3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 21. Spieltag
14:38 - 36. Spielminute

Tor 1:0
Girth
Rechtsschuss
Vorbereitung Heider
Osnabrück

15:07 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Alvarez
Osnabrück

15:22 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Leugers
Meppen

15:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Guder
für Tankulic
Meppen

15:25 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Granatowski
für Kleinsorge
Meppen

15:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Farrona Pulido
für Alvarez
Osnabrück

15:42 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Amenyido
für Ouahim
Osnabrück

15:45 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Kremer
für Puttkammer
Meppen

15:50 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Amenyido
Osnabrück

15:50 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Danneberg
für Girth
Osnabrück

OSN

MEP

VfL-Stürmer entscheidet das Derby

Girth ärgert Meppen: Osnabrück siegt auch in 2019

Osnabrücker Torjubel

Osnabrücker Torjubel: Benjamin Girth (re.) traf beim Debüt gegen den Ex-Klub. imago

Osnabrücks Trainer Daniel Thioune veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg in Würzburg , dem letzten Auftritt im vergangenen Jahr, auf drei Positionen. Agu, Farrona Pulido und Danneberg mussten auf der Bank Platz nehmen. Susac verteidigte zentral, Ouahim begann links offensiv und im Sturmzentrum feierte der Ex-Meppener Girth sein Debüt für Osnabrück.

Meppens Coach Christian Neidhart wechselte gegenüber dem 2:0-Heimsieg gegen Lotte zweimal Personal: Vrzogic und Tankulic besetzten die linke Seite anstelle von Amin und Wagner.

Girth steht im Mittelpunkt

Kein Schnee in Osnabrück, dafür ein zumindest in Teilen tiefer und von viel Wasser getränkter Platz: So präsentierte sich das Geläuf beim Derby zwischen Osnabrück und Meppen. Beide Mannschaften nahmen diese Bedingungen an, Meppen zeigte keinen Respekt vor dem Tabellenführer, sondern suchte seine Chance. Große Möglichkeiten ließen aber - auch aufgrund der nicht einfachen Bedingungen - lange auf sich warten.

3. Liga, 21. Spieltag

Brenzlig wurde es für den VfL in der 27. Minute, als Taffertshofer als letzter Mann den Ball an Undav verlor, diesen dann aber noch beim Abschluss stören konnte, so dass letztlich keine Torgefahr aufkam. Als Weckruf galt diese Szene aber eher für die Osnabrücker, die in der Folge zielstrebiger wurden. Schüsse von Ouahim und Alvarez wurden geblockt (29.), Girths Kopfball ging knapp daneben (30.). Doch wenig später - nachdem Tankulic auf der anderen Seite mit einem Gewaltschuss an Körber gescheitert war (34.) - schlug der Neu-Osnabrücker gegen seinen Ex-Klub zu: Ein abgefälschter Blacha-Schuss landete bei Heider, der gedankenschnell vor das Tor passte, wo Angreifer Girth den Ball ins Netz lenkte (36.).

Ouahim hätte in den letzten Minuten der ersten Hälfte zweimal noch erhöhen können. Zunächst parierte Domaschke einen Schuss aus kurzer Distanz reaktionsschnell (42.), dann brauchte Ouahim am Fünfer zu lange, um eine Hereingabe zu kontrollieren (44.).

Meppen dreht auf - aber Körber steht im Weg

In den zweiten Durchgang startete der VfL giftig, über einen Alvarez-Freistoß (47.) und einen Heider-Kopfball (55.) schnupperten die Lila-Weißen am 2:0. Doch die Gäste hielten dagegen, erarbeiteten sich mehr Spielanteile. Das Problem des SVM: Aus diesen Anteilen wurde kaum Torgefahr erzeugt, auch weil Osnabrücks Schlussmann Körber sich bei hohen Bällen sehr sicher zeigte.

SVM-Coach Neidhart versuchte mit einem Doppelwechsel - Neuzugang Guder und Granatowski kamen für Tankulic und Kleinsorge (66.) - einen zusätzlichen Impuls zu setzen. Und Granatowski wäre tatsächlich fast ganz frech zum Erfolg gekommen, als er den Ball von links unscheinbar aufs kurze Eck schob und den Pfosten traf (77.). Osnabrück ließ sich in der Schlussphase tief in die eigene Hälfte drängen, Meppens Druck nahm zu. Das Manko blieben aber die zu seltenen Abschlüsse. Ein Kopfball von Komenda (82.) und ein Schuss von Kremer (88.) waren die Chancen der Gäste in der Schlussphase - jeweils parierte Körber und sicherte damit den Dreier für die Hausherren.

Der VfL Osnabrück holte damit dank des ersten Girth-Treffers gleich den ersten Sieg im neuen Jahr. Weiter geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Gastspiel beim TSV 1860 München - ohne Alvarez, der sich durch eine Schwalbe die fünfte Gelbe Karte einhandelte. Meppen hat zur selben Zeit mit dem KFC Uerdingen den nächsten Aufstiegskandidaten zu Gast und muss dabei auf Kapitän Leugers verzichten, der schon seine zehnte Gelbe Karte sah.