Fußball-Vereine Freundschaftsspiele 2019/20, KW 26 2019
18:20 - 22. Spielminute

Tor 0:1
Massimo
Rechtsschuss
Stuttgart

18:29 - 31. Spielminute

Spielerwechsel
Mack
für Klement
Stuttgart

18:30 - 32. Spielminute

Tor 0:2
Gonzalez
Linksschuss
Stuttgart

18:34 - 36. Spielminute

Tor 0:3
Massimo
Linksschuss
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Thommy
für Ascacibar
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Grahl
für Bredlow
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Grözinger
für Ailton
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Donis
für Massimo
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kopacz
für Gonzalez
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Dajaku
für Castro
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Aidonis
für Badstuber
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Al Ghaddioui
für Didavi
Stuttgart

19:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Wallner, Markus
für Zaizen
W. Innsbruck

19:11 - 57. Spielminute

Tor 1:3
Wallner, Markus
Linksschuss
W. Innsbruck

19:44 - 90. Spielminute

Tor 1:4
Al Ghaddioui
Kopfball
Stuttgart

INN

VFB

Stuttgart mit einem 4:1 im Testspiel gegen Wacker Innsbruck

Walter: "Die sind tot" - Grahl rettet den zweiten VfB-Sieg

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Auch gegen Wacker Innsbruck hatte VfB-Trainer Tim Walter am Ende gut lachen. imago images

Die Zeit ist knapp, der Saisonstart am Donnerstag in einem Monat. Tim Walter hat keine Zeit zu verschenken. Also jagt der Stuttgarter Trainer morgens seine Spieler noch bei Temperaturen um die 30 Grad in Spielformen über den Rasen. Um sie nachmittags bei fast 40 Grad im Schatten noch zum Test gegen Innsbruck aufzubieten. Gegen Wacker gelang dem VfB im zweiten Test der zweite Erfolg der Vorbereitung.

Ohne Kobel und Gomez

Ohne Torhüter-Neuzugang Kobel, der am Montag ins Training eingestiegen ist und geschont wurde, und Gomez, der wegen einer Wadenverletzung pausieren musste, hatte der Bundesligaabsteiger anfangs etwas Probleme. Danach setze sich die Walter-Elf gegen den österreichischen Zweitligisten immer besser durch. Um an Ende aber dennoch etwas schmeichelhaft zu gewinnen.

Der VfB wirkte bemüht, aber gegen tief stehende Österreicher, die zuweilen in einem 4-5-1 verteidigten, gab es kaum ein Durchkommen. Was angesichts der sichtlich müden Beine und den Hitzetemperaturen nicht groß verwunderte. Nachdem Gonzalez das Kunststück gelang, in der 17. Minute einen von Keeper Weidl zurückprallenden Schuss von Klement aus zwei Metern dem Wacker-Keeper in die Arme zu stolpern, erzielte der junge Argentinier (32.) kurz darauf das Tor des Tages. Sein schöner Seitfallzieher aus rund 10 Metern landete unter der Latte im Wacker-Tor.

Massimo trifft doppelt, der VfB wackelt

Es sollte das 2:0 sein, nachdem gegen die ebenfalls nicht gerade frisch wirkenden Gegner Roberto Massimo die Stuttgarter Führung erzielt hatte. Der Neuzugang aus Bielefeld nutzte beim 1:0 eine Unachtsamkeit von Wacker zu einem abgefälschten Treffer aus kurzer Distanz (23.). In der 36. Minute ließ er das 3:0 folgen. Die Vorentscheidung, sollte man meinen. Die Stuttgarter bestimmten nach der Pause zwar weiter die Partie, mussten allerdings nach einem Wacker-Konter durch Wallner den Anschlusstreffer hinnehmen (57.).

Und es sollte nicht die einzige gefährliche Aktion des Innsbrucker Angreifers bleiben. In der 60. Minute hinterlief er erneut die VfB-Abwehr, scheiterte aber am eingewechselten Grahl. Stuttgarts bisherige Nummer 2 rettete in der 67. Minute erneut stark, als er den frei vor ihm auftauchenden Gründler am 2:3 hinderte. Und in der 75., als Gründler erneut den Ball nicht an ihm vorbeikam. Chancen des VfB waren Mangelware, weil meist der entscheidende Pass nicht gelingen wollte. Wacker hätte durchaus ein besseres Ergebnis verdient gehabt. Doch kurz vor Schluss reichte schließlich Hamadi Al Ghaddioui eine Chance zum 4:1-Endstand (90.).

Walter: "Es geht immer um den Willen"

Auch wegen der Einheit am Vormittag war Coach Walter mit der Leistung seiner Mannschaft am Ende "absolut zufrieden. Es geht immer um den Willen, mehr zu laufen." Scherzend meinte der 43-Jährige nach einem harten Tag im Trainingslager über seine ausgepowerten Spieler: "Die sind tot." Freilich nahm Walter auch aufs Sportliche Bezug: "Wir hatten in der ersten Hälfte viel Kontrolle, haben sehr gut gespielt, auch wenn wir bei zwei, drei Situationen etwas geschlafen haben. Aber wir hatten das Spiel im Griff und haben gute Chancen herausgespielt. Nach der Pause haben wir umgestellt und etwas weniger Zugriff bekommen. Die Mannschaft hat alles gegeben, sie hat hart gearbeitet."

George Moissidis