3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 11. Spieltag
14:13 - 10. Spielminute

Tor 1:0
Hain
Rechtsschuss
Vorbereitung Bigalke
Haching

14:23 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Kittner
Münster

15:06 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Scherder
für Kittner
Münster

15:19 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
P. Müller
für Cueto
Münster

15:29 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Krauß
für L. Marseiler
Haching

15:37 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Hagn
für Porath
Haching

15:37 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Akono
für Kobylanski
Münster

15:39 - 79. Spielminute

Tor 1:1
Menig
Rechtsschuss
Münster

15:47 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Schweers
Münster

15:48 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Schimmer
für Kiomourtzoglou
Haching

UHA

MÜN

Hain trifft für die SpVgg

Menigs Volleykracher beschert Münster Punkt bei Haching

Rufat Dadashov gegen Alexander Winkler

Münsters Dadashov (v.) im Duell mit Unterhachings Winkler. imago

Haching-Coach Claus Schromm schickte im Vergleich zum 1:1 bei Sonnenhof Großaspach drei neue Leute ins Rennen: Schwabl, Endres und Porath begannen für Bauer, Hagn und Widemann.

Münsters Trainer Marco Antwerpen nahm im Vergleich zum 3:0-Heimerfolg gegen Wehen Wiesbaden zwei Änderungen vor: Heidemann nach auskuriertem Infekt verdrängte Heinrich, Cueto ersetzte im Sturm den erkrankten Rühle.

Flotter Beginn im Hachinger Sportpark, besonders die Preußen sorgten zu Beginn der Partie in Person von Dadashov für Gefahr. Doch der SCP-Torjäger zielte in der 5. Minute am SpVgg-Tor vorbei, in der 7. Minute scheiterte er freistehend am linken Pfosten. Haching ließ sich trotz der ersten Chancen Münsters nicht beirren und erarbeitete sich nach und nach ein leichtes Übergewicht. In der 10. Minute brachte Bigalke von der rechten Seite eine Ecke herein, Hain war zur Stelle und vollendete gekonnt zum 1:0 für die Oberbayern.

In der Folgezeit entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Partie, die besseren Chancen waren aber auf der Seite des Schromm-Teams: In der 29. Minute köpfte Kiomourtzoglou aus kurzer Distanz über, statt ins Tor. In der 42. Minute fand Hain bei einem Schuss von der Strafraumgrenze seinen Meister in Schulze Niehues. Die größte Möglichkeit zur Resultatsverbesserung hatte aber erneut Kiomourtzoglou Sekunden vor dem Pausenpfiff: Der Grieche zog aus der Drehung ab, Schulze Niehues war bereits geschlagen, doch Schweers klärte auf der Torlinie (45.+1). Mit dem 0:1 nach 45 Minuten war Münster beim Kabinengang noch gut bedient.

Menig belohnt engagiertere Münsteraner

3. Liga, 11. Spieltag

Unterhaching kam unverändert aus der Kabine, bei Münster ersetzte Scherder den gelb-belasteten Kittner. Die Preußen schalteten nun einen Gang höher und waren das aktivere Team, die SpVgg sah sich zunächst in die Defensive gedrängt. Allerdings blieben die Oberbayern durch Konter die gefährlichere Elf, so in der 56. Minute, als Porath am glänzend reagierenden Schulze Niehues scheiterte.

Allerdings bekam die SpVgg durch diese Aktion Rückenwind, Haching konnte die Partie in der Folgezeit wieder offener gestalten. Das Match wogte nun hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Jubeln durften allerdings nur noch die Preußen. Nachdem die SpVgg-Abwehr einen Freistoß Münsters aus dem Halbfeld zu kurz abgewehrt hatte, fasste sich Menig ein Herz und jagte den Ball sehenswert von der Strafraumgrenze zum 1:1 in die Maschen (79.).

Durch den Ausgleich hatte Münster Oberwasser, die Preußen waren in der Schlussphase dem Sieg sogar näher. In der Schlussminute hatte Klingenburg nach einer Ecke die drei Punkte für die Preußen auf dem Fuß, doch SpVgg-Keeper Königshofer rettete mit einer Glanzparade das Remis. Denn wenige Sekunden später war Schluss: Es blieb beim 1:1, wodurch beiden Teams der Sprung in die direkten Aufstiegsränge verwehrt blieb.

Für Unterhaching geht es am Mittwoch (16.30 Uhr) im Landespokal Bayern beim ATSV Erlangen weiter. Münster ist zweieinhalb Stunden später beim SV Rödinghausen im Landespokal Westfalen in der Pflicht.