3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 21. Spieltag
14:09 - 7. Spielminute

Gelbe Karte
Grösch
Jena

14:25 - 23. Spielminute

Spielerwechsel
Bock
für Grösch
Jena

14:44 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Kittner
Münster

15:29 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Klingenburg
Münster

15:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
P. Tietz
für Fe. Brügmann
Jena

15:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Kobylanski
für Klingenburg
Münster

15:41 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
J. Gerlach
für Volkmer
Jena

15:49 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Cueto
für P. Hoffmann
Münster

JEN

MÜN

Kwasnioks Heimpremiere - Klingenburg verletzt

Heidemanns letzter Schuss landet am Pfosten

Brügmann-Brüder vor dem Tor

Intensives Drittliga-Duell: Jenas Brügmann-Brüder Felix und Florian (li.) vor dem Preußen-Tor und Maximilian Schulze Niehues. imago

Jenas Trainer Lukas Kwasniok stellte bei seiner Heimpremiere verglichen mit dem 0:0-Auswärtsremis in Großaspach auf vier Positionen um: Florian und Felix Brügmann, Volkmer und Kübler spielten an Stelle von Schüler, Cros, Günther-Schmidt und Tietz.

Münsters Coach Marco Antwerpen brachte nach der 0:2-Heimniederlage gegen Fortuna Köln , dem vierten verlorenen Spiel am Stück, gleich sechs Akteure neu in seiner Anfangsformation: Kittner, Scherder, Heidemann, Braun-Schumacher, Hoffmann und Akono begannen für Lanius, Schweers, Heinrich, Kobylanski, Schwarz und Müller.

Münster hatte den besseren Start im Paradies. Akono per Kopf (5.) und Hoffmann nach sehenswertem Solo im Strafraum (11., Koczor parierte) hatten gute Chancen zur frühen Führung. Erst danach schaltete sich auch der FCC ein und hatte prompt Gelegenheiten: Florian Brügmann köpfte nach Starkes Linksflanke aufs Tordach (15.), nach Starkes Drehschuss klärte Braun-Schumacher per Grätsche im letzten Moment (26.).

3. Liga, 21. Spieltag

Die Hausherren spielten auch in der Folgezeit nach vorne, während Münster erst in der Schlussphase des ersten Abschnitts wieder offensiv präsent war. Volkmer klärte gerade noch vor dem einschussbereiten Akono (37.), Scherders Schuss nach einer Ecke von Rodriguez Pires war nicht präzise genug (38.). Es blieb beim 0:0 nach einer munteren ersten Hälfte.

Viel Stückwerk - Heidemanns Pfostenkracher

Die zweiten 45 Minuten kamen nicht mehr an das Niveau davor heran. Viele Zweikämpfe, viel Stückwerk, viele Ecken, aber deutlich weniger Torabschlüsse. Wie aus dem Nichts hätte Hoffmann für Münster einnetzen können, scheiterte nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte jedoch allein vor Koczor (54.). Vier Minuten später kam sein Teamkollege Menig nach Volkmers unfreiwilliger Vorlage frei zum Kopfball, zielte aber genau auf den FCC-Schlussmann.

Die Preußen verloren eine Viertelstunde vor dem Ende Klingenburg mit einer Knieverletzung. Sowohl die eingewechselten Tietz (Jena), als auch Kobylanski (Münster) konnten der Partie in der Schlussphase nicht mehr die entscheidenden Impulse verleihen. Ein Preußen-Dreier war dennoch noch drin: Doch Heidemann traf mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze tief in der Nachspielzeit nur den linken Pfosten! Es blieb bei der Nullnummer.

Am kommenden Freitag (19 Uhr) empfängt Münster im Duell zweier Traditionsklubs den 1. FC Kaiserslautern. Jena gastiert am Samstag (14 Uhr) zum NOFV-Vergleich beim ambitionierten Halleschen FC.