La Liga Spielbericht

La Liga 2018/19, 10. Spieltag
16:25 - 11. Spielminute

Tor 1:0
Coutinho

Barcelona

16:44 - 30. Spielminute

Tor 2:0
Suarez
Foulelfmeter,

Barcelona

16:52 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Rakitic
Barcelona

16:53 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Nacho
Real Madrid

17:18 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Vazquez
für Varane
Real Madrid

17:22 - 50. Spielminute

Tor 2:1
Marcelo

Real Madrid

17:25 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Bale
Real Madrid

17:41 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Nelson Semedo
für Rafinha
Barcelona

17:46 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Dembelé
für Coutinho
Barcelona

17:47 - 75. Spielminute

Tor 3:1
Suarez

Barcelona

17:49 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Asensio
für Bale
Real Madrid

17:49 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Suarez
Barcelona

17:54 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Mariano Diaz
für Marcelo
Real Madrid

17:55 - 83. Spielminute

Tor 4:1
Suarez

Barcelona

17:56 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Vidal
für Arthur
Barcelona

17:59 - 87. Spielminute

Tor 5:1
Vidal

Barcelona

BAR

RMA

Alba vernascht Nacho - Real auf Rang neun

5:1 im Clasico! Suarez-Gala schmerzt Real

Drei Kinder, drei Tore: Luis Suarez war gegen Real Madrid nicht zu stoppen.

Drei Kinder, drei Tore: Luis Suarez war gegen Real Madrid nicht zu stoppen. imago

Madrid hatte beim Champions-League-Erfolg gegen Pilsen (2:1) noch mit Nacho in der Innenverteidigung agiert, im Camp Nou spielte dieser auf der rechten Seite, während Varane in der Innenverteidigung begann. Es ist irgendwie symptomatisch für das Wirken von Trainer Julen Lopetegui, dass genau diese einzige Umstellung komplett in die Hose ging.

Dabei wäre das Unglück beinahe von höheren Mächten verhindert worden. Nacho verletzte sich leicht beim Warmmachen, spielte aber trotzdem - und ging dann unter. So ziemlich jeder Angriff Barças lief über dessen Seite, Alba und Coutinho machten gehörig Dampf. In der 11. Minute sah Rakitic den völlig alleingelassenen Linksverteidiger, Nacho kam nicht hinterher. Albas perfekten Pass von der Grundlinie in den Rückraum musste Coutinho aus zehn Metern nur noch einschieben - und das nach wohlgemerkt 30 Barça-Pässen am Stück, 92 Sekunden dauerte diese fantastische Stafette.

Real verzagte zwar nicht unbedingt, aber so richtig überzeugend waren die Versuche der Königlichen auch nicht. Stattdessen brachte ein unnötiger Pass von Ramos mal wieder Nacho in die Bredouille. Dessen Querschläger landete bei Arthur, der aus 18 Metern sofort abzog. Courtois verhinderte Schlimmeres (20.). Offensiv war Bale zumindest bemüht, bekam aber einen Freistoß aus bester Position nicht zugesprochen, weil der Schiedsrichter unglücklicherweise auf Vorteil entschied (22.). Richtig gefordert wurde Keeper Marc-André ter Stegen in der ganzen ersten Hälfte somit nicht.

Varane sieht gegen Papa Suarez schlecht aus

Sein Gegenüber war in der 30. Minute hingegen zum zweiten Mal bezwungen. Bei Albas perfektem Pass von links in den Strafraum war Suarez im Strafraum einen Tick eher als Varane am Ball, der Franzose traf den Uruguayer klar am Fuß. Zunächst ließ der Schiedsrichter weiterspielen, änderte aber nach Sicht der Videobilder zu Recht seine Meinung. Suarez verwandelte sicher und jubelte mit einem T-Shirt, das seine drei Kinder zeigte, er war kürzlich zum dritten Mal Vater geworden. Beinahe wären die Königlichen kurz vor der Pause nach eigenem Freistoß auch noch übel ausgekontert worden, Suarez misslang der Querpass bei einer 4:1-Überzahl aber völlig.

Real damit geschlagen? Von wegen! Die Madrilenen kamen wie verwandelt aus der Kabine, etwas überraschend übrigens auch mit Nacho, der in die Innenverteidigung rückte. Stattdessen ging Varane raus, Vazquez übernahm die Rechtsverteidigerposition. Es war der neue Mann, der Isco in der 50. Minute in Szene setzte. Dessen Pass von der Grundlinie landete über Umwege bei Marcelo, der sich mit einer Brustannahme Platz gegen Piqué verschaffte und zum 1:2 traf.

Was folgte, war ein wahrer Sturmlauf von Madrid. Die Katalanen kamen nicht mal mehr aus der eigenen Hälfte, doch Ramos' Kopfball (57.) war zu ungenau - und Modric scheiterte nur eine Minute später am Pfosten! In der 62. Minute meldete sich aber Barcelona im Spiel wieder an, Suarez traf seinerseits mit einem spektakulären Hackenschuss das Aluminium.

Sergi Robertos unorthodoxe Flanke sorgt für die Entscheidung

Die Partie gestaltete sich danach zunächst ausgeglichen. Alba verfehlte das Tor genauso knapp per abgefälschtem Volleyschuss (66.) wie Benzema auf der anderen Seite per Kopf (69.). Ein Konter Barças führte letztlich zur Entscheidung. Dass Sergi Roberto aus dem Halbfeld auf den vier Meter neben ihm stehenden Suarez flankte statt zu passen, sah merkwürdig aus, doch die unorthodoxe Aktion war von Erfolg gekrönt. Der Uruguayer traf per Kopfball-Bogenlampe zum 3:1 (75.). Ein Wirkungstreffer, der Real letztlich K.o. setzte. Ramos' haarsträubender Patzer als letzter Mann ermöglichte den Katalanen das 4:1 durch Suarez, der per frechem Heber den Dreierpack schnürte (83.). Als auch noch der eingewechselte Vidal mit dem Kopf auf 5:1 stellte (87.), war der Tag für Real endgültig gelaufen.

Ob damit auch die Tage von Lopetegui gezählt sind? Der Tabellenstand lässt es vermuten - das Aus scheint schon beschlossen, Antonio Conte steht nach Informationen der "Marca" und "AS" als Nachfolger bereit.

Während Barça von ganz oben grüßt, sind die Königlichen Neunter. Laut spanischen Medienberichten soll Antonio Conte schon in den Startlöchern stehen, der Trainerwechsel bereits beschlossene Sache sein.

las