3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 13. Spieltag
15:09 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Pisot
Karlsruhe

15:28 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Widemann
für Porath
Haching

15:36 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
M. Endres
Haching

15:36 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Schimmer
für Kiomourtzoglou
Haching

15:37 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Choi
für A. Fink
Karlsruhe

15:43 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Gordon
Karlsruhe

15:45 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
J.-P. Müller
für Hain
Haching

UHA

KSC

Bayrischer Klub baut damit seinen Vereinsrekord aus

Sechstes Remis in Folge: Haching mit Glück gegen den KSC

Karlsruher Enttäuschung

Ein Bild, das Bände spricht: Karlsruhe verzweifelt an der mangelnden Chancenauswertung. imago

Unterhachings Trainer Claus Schromm nahm einen personellen Wechsel gegenüber dem 1:1 beim Halleschen FC vor: Kiomourtzoglou begann für Hufnagel im Mittelfeld.

Auf der Gegenseite tauschte KSC-Coach Alois Schwartz nach der 2:5-Heimpleite gegen Wehen Wiesbaden zweimal: Kircher (Drittliga-Startelf-Debüt)und Groiß ersetzten Roßbach und Choi (Bank).

Der KSC startete hellwach und hatte durch Pourié in der ersten Minute die erste Gelegenheit, Königshofer parierte die Direktabnahme stark. Anschließend neutralisierten sich beide Teams, Kombinationen bis in den gegnerischen Strafraum waren eine Seltenheit. Stattdessen probierten es die Mannschaften aus der Distanz: Hain (16.) und Wanitzek (20.) verfehlten ihr Ziel.

Groiß will es wissen

Was tun, wenn aus dem Spiel heraus nicht klappt? Standardsituationen sorgten für Abhilfe: Groiß köpfte Greger an, Königshofer reagierte glänzend und lenkte den Ball um den Pfosten. Direkt im Anschluss kam Groiß erneut zum Kopfball und wuchtete das Leder an den Querbalken (30.). Unterhaching gelang vor dem gegnerischen Tor nicht viel, beinah hätten die Hausherren allerdings von einem Patzer Uphoffs profitiert: Der Karlsruher Schlussmann unterlief Bigalkes Flanke, Porath schien jedoch zu überrascht, um den Ball zu erwischen und ins leere Tor zu bugsieren (45.)

3. Liga, 13. Spieltag

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Gäste den besseren Start und kamen durch Stiefler zur ersten Möglichkeit, die der abermals hellwache Königshofer per Fußabwehr entschärfte (52.). Es blieb ausgeglichen, beide Teams verbuchten Halbchancen: Zweimal Marseiler (58./60.) sowie Lorenz (59.) trafen das Gehäuse nicht.

Die Partie stand weiterhin auf des Messers Schneide. Unterhaching fuhr hin und wieder gefährliche Angriffe, einmal klärte Pisot im Karlsruher Strafraum in höchster Not gegen Hain (72.). In der Schlussphase schwang sich dann aber der KSC zur treibenden Kraft auf und drängte Haching mehr und mehr hinten rein. Große Auregung herrschte dann in der 80. Minute: Wanitzek hatte getroffen, der Treffer zählte jedoch nicht - zurecht, denn Pourié hatte im Abseits und im Sichtfeld von Schlussmann Königshofer gestanden (80.). Doch die Hausherren mussten weiter zittern: In der letzten Aktion der Partie kam Wanitzek aus zehn Metern links im Strafraum zum Schuss und setzte die Kugel hauchzart neben den rechten Pfosten (90.+3). Dann war direkt Schluss.

Für Unterhaching geht es am kommenden Samstag in Zwickau (14 Uhr) weiter. Der KSC empfängt ebenfalls am Samstag (14 Uhr) die Würzburger Kickers.