Müller und Baku nehmen das Mannschaftstraining auf

Drei Kandidaten für die Zehn: Boetius, Maxim, Quaison

Alexandru Maxim

Kandidat für die Zehnerposition beim 1. FSV Mainz 05: Alexandru Maxim. imago

Nach nur vier Toren in den ersten sieben Spielen will Mainz das Spiel nach vorne forcieren. Gegen Hertha BSC schickte Schwarz dazu eine Mittelfeldraute auf den Platz, wobei Boetius als Zehner fungierte. Der Holländer hatte viele Balleroberungen und leitete mehrere Vorstöße ein. Ein Treffer resultierte daraus nicht, weshalb Mainz inzwischen seit 360 Spielminuten ohne Tor ist. In der Tabelle steht der FSV mit der kuriosen Zwischenbilanz von 4:4 Toren und neun Punkten auf dem achten Rang.

"Wir haben jemand gebraucht mit Ballsicherheit, der sich in den torgefährlichen Räumen zwischen den Linien bewegt, der aufgrund seiner Dynamik in die Tiefe reinlaufen kann", erläutert Schwarz, warum Boetius gegen Hertha erste Wahl auf war und der 24-Jährige so zu seinem Startelfdebut kam.

Maxims Profil ist aus Sicht des Trainers gefragt, "wenn wir ganz viel Ballbesitz wollen". Der 28 Jahre alte Rumäne stehe ebenfalls für "gute Laufleistungen".

"Robin hat ein gutes Freilaufverhalten"

Den größten Offensivdrang der Zehner-Kandidaten besitzt Quaison, der auch Stürmer spielen kann, er fällt jedoch wegen einer Zerrung des Hüftbeugers seit rund zwei Wochen aus. "Robin hat ein gutes Freilaufverhalten zwischen den Linien und trifft gute Entscheidungen in engen Räumen. Er kann aus der Tiefe heraus Laufwege machen bis in die Box", beschreibt Schwarz die Qualitäten des 25-jährigen Schweden. Ein Einsatz am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de) kommt aber wohl zu früh. Am Dienstag war Quaison noch nicht im Mannschaftstraining zu finden, er soll im Laufe der Woche einsteigen.

Michael Ebert