19:32 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Pohlmann
für Saracevic
Wolfsburg

19:31 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Jastremski
für C.-J. Herrmann
Wolfsburg

19:35 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Saul
für Sommer
Wolfsburg

19:46 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (VfB)
Almeida Morais
für Hottmann
VfB

19:53 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Mack
VfB

19:55 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (VfB)
Djermanovic
für Egloff
VfB

19:59 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (VfB)
Cetinkaya
für Aidonis
VfB

20:03 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (VfB)
Fröhlich
für Dajaku
VfB

STU

WOB

Halbfinal-Hinspiel zwischen Stuttgart und Wolfsburg endete 0:0

Dajaku spielt stark und vergibt

Viele Zweikämpfe: Stuttgarts Eric Hottmann (links) im Zweikampf mit Wolfsburgs Tim Siersleben.

Viele Zweikämpfe: Stuttgarts Eric Hottmann (links) im Zweikampf mit Wolfsburgs Tim Siersleben. imago images

Im ersten Halbfinale um die deutsche Meisterschaft duellierten sich die nach Punkteausbeute besten Teams der insgesamt 42 Bundesligisten. Stuttgart (60 Punkte) gewann die Süd/Südwest-Staffel mit sieben Zählern Vorsprung auf Mainz, Wolfsburg (67 Punkte) hatte in der Nord/Nordost-Staffel sogar zehn mehr als Werder Bremen.

Wolfsburg im Glück

Von Wolfsburg, der offensivstärksten Mannschaft aller Bundesligisten (3,19 Tore im Schnitt), war in der Anfangsphase nicht viel zu sehen. Stattdessen spielte nur der VfB, der die Niedersachsen schon in deren Hälfte aggressiv attackierte: Als der erst 16-jährige Egloff nach einem Zweikampf mit VfL-Keeper Kasten im Strafraum zu Fall kam, entschied Schiedsrichter Thomas Ehrnsperger auf Abstoß - eine strittige Entscheidung (6.). Deutlicher war die nächste Szene: Wolfsburgs Edwards stieg Gegenspieler Dajaku (zwei Profi-Einsätze) im Sechzehner deutlich auf den Fuß, doch Ehrnsperger ließ wieder weiterlaufen (9.).

Anschließend hielt der VfB den Druck hoch und kam durch Hottmann zur ersten Großchance, doch der Angreifer scheiterte freistehend am aufmerksamen Kasten (23.). Den ersten und einzigen Abschluss der Jungwölfe im ersten Durchgang hatte Yeboah, der ebenfalls schon zweimal für die Profis im Einsatz war: Doch seinen harten Schuss konnte Stuttgarts Torwart Hornung parieren (31.). Ansonsten war der erste Durchgang von vielen Zweikämpfen, Spielunterbrechungen und Fehlpässen geprägt, weitere Torchancen waren dementsprechend Mangelware.

Ganz anders fing die zweite Hälfte an: Nach nur 22 Sekunden bot sich Wolfsburgs Herrmann eine große Chance, doch sein Kopfball aus bester Position flog mehrere Meter vorbei (46.). Nach Holtmanns zu zentralem Abschluss (50.), forderte der VfB zum dritten Mal einen Strafstoß, als Edwards im Strafraum wieder gegen Dajaku resolut mit offener Sohle zu Werke ging, doch Ehrnsperger ließ das Spiel abermals laufen (52.).

Dajaku schießt frei vor dem Tor vorbei

Anschließend verflachte die Begegnung wieder. Stuttgart beherrschte das Geschehen, ohne jedoch zum Abschluss zu kommen. Bis zur 71. Minute: Nach einem langen Ball tauchte der auffällige Dajaku alleine vor Torwart Kasten auf, doch legte den Ball knapp rechts vorbei und vergab somit die größte und letzte Chance des Spiels. In der Schlussphase agierte der VfL zwar erstmals mutig, kam aber nicht mehr gefährlich zum Abschluss.

Obwohl dem VfL kein Auswärtstreffer gelang, erarbeiteten die Niedersachen sich eine komfortable Ausgangslage für das Rückspiel. Das steigt am kommenden Montag (17 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Wolfsburg.

VfB-Trainer Daniel Teufel: "Wir sind ein Stück weit enttäuscht über das Ergebnis. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir können mit Wolfsburg nicht nur mithalten, sondern heute waren wir sogar die klar bessere Mannschaft. Das lässt uns aufs Rückspiel hoffen und werden dann versuchen, die Chancen, die wir heute vergeben haben, dort in Tore umzumünzen."

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

VfB

Hornung - Kopf , Mack , Aidonis - Lockl , Reutter , Günes , Egloff , Bätzner - Dajaku , Hottmann

Wolfsburg

Kasten - Sommer , Edwards , Siersleben , Mai - Saracevic , Marx , Yeboah , Messeguem - König , C.-J. Herrmann

Schiedsrichter-Team

Spielinfo

Zuschauer

1.435

Wolfsburg-Coach Thomas Reis: "Wenn nach diesem Spielverlauf das Rückspiel trotzdem bei 0:0 losgeht, dann haben wir heute schon einiges erreicht. Man hat gesehen, dass das Niveau doch etwas höher war und die Spieler teilweise zu hektisch agiert haben. Wir hatten zunächst nicht den Mut, Fußball zu spielen und Stuttgart hat das auch gut gemacht. Wir haben etwas gebraucht, um uns zu lösen. Wenn man sich allerdings die letzte Viertelstunde anschaut, sieht man, dass meine Truppe konditionell im Takt ist und das kann im Rückspiel im heimischen Stadion ein Pluspunkt sein, wo es mein Wunsch ist, dass wir Stuttgart von Beginn an beschäftigen."