Afrika-Cup Spielbericht

Afrika-Cup 2019, Vorrunde 2. Spieltag
16:56 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Falette
Guinea

17:48 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Musa
Nigeria

17:52 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Seka
Guinea

17:57 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Guinea)
Bangoura
für N. Keita
Guinea

18:00 - 73. Spielminute

Tor 1:0
Omeruo

Nigeria

18:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Guinea)
Sidibé
für Dyrestam
Guinea

18:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Nigeria)
Samu Chukwueze
für Iwobi
Nigeria

18:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Guinea)
Koita
für Kamano
Guinea

18:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Nigeria)
Onuachu
für Ighalo
Nigeria

18:16 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Etebo
Nigeria

18:20 - 90. + 4 Spielminute

Spielerwechsel (Nigeria)
Kalu
für Simon
Nigeria

NGA

GUI

Guinea geht leer aus - und Keita bekommt auf die Socken

Omeruo nickt Nigeria ins Achtelfinale des Afrika-Cups

Kenneth Omeruo (Mitte)

Siegesjubel samt Achtelfinalticket: Kenneth Omeruo (Mitte) köpfte Nigeria gegen Guinea auf die Siegerstraße. Getty Images

Als zum Auftakt des 2. Spieltags des Afrika-Cups 2019 die Spieler Nigerias und Guineas den Rasen im ägyptischen Alexandria Stadium betraten, tummelten sich auch wieder einige bekannte Gesichter aus aktuellen oder früheren Bundesliga-Zeiten darunter. So stand bei den Super Eagles etwa Leon Balogun (Brighton & Hove Albion, früher Mainz, Darmstadt, Bremen) auf dem Platz, während bei der Syli Nationale Akteure wie Naby Keita (Liverpool, ehemals Leipzig), Ibrahima Traoré (Gladbach) oder Simon Falette (Eintracht Frankfurt) aufspielten.

Tore und Karten

1:0 Omeruo (73')

Nigeria

Akpeyi - Chidozie , Omeruo , Balogun , Aina - Etebo , Ndidi , Simon , Iwobi , Musa - Ighalo

Guinea

I. Koné - Dyrestam , Seka , Falette , Sylla - Diawara , Cissé , Traoré , N. Keita , Kamano - Kaba

Schiedsrichter-Team

Helder Martins de Carvalho Angola

Spielinfo

Stadion

Alexandria Stadium

Zuschauer

10.388

Das Spiel zwischen den beiden westafrikanischen Nationen nahm auch direkt Fahrt auf, beide Mannschaften schenkten sich in teils bissigen Zweikämpfen nichts. Vor allem Keita bekam das reihenweise zu spüren, der Ideengeber wurde oft gedoppelt und teilweise überhart attackiert - was über das gesamte Spiel dazu führte, dass Guinea wenig bis keine Tormöglichkeiten generierte. Keita selbst, mit dem FC Liverpool jüngst Champions-League-Sieger geworden, wurde schließlich humpelnd in der 71. Minute ausgewechselt.

Omeruo steigt hoch und trifft

Bis dahin hatte aus seiner Sicht auch Nigeria wenig zustande bekommen, dabei allerdings deutlich mehr Gefahr entwickelt. Odion Ighalo (33.), Alex Iwobi (37.), Ahmed Musa (60.) oder nochmals Iwobi (61.) scheiterten dabei aber zunächst noch allesamt an schwachen Abschlüssen oder am aufmerksamen Torwart Ibrahim Koné. Einmal sollten die Super Eagles an diesem Nachmittag aber durchkommen - und zwar nachdem Keita vom Platz gegangen war: Nach einer Ecke von der rechten Seite stieg Kenneth Omeruo nahe des ersten Pfostens hoch und nickte den Ball perfekt links hinten ins Netz (73.). Da hatte Schlussmann Koné keine Chance.

Guinea hat noch alle Chancen - der Modus macht's möglich

Gernot Rohr

Darf zufrieden sein: Nigerias Trainer Gernot Rohr. Getty Images

Der deutsche Trainer Gernot Rohr hatte Nigeria damit vorzeitig erfolgreich ins Achtelfinale des Afrika-Cups in Ägypten geführt - und das zwei Tage vor seinem 66. Geburtstag. Guinea bleibt dagegen bei einem Pünktchen stehen, darf aber noch hoffen. Denn die 32. Auflage des Turniers ist in zweierlei Hinsicht eine Premiere: Erstmals findet das Turnier mit 24 statt 16 Mannschaften statt, die besten zwei Mannschaften jeder Gruppe und die vier besten Gruppendritten ziehen in die K.-o.-Runde ein. Zudem wird die Meisterschaft erstmals im Juni/Juli und nicht mehr im Januar/Februar ausgetragen. Titelverteidiger ist Kamerun.

mag