La Liga Spielbericht

La Liga 2018/19, 27. Spieltag
18:56 - 24. Spielminute

Tor 0:1
de Tomas

Vallecano

19:10 - 38. Spielminute

Tor 1:1
Piqué

Barcelona

19:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Dembelé
für Arthur
Barcelona

19:39 - 51. Spielminute

Tor 2:1
Messi
Foulelfmeter,

Barcelona

19:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Pozo
für Jordi Amat
Vallecano

19:56 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Velazquez
Vallecano

20:08 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Busquets
Barcelona

20:09 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Rakitic
für Coutinho
Barcelona

20:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Embarba
für Alvaro Garcia
Vallecano

20:10 - 82. Spielminute

Tor 3:1
Suarez

Barcelona

20:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Malcom
für Busquets
Barcelona

20:18 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Imbula
Vallecano

BAR

RAY

La Liga, 27. Spieltag

Barça zeigt viel Stückwerk - und zaubert dann doch

Er brachte Barça zurück in die Spur: Piqué traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

Er brachte Barça zurück in die Spur: Piqué traf zum zwischenzeitlichen 1:1. imago

Eigentlich hätte Barça ja gewarnt sein müssen vor Rayo. Schon im Hinspiel hatten die Katalanen Riesenprobleme mit dem Aufsteiger, erst ein irrer Schlussspurt rettete die Blaugrana vor einer Blamage. Doch wieder tat sich der Spitzenreiter immens schwer, konnte sein gewohntes Kombinationsspiel kaum aufziehen. Die giftigen Madrilenen, mit dem Ex-Bremer Galvez und dem Ex-Hoffenheimer Advincula in der Startelf, standen hinten kompakt und setzten vorne immer wieder Nadelstiche.

Und siehe da, einer dieser Nadelstiche schmerzte Barça gewaltig. In der 24. Minute vergab erst Coutinho die erste Großchance kläglich, kurz darauf verlor Vidal die Kugel tief in Rayos Hälfte. Ein Pass genügte aber, um de Tomas in Szene zu setzen. Der Stürmer, der die Rot-Weißen quasi im Alleingang zum Aufstieg geschossen und auch schon in La Liga zehn Treffer auf dem Konto hatte, zeigte seine ganze Klasse: Von links zog er in die Mitte, täuschte ein paar Mal an, bis der 24-Jährige freie Schussbahn auf die lange Ecke hatte. Das Leder schlug direkt neben dem Pfosten ein, Keeper ter Stegen war chancenlos.

Piqués Weckruf bringt Barça zurück

Würde Barça nun endlich loslegen? Nicht so wirklich. Weder Messi noch Coutinho noch Suarez wussten sich in Szene zu setzen, Standards sorgten dafür für Gefahr - eigentlich ein Mittel, das nicht gerade als Barcelonas Stärke gilt. In der 32. Minute köpfte der leicht bedrängte Piqué weit am Gehäuse vorbei, machte es aber in der 38. Minute deutlich besser. Sträflich frei durfte er nach Messis Freistoßflanke den Schädel hinhalten, der alleingelassene Keeper Dimitrievski kam einen Schritt zu spät - 1:1, gleichzeitig der Halbzeitstand.

In der 51. Minute hatte Barcelona, nach der Pause mit Dembelé, das Spiel aber doch gedreht. Semedo setzte im Strafraum an der Außenlinie zum Haken an, Amat stellte das Bein ein wenig raus und der Portugiese nahm das dankend an. Proteste gab's so gut wie keine, Messi verwandelte den vertretbaren Foulelfmeter locker.

Es war auch danach wahrlich kein Leckerbissen, den die Katalanen servierten, auch wenn sämtliche Statistiken klar für sie sprachen. Ungewohnt viele Abspielfehler ihrer Mannschaft sahen die Fans im Camp Nou, vorne agierte sie zu fahrig und unentschlossen. Bestes Beispiel: Suarez lief in der 80. Minute allein auf das Tor zu, doch anstatt abzuschließen, passte er quer auf Messi, der von zwei Mann abgedeckt worden war.

Das "Tiki Taka" kehrt beim 3:1 zurück

In der Schlussphase wurde es aber doch nochmal "barçaesk", eine Traumkombination führte zum 3:1. Dembelé auf Suarez, Suarez auf den eingewechselten Rakitic, Rakitic zurück auf Suarez, der Uruguayer schob den Ball ins leere Tor (82.). Damit war Rayo natürlich der Zahn gezogen, die Katalanen halten damit ihren Sieben-Punkte-Vorsprung auf Atletico. Am Mittwoch wartet übrigens die Königsklasse auf Messi & Co. Lyon kommt nach Barcelona, das Hinspiel endete "nur" 0:0. Ob Dembelé dann mitwirken kann, ist noch fraglich. Der Franzose verletzte sich am Oberschenkel, wie Barça am Abend bekanntgab.

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