Serie A Spielbericht

Serie A 2018/19, 8. Spieltag
18:33 - 33. Spielminute

Tor 0:1
Bentancur

Juventus

18:37 - 37. Spielminute

Tor 0:2
Cristiano Ronaldo

Juventus

19:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Can
für Matuidi
Juventus

19:07 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
de Paul
Udine

19:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Pussetto
für Behrami
Udine

19:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Bernardeschi
für Dybala
Juventus

19:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Teodorczyk
für Barak
Udine

19:37 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Samir
Udine

19:39 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Lasagna
Udine

19:44 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Felipe Vizeu
für Lasagna
Udine

19:47 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Barzagli
für Pjanic
Juventus

19:52 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Mandzukic
Juventus

UDI

JUV

Serie A, 8. Spieltag

CR7 trifft: Juves Siegeszug geht weiter

Cristiano Ronaldo

Der Jubel der Matchwinner: Rodrigo Bentancur und Cristiano Ronaldo. Getty Images

Im Vergleich zum 3:0-Champions-League-Erfolg über die Young Boys Bern stelle Juve-Coach Massimiliano Allegri auf vier Positionen um. Barzagli, Benatia, Cuadrado und Bernardeschi (alle Bank) rotierten raus. Chiellini, Joao Cancelo, Bentancur und Superstar Cristiano Ronaldo kamen zum Einsatz. Udine-Coach Julio Velazquez Santiago setzte gegen den großen Favoriten auf den Ex-Hamburger Valon Behrami als Strippenzieher im Mittelfeld.

Nach zwei Liga-Niederlagen in Folge war Udine zunächst auf Sicherheit bedacht. Man wollte den Serienmeister nicht zu sehr reizen. Die Alte Dame, selbst für extrem sicheren Spielaufbau bekannt, nahm direkt das Heft des Handelns in die Hand, ohne allerdings die ganz großen Chancen generieren zu können.

Nach einigen Halbchancen von Ronaldo (7. Minute), Pjanic (15.) und Matuidi (23.), war es Bentancur, der die Offensiv-Maschine der Alten Dame ins Laufen brachte. Nach starker Ballbehauptung Dybalas trieb der Uruguayer den Ball von der Mittellinie in Richtung Tor, nahm den aufgerückten Rechtsverteidiger Cancelo mit und positionierte sich im Strafraum. Denn dort konnte nichts anderes als Joao Cancelos scharfe Flanke folgen. Bentancur nickte wuchtig zur verdienten Führung ein (33.) - der Startschuss für die eigene Offensivabteilung.

Serie A, 8. Spieltag

Mandzukic scheitert, CR7 erhöht

Nur zwei Minuten später spielte Bonucci einen weiten Ball auf Ronaldo, der in der Mitte Mario Mandzukic fand. Der kroatische Stürmer nahm den Ball gekonnt an und schloss mit der nächsten Ballberührung aus fünf Metern ab. Simone Scuffet im Tor der Hausherren brauchte schon eine extrem gute Reaktion, um die Chance zu entschärfen (35.). Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später schirmte Mandzukic den Ball gut ab und sah den besser postierten Ronaldo. Der portugiesische Superstar fackelte nicht lange und erhöhte mit einem wuchtigen Linksschuss auf 2:0 (37.) Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen.

Dort fand die Halbzeitansprache des Udine-Coachs offensichtlich Gehör. Seine Mannen kamen mit besserer Körpersprache raus und suchten den Weg in die Offensive. Auch dadurch bedingt, dass Juve den Nordostitalienern häufiger den Ball überließ, kam Udine in Person von Lasagna (50.) und Barak (62.) zu guten Gelegenheiten auf den Anschlusstreffer. Doch Allegri hatte noch ein Ass im Ärmel. Mit der Hereinnahme von Bernadeschi belebte der Trainer der Turiner die Offensivbemühungen merklich.

In der 70. Minute fand der kleine Italiener nach sehenswerte CR7-Vorlage seinen Meister in Scuffet. Drei Minuten später sah Bernardeschi mit viel Übersicht den startenden Mandzukic, dessen Abschluss knapp am Pfosten vorbei striff. Plötzlich, als Ronaldo frei vom Elfmeterpunkt zum Abschluss kam, war wieder Udineses Keeper stark zur Stelle (75.). Die letzte von vielen Glanzparaden zeigte Scuffet beim Distanzschuss von Joao Cancelo, den er mit einer Hand an die Latte lenken konnte. (85.). So vergingen die letzten Minuten eines hochverdienten Juve-Siegs ohne einen weiteren Torjubel.

Die Alte Dame empfängt nach der Länderspielpause CFC Genua (20.10., 18 Uhr). Am selben Tag empfängt Udinese den SSC Neapel (20.30 Uhr).

mlr