Serie A Spielbericht

Serie A 2018/19, 18. Spieltag
20:56 - 24. Spielminute

Spielerwechsel
Maksimovic
für Hamsik
Neapel

21:01 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Brozovic
Inter

21:46 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Borja Valero
Inter

21:49 - 56. Spielminute

Gelbe Karte
Allan
Neapel

21:58 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Vecino
für Borja Valero
Inter

22:01 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Raul Albiol
Neapel

22:04 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Mertens
für Milik
Neapel

22:07 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Baldé
für Perisic
Inter

22:12 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Ghoulam
für Mario Rui
Neapel

22:14 - 80. Spielminute

Rote Karte
Koulibaly
Neapel

22:16 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
L. Martinez
für Joao Mario
Inter

22:25 - 90. + 1 Spielminute

Tor 1:0
L. Martinez

Inter

22:26 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
L. Martinez
Inter

22:28 - 90. + 4 Spielminute

Rote Karte
L. Insigne
Neapel

INT

NEA

Zwei Platzverweise im Verfolgerduell - Hamsik verletzt

Inter gewinnt nach packendendem Finale

Lautaro Martinez

Schöne Bescherung in der Nachspielzeit: Lautaro Martinez trifft zum 1:0-Sieg. Getty Images

Fast wäre die Partie mit einem Paukenschlag losgegangen, ehe sie dann doch lange vieles schuldig blieb. Icardi hämmerte beim Anstoß das Leder direkt aufs gegnerische Tor und verpasste das Tor des Jahres nur knapp, weil er nur die Latte traf. Meret, der wieder für Ospina ran durfte, stand zu weit vor dem Tor, was fast bestraft worden wäre. Der Auftakt war ein Fingerzeig für das, was sich das Team von Luciano Spalletti vorgenommen hatte für die ersten Minuten. Inter ging früh drauf, ließ den Gästen wenig Zeit für Ballannahme, geschweige denn Spielaufbau und zwang sie so zu Fehlern.

Bis auf kurze Verschnaufpausen zog Inter das aggressive Pressing bis zur Pause durch. Hamsik musste dabei dem intensiven Spiel früh Tribut zollen, verletzte sich am rechten Oberschenkel und wurde ausgewechselt (24.), Maksimovic kam in die Partie. Den Ton gaben weiter die Hausherren an. Einzig an Torgelegenheiten mangelte es, erst kurz vor der Pause hatte Icardi die Führung auf dem Fuß, aber Koulibaly klärte auf der Linie für den bereits geschlagenen Keeper Meret (43.). Bei Napoli hatte im ersten Durchgang einzig Insigne eine Chance, die Handanovic mit etwas Mühe klären konnte (16.).

18. Spieltag

Wenig ansehnlich ging es in die zweite Spielhälfte. Denn Fehlpässe und kleine Fouls prägten das Geschehen zunächst – die Strafräume waren hüben wie drüben in dieser Phase scheinbar unerreichbar. Kein Wunder, nach Juventus trafen hier die beiden besten Defensivreihen der Liga aufeinander.

Zweimal Rot und eine Nachspielzeit mit Lucky Punch

Für die letzte halbe Stunde schraubten die Teams das Tempo aber wieder nach oben. Callejon und Perisic näherten sich zumindest dem Tor mal etwas an – unlösbare Aufgaben für die Keeper waren indes nicht dabei. Doch es war offensichtlich, dass keine der Mannschaften Lust auf ein Remis hatte und so ging es hin und her. Entsprechend war Ballbesitz und die Zweikampfquote ausgeglichen.

Die Schlussphase wurde hektisch, weil zunächst Koulibaly nach einer Unbeherrschtheit die Gelb-Rote-Karte sah. Ancelotti zeigte später Verständnis für den Platzverweis, der Senegalese sei zuvor mehrfach rassistisch beschimpft worden. In der Folge witterte Inter in Überzahl natürlich Morgenluft und suchte die Entscheidung. Doch die beste Chance hatte Napoli in der Nachspielzeit. Handanovic und Asamoah waren Insigne und Zielinski im Weg. Im Gegenzug war Martinez nach Zuspiel von Keita zur Stelle und traf zum glücklichen 1:0-Erfolg. Insigne schob Frust und holte sich später noch die Rote Karte ab.

Während es Napoli damit verpasste, von Juves Patzer bei Atalanta zu profitieren, kommt Inter näher ran und verkürzte durch den Sieg den Abstand auf das Team von Ancelotti auf fünf Punkte.

tru