A-Junioren Nord: Union wahrt Chance auf den Klassenerhalt

Wölfe sichern sich die Meisterschaftsrunde

Torjubel der Wolfsburger U19

Die Konkurrenz sieht die Wölfe nur noch von hinten: Die Wolfsburger Junioren sicherten sich frühzeitig die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde. imago

Bereits am Samstag machten die Wolfsburger einen großen Schritt in Richtung Meisterschaftsrunde und mussten sich dabei nicht einmal bewegen: Im Verfolgerduell konnte sich weder der Hamburger SV noch Hertha BSC durchsetzen. Lange sah es so aus, als würden sich die beiden Teams torlos trennen. Doch in der 62. Minute brachte Farrona-Pulido die Hamburger mit 1:0 in Front. Hertha benötigte vier Minuten, um zurückzuschlagen: Scheel sorgte mit dem 1:1 für den Endstand. Der HSV verpasste mit dem Remis und nur einem Dreier aus fünf Spielen, den Druck auf die Hertha noch einmal zu erhöhen.

Wölfe verwandeln Matchball

Lachender Dritter war der VfL Wolfsburg, der mit fünf Zählern Vorsprung auf Rang drei gegen Werder Bremen einen Matchball hatte. Den nutzten die Wölfe am Sonntag auch, brachten drei Zähler und die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde von der Weser mit nach Hause. Park brachte den VfL bereits nach 14 Minuten auf die Siegerstraße, Güleryüz legte im zweiten Durchgang nach und traf zum 2:0-Endstand. Damit liegt das Team aus der Autostadt acht Zähler vor den drittplatzierten Hamburgern und kann für die Meisterschaftsrunde planen.

A-Junioren-Bundesliga: 24. Spieltag

Abstiegskampf sorgt weiter für Spannung

Im Abstiegskampf hingegen ist noch alles offen, denn auch nach dem 24. Spieltag können mit St. Pauli, dem Halleschen FC, Hertha Zehlendorf und Union Berlin noch vier Mannschaften absteigen. Letztere wahrten mit einem 4:2-Erfolg über den Halleschen FC die Chance auf den Klassenerhalt. Zwar lagen die Eisernen nach einem Klinowski-Treffer bereits nach neun Minuten mit 0:1 zurück, doch Jopek (41.) und Druschky (53.) drehten die Partie zugunsten der Berliner. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Zschimmer (58.) konnte die Elf von Trainer Christoph Liebich nicht aus dem Konzept bringen. Erneut Jopek (69.) und Wiebach (87.) sorgten letztlich für den wichtigen Sieg der Köpenicker, die den Abstand zum rettenden Ufer auf vier Zähler verkürzten und mit dem Nachholspiel gegen das Schlusslicht Oldenburg noch ein Ass im Ärmel haben. Das Polster des HFC auf Zehlendorf hingegen beträgt weiterhin einen Zähler.

Zehlendorf vergibt Chance – St. Pauli gelingt Befreiungsschlag

Hertha Zehlendorf verpasste es, den HFC-Patzer zu nutzen. Die Berliner verloren ihr Duell bei Hansa Rostock deutlich mit 1:4. Adamyan (4.) und Flath (14.) schossen den Rostockern früh einen 2:0-Führung heraus, die Uecker (53.) und Quaschner per Handelfmeter (74.) im zweiten Durchgang weiter ausbauten. Somit blieb der Hertha-Treffer durch Raychouni acht Minuten vor Schluss nur Ergebniskorrektur.

St. Pauli hingegen ist beim Schlusslicht Oldenburg ein Befreiungsschlag gelungen: Die Kiez-Kicker gewannen gegen das bereits als Absteiger feststehende Team mit 4:1. Sejdiu (12.), Gahzaryan (18.), Drinkuth (43.) und Uphoff per Foulelfmeter (64.) markierten die Tore der Hamburger, Müller-Rautenberg betrieb mit dem einzigen Oldenburger Treffer Ergebniskosmetik.