Hoffenheims Mittelfeldspieler vor Leihe

Union hat Zulj an der Angel

Robert Zulj

Bald für Union Berlin am Ball? Hoffenheims Robert Zulj steht vor einem Leihgeschäft. imago

Bei der Suche nach einer schlagkräftigen Offensivkraft ist der Zweitligist auf den österreichischen Techniker gestoßen, der im Sommer 2017 von der SpVgg Greuther Fürth zu 1899 stieß. Im Kraichgau hatte Zulj zunächst mit den üblichen Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen und konnte sich auch verletzungsbedingt nicht durchsetzen. Nur fünf Ligaspiele, davon vier als Einwechselspieler, stehen für den mit großen Hoffnungen nach Hoffenheim gewechselten Mittelfeldakteur in der vergangenen Spielzeit zu Buche.

Vereine in Verhandlung

Zulj, der gestern eigens für Verhandlungen vom Training freigestellt war, hatte sich zunächst optimistisch gezeigt, sich in seinem zweiten Jahr beim Bundesligisten durchsetzen zu können. Doch aufgrund des großen Konkurrenzkampfes bei der TSG auf seiner Position hat bei dem 26-Jährigen, der in Hoffenheim mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet ist, nun wohl ein Umdenken stattgefunden. Die beiden Vereine befinden sich bezüglich eines einjährigen Leihgeschäfts in Verhandlungen.

Im Test und Pokal nicht berücksichtigt

Schon gegen Ende der Vorbereitung hatte sich abgezeichnet, dass der bullige Offensivspieler auch in dieser Saison bei der TSG nur in der zweiten Reihe platziert sein würde. Beim abschließenden Test gegen den italienischen Erstligisten Chievo Verona (5:0) stand Zulj nicht mal im Aufgebot. Und auch beim 6:1 am Wochenende im Pokal in Kaiserslautern blieb Zulj trotz erheblicher Personalprobleme im offensiven Mittelfeld nur eine Statistenrolle auf der Bank.

Bei den Berlinern steht auch Joshua Mees unter Vertrag, der in der letzten Saison von Hoffenheim an Jahn Regensburg ausgeliehen war. Den 22-jährigen Stürmer hat 1899 für 500.000 Euro Ablöse an die Hauptstädter abgegeben, sich allerdings eine Rückkaufoption gesichert.

M. Pfeifer/A. Hunzinger/jch