos Torwart Frederik Andersen nicht zu überwinden (36 Saves, 97,3 Prozent Fangquote). Kurz vor Schluss trafen Malkin (58.) und Kris Letang (59.) ins leere Tor und schraubten den Endstand auf 3:0.

Chicago erstmals nicht in der Overtime

Bislang mussten die Chicago Blackhawks in allen ihren fünf Saisonspielen in die Overtime. Das änderte sich nun im Heimspiel gegen die Arizona Coyotes, das die Hawks nach 60 Minuten mit 1:4 verloren. Lawson Crouse (12.), Vinnie Hinostroza (29., 58.) und Clayton Keller (55.) trafen für die Yotes - Erik Gustafsson schoss das einzige Tor für Chicago (27.). Der deutsche Blackhawks-Stürmer Dominik Kahun blieb ohne Scorerpunkt, kam auf drei Torschüsse, einen Plus-Minus-Wert von -1 und 16:02 Minuten Eiszeit (davon 1:18 im Powerplay).

Tampa bleibt perfekt im Penalty Killing - Detroit in der Krise

Ferner setzten sich die Tampa Bay Lightning mit 3:1 gegen die Detroit Red Wings durch. Dabei behielten die Bolts im Penalty Killing eine weiße Weste (0/5) und sind damit nach wie vor die einzige Mannschaft in der NHL, die bislang noch keinen einzigen Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen musste. 23 Unterzahl-Situationen überstand Tampa bislang schadlos. Bei Detroit geht die Krise derweil weiter: Die Red Wings konnten auch im siebten Anlauf noch kein einziges Spiel in der laufenden Saison gewinnen (0-5-2).

NHL-Ergebnisse vom Donnerstag, den 18. Oktober 2018:

Toronto Maple Leafs - Pittsburgh Penguins 0:3
New Jersey Devils - Colorado Avalanche 3:5
Columbus Blue Jackets - Philadelphia Flyers 6:3
Tampa Bay Lightning - Detroit Red Wings 3:1
Winnipeg Jets - Vancouver Canucks 4:1
Chicago Blackhawks - Arizona Coyotes 1:4
Edmonton Oilers - Boston Bruins 3:2 n.V.
Los Angeles Kings - New York Islanders 2:7
San Jose Sharks - Buffalo Sabres 5:1

Christian Rupp

Das sind die Deutschen in der NHL