3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 8. Spieltag
14:41 - 37. Spielminute

Tor 1:0
H. Paul
Kopfball
Vorbereitung Steinhart
TSV 1860

15:07 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kindsvater
für Karger
TSV 1860

15:07 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Shipnoski
für Guder
Wehen

15:16 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Steinhart
TSV 1860

15:17 - 56. Spielminute

Tor 1:1
Shipnoski
Rechtsschuss
Wehen

15:23 - 62. Spielminute

Tor 1:2
Shipnoski
Rechtsschuss
Vorbereitung Mintzel
Wehen

15:24 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Mölders
für Abruscia
TSV 1860

15:35 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Lex
für Moll
TSV 1860

15:38 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Mintzel
Wehen

15:41 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Andrist
Wehen

15:46 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Kuhn
für Andrist
Wehen

15:50 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
S. Brandstetter
für Kyereh
Wehen

M60

WEH

TSV 1860 München gibt 1:0-Führung aus der Hand

Joker Shipnoski dreht Rückstand binnen sechs Minuten

Herbert Paul

Markierte die zwischenzeitige Führung für die Löwen: Herbert Paul (28). imago

Löwen-Coach Daniel Bierofka ließ seine Startelf gegenüber dem 2:2-Unentschieden bei Hansa Rostock unverändert.

Wehen Wiesbaden-Trainer Rüdiger Rehm brachte im Vergleich zum 3:0-Heimsieg über den SV Meppen zwei Neue: Schäffler ersetzte Brandstetter (Bank) im Sturm und Kyereh, der in Meppen zwei Joker-Tore erzielte, startete für Shipnoski (Bank).

Andrist an die Latte - zweimal Abruscia - Paul per Kopf

Im ersten Durchgang wirkten die Löwen aktiver als die Gäste aus Wehen, allerdings verbuchte der SVWW die erste Großchance der Partie. Andrist hämmerte den Ball nach starker Vorarbeit von Mintzel an den Querbalken (15.). Doch der TSV wurde zunehmend zwingender und Abruscia setzte mit seinen Abschlüssen erste Ausrufezeichen (18./20.).

3. Liga, 8. Spieltag

Rund zehn Minuten vor der Halbzeit gelang es den Löwen schließlich, in Führung zu gehen. Rechtsverteidiger Paul stand bei einer Steinhart-Ecke völlig frei vor dem Tor und nickte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein (37.).

Doppelter Joker - dreifacher Pechvogel

Im zweiten Durchgang ließen die Löwen plötzlich nach und der SVWW spielte auf. Zunächst konnte TSV-Schlussmann Hiller noch gegen Schäffler glänzend parieren, doch in der 56. Minute war er chancenlos. Der eingewechselte Shipnoski (46. für Guder) nutzte einen missglückten Befreiungsversuch von Steinhart aus und schob aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Löwen-Verteidiger Steinhart hatte doppelt Pech. Zunächst verschuldete er den Freistoß, der letztlich zum Tor führte und dann spielte er den Fehlpass. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Shipnoski setzte sich vor dem Kasten nach einem erneuten Mintzel-Zuspiel gegen Steinhart durch und drehte die Partie binnen sechs Minuten (62.).

Mölders sorgt für Aufschwung

Mit dem Wechsel in der 63. Minute (Mölders für Abruscia) brachte TSV-Coach Daniel Bierofka immensen Wind in die Reihen der Löwen. Der bullige Stürmer brauchte keine Eingewöhnungszeit und sorgte sofort für Gefahr. Allerdings brachte Mölders keine seiner drei Chancen im Tor unter. In der 80. Minute scheiterte er an Kolke, eine Minute später setzte er das Spielgerät knapp neben den Pfosten und kurz vor Ertönen des Schlusspfiffes behielt erneut SVWW-Keeper Kolke - durch eine glänzende Parade des Schusses aus der Drehung - die Oberhand (90.+4.).

Somit sicherte sich der SVWW dank zweier Joker-Tore die drei Punkte in München und schob sich einige Plätze nach oben in der Tabelle.

Für den TSV 1860 geht es am Mittwoch (19 Uhr) mit einem Derby bei der SpVgg Unterhaching weiter. Wehen Wiesbaden empfängt am Dienstag (19 Uhr) Großaspach.

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O'zapft is'! Die Löwen und ihre Wiesn-Trikots