3. Liga Analyse

15:07 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Vitzthum
Großaspach

15:08 - 53. Spielminute

Tor 1:0
Hercher
Rechtsschuss
Vorbereitung Bösel
Großaspach

15:18 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Schwenk
für Bulut
Braunschweig

15:19 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Canbaz
für Putaro
Braunschweig

15:23 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Dem
für Vitzthum
Großaspach

15:30 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Bürger
für Thorsen
Braunschweig

15:32 - 77. Spielminute

Tor 1:1
P. Hofmann
Linksschuss
Vorbereitung Kijewski
Braunschweig

15:35 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Owusu
für Röttger
Großaspach

15:39 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Becker
Braunschweig

15:41 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Nkansah
Braunschweig

15:42 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Gerezgiher
für Hercher
Großaspach

15:44 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Gerezgiher
Großaspach

GAS

BRA

Braunschweig macht nichts aus anfänglicher Überlegenheit

Die beiden Philipps sorgen fürs Remis

Niko Kijewski, Sebastian Bösel

Ein Remis der besseren Art: Sebastian Bösel (r.) und Großaspach gegen Braunschweig mit Niko Kijewski. Imago

SG-Trainer Florian Schnorrenberg vertraute derselben Startelf wie beim 2:2-Unentschieden bei 1860 München .

Braunschweigs Coach Andre Schubert dagegen veränderte seine Startformation im Vergleich zur 3:4-Heimpleite gegen Osnabrück auf einer Position: Für den gelbgesperrten Burmeister rückte Becker ins Team.

Das Schlusslicht startete mit ordentlich Offensivdrang in die Partie, ohne sich jedoch wirklich gute Chancen herausspielen zu können. Für erste Aufregung sorgte nach zwölf Minuten SG-Keeper Broll, der einen Rückpass genau in die Füße von Bulut spielte. Der Deutsch-Türke zog direkt ab und verfehlte das Tor nur um zirka einen Meter. Braunschweig blieb dominant und sorgte vor allem über den quirligen Bulut immer wieder für Gefahr durch die Mitte.

Die größte Chance der ersten Halbzeit hatte dann aber Großaspach: Nach einem gut getimten Ball hatte Baku links plötzlich viel Platz und stürmte in den Sechzehner. Torwart Kruse eilte aus seinem Kasten, blieb lange stehen und blockte den Ball schließlich zur Ecke ab. Es wäre zu diesem Zeitpunkt eine mehr als schmeichelhafte Führung für die Gastgeber gewesen, die jedoch nach dieser Gelegenheit kurzfristig aktiver wurden. Das hielt jedoch nicht einmal bis zur Pause an. Die Gäste scheiterten dagegen oftmals an ihrer zu komplizierten Spielweise und verpassten es, sich vor dem Seitenwechsel für den großen Aufwand zu belohnen.

3. Liga, 14. Spieltag

Schuberts Team startete mit ähnlich viel Elan in den zweiten Durchgang wie zu Beginn des Spiels und hatte direkt die große Gelegenheit zur Führung: Hofmann setzte sich im SG-Strafraum mit vollem Körpereinsatz durch und legte quer an den Fünfmeterraum, wo Bulut völlig unbedrängt an Broll scheiterte (51.). Und es kam, wie es kommen musste: Bösel schickte Hercher im Zuge eines schnellen Gegenstoßes mit einem starken Pass auf die Reise. Der Offensivmann behauptete im Vollsprint den Ball, stürmte rechts in den Strafraum und schloss blitzsauber in die lange Ecke ab - die SG-Führung aus heiterem Himmel (52.).

Die Gäste ließen sich jedoch nicht hängen. Schubert tauschte doppelt, brachte Janzer für Bulut und Canbaz für Putaro. Großaspach investierte jedoch ebenfalls mehr als noch in Durchgang eins und lauerte zudem auf Konter. Hercher hatte nach 70 Minuten die große Gelegenheit auf das 2:0: Braunschweig schaffte es trotz Überzahl nicht, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu klären. Irgendwie landete die Kugel bei Hercher, der Kruse diesmal aber nicht überwinden konnte.

Braunschweig tat sich schwer gegen das Abwehr-Bollwerk der Gastgeber, fand dann aber aus dem Nichts die Lösung: Kijewski flankte den Ball von Linksaußen in den Strafraum zu Hofmann, der die Kugel mit etwas Glück unter Kontrolle brachte und sie volley aus fünf Metern im Tor versenkte. Obwohl beide Teams deutlich machten, dass ihnen das Unentschieden nicht genügte, gelang keinem mehr der späte Lucky Punch.

Großaspach hat am kommenden Sonntag (14 Uhr) Preußen Münster zu Gast, Braunschweig erwartet bereits am Samstag (14 Uhr) den KFC Uerdingen.

kon