3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 22. Spieltag
19:27 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Feigenspan
Braunschweig

20:07 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Putaro
für Feigenspan
Braunschweig

20:17 - 56. Spielminute

Tor 0:1
Nehrig
Rechtsschuss
Vorbereitung Fürstner
Braunschweig

20:26 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Lauberbach
für K. Hoffmann
Zwickau

20:31 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
McKinze Gaines II
für Miatke
Zwickau

20:33 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
J. Düker
für P. Hofmann
Braunschweig

20:38 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Bonga
für Schröter
Zwickau

20:54 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Burmeister
für Nehrig
Braunschweig

20:51 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Pfitzner
Braunschweig

ZWI

BRA

Eintracht gibt Rote Laterne ab

Nehrigs Schuss ins Glück - Braunschweig klettert

Philipp Hofmann

Durchgesetzt: Auch in Zwickau setzte Philipp Hofmann mit Eintracht Braunschweig den Aufwärtstrend fort. imago

Zwickaus Coach Joseph Enochs verzichtete nach der 0:2-Auswärtniederlage beim Halleschen FC kurz vor Weihnachten auf die große Rotation und beließ es bei einem Wechsel: Hoffmann begann für Könnecke. Orrin McKinze, Neuverpflichtung von Darmstadt 98, blieb zunächst auf der Bank.

Bei der Eintracht wurden mit Nehrig, Kessel und Pfitzner drei Leistungsträger nach ihren kleineren Blessuren rechtzeitig fit und standen von Beginn an auf dem Platz. Im Vergleich zum 2:0-Heimerfolg gegen Hansa Rostock veränderte Braunschweigs Trainer Andre Schubert die Startelf auf einer Position: Feigenspan besetzte an Stelle von Putaro den linken offensiven Flügel.

Mit vereinten Kräften hatten die Fans und Spieler den Rasen im Zwickauer Stadion vor der Begegnung von den Schneemassen befreit. Nachdem der Pflichtspielauftakt gegen Unterhaching in der Vorwoche abgesagt wurde, waren die Sachsen heiß auf ihr erstes Spiel im neuen Jahr. Trotz der soliden Platzverhältnisse benötigte die Partie spielerisch aber eine ganze Weile, um auf Touren zu kommen.

Löwen-Devise: Die Abwehr muss stehen

3. Liga, 22. Spieltag

Während der FSV von Beginn an frischer und zielstrebiger wirkte, lag die Braunschweiger Priorität zunächst klar auf einer stabilen Defensive. Die Schubert-Elf verengte die Räume geschickt und stand kompakt - durch viele kleinere Fouls kam kaum Spielfluss zustande.

Beide Teams neutralisierten sich regelrecht - kaum verwunderlich, dass die beste Gelegenheit des ersten Abschnitts aus einem Standard resultierte: Reinhardt wurde nach Langes Freistoß aus dem linken Halbfeld am zweiten Pfosten sträflich alleingelassen, doch beim Abschluss fehlte dem Mittelfeldakteur das passende Timing - sein Kopfball rauschte knapp einen Meter über den Querbalken (17.). Mit einem torlosen Unentschieden ging es für beide Mannschaften in die Kabine.

Nehrig im Stile eines Torjägers

Aus dem Nichts sollte dann die Braunschweiger Führung fallen: Fürstner bekam am rechten Strafraumeck zu viel Zeit gewehrt und diese nutzte er für eine flache Hereingabe ins Zentrum. Dort lief Nehrig im richtigen Moment ein und spitzelte die Kugel am ersten Pfosten mit einer feinen Berührung an FSV-Keeper Brinkies vorbei (56.). Nach den Treffern von Feigenspann (M'gladbach), Kessel (Saarbrücken) in der Vorwoche trug sich mit Nehrig (St. Pauli) bereits der dritte Winterneuzugang in die Torschützenliste ein.

Mit der Führung im Rücken präsentierte sich Braunschweig fortan als das spielbestimmende Team und verzeichnete die besseren Chancen. Die frühe Vorentscheidung vergab Hofmann, der aus zehn Metern am glänzend parierenden Brinkies scheitere (64.). In der Schlussphase verwaltete die Eintracht ihre Führung souverän. Zwickau war der Wille zwar nicht abzusprechen, aber dem Offensivspiel der Sachsen fehlte es an Ideen und an Kreativität - die Sturmreihe um Torjäger König biss sich regelrecht die Zähne an der sicheren Löwen-Defensive aus. Dank der klaren Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel ging die Schubert-Elf als verdienter Sieger vom Platz.

Zwickau, das weiter auf den ersten Punktsieg im neuen Jahr wartet, ist am kommenden Samstag (14 Uhr) bei Fortuna Köln gefragt. Einen Tag später (14 Uhr) empfängt Braunschweig, das nun aus den letzten vier Partien zehn Punkte einsammeln konnte, den SV Wehen Wiesbaden.