Perus Kapitän ist bis 2019 gesperrt

Dopingstrafe für Guerrero wieder in Kraft

Paolo Guerrero

Wird wieder gesperrt: Paolo Guerrero. imago

Überglücklich war José Paolo Guerrero bei seiner Nationalmannschaft im Vorfeld der WM 2018 angekommen. Die Freude war dem ehemaligen Hamburger dabei ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder: Die Vollstreckung der Doping-Sperre des Stürmers und Führungsspielers seines Landes Peru war wenige Tage vor der FIFA-Nominierungsfrist (4. Juni) vom Gericht verschoben worden. Start bei der WM? Ja.

Sein Kommentar damals: "eine Träume sind unmöglich. Die Entscheidung sorgt für Gerechtigkeit, zumindest teilweise."

Die Dopingsperre für den peruanischen Profi ist Medienberichten zufolge aber wieder in Kraft gesetzt worden - auch die FIFA hat das inzwischen offiziell bestätigt. Damit darf der frühere Spieler des FC Bayern München und des Hamburger SV für weitere acht Monate nicht aktiv agieren. Die Sperre endet im April 2019.

Eine im Koka-Tee enthaltene Substanz

Hintergrund: Das Schweizer Bundesgericht hatte vor der Weltmeisterschaft in Russland die Sperre vorübergehend ausgesetzt, damit Guerrero an der WM teilnehmen konnte.

Der Kapitän der peruanischen Nationalmannschaft war im Oktober 2017 nach dem 0:0 im Qualifikationsspiel gegen Argentinien bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden. Bei dem Angreifer war eine in Koka-Tee enthaltene Substanz entdeckt worden.

dpa/mag