2. Bundesliga 2018/19, 12. Spieltag
13:59 - 30. Spielminute

Foulelfmeter
Stolze
verschossen
Regensburg

14:12 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Saller
Regensburg

14:14 - 45. Spielminute

Tor 0:1
Polter
Linksschuss
Vorbereitung Prömel
Union

14:16 - 45. + 1 Spielminute

Tor 1:1
George
Rechtsschuss
Vorbereitung Fein
Regensburg

14:42 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Reichel
Union

14:50 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Sörensen
Regensburg

14:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Hartel
für Gogia
Union

14:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Andersson
für Zulj
Union

14:59 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Lais
für Fein
Regensburg

15:05 - 77. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Prömel
Union

15:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Parensen
für Polter
Union

15:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Derstroff
für Stolze
Regensburg

15:16 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Al Ghaddioui
für Geipl
Regensburg

15:17 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Derstroff
Regensburg

REG

FCU

Vergebener Elfmeter, Ampelkarte und reichlich Verwirrung

Heißes Duell in Regensburg - Union bleibt ungeschlagen

Rafal Gikiewicz

Hielt Stolzes Elfmeter ohne große Probleme: Rafal Gikiewicz. imago

Während SSV-Trainer Achim Beierlorzer im Vergleich zum 3:3 in Bochum nur einen Wechsel vornahm - Föhrenbach statt Nandzik (Bank) auf der Linksverteidiger-Position -, gab es auf der anderen Seite fünf Veränderungen. Nach dem Pokalfight in Dortmund (2:3 n.V.) , der ersten Saisonniederlage für Union, kehrten Reichel, Gogia und Mees zurück; außerdem begannen Ryerson sowie Polter, der zu seinem ersten Startelf-Einsatz in dieser Saison kam. Kapitän Trimmel, Hartel, Redondo sowie Andersson nahmen auf der Bank Platz, Lenz gehörte nicht zum Kader.

Die Vorbereitung nach dem intensiven Pokalspiel war kurz und es stellte sich die Frage, wie die Köpenicker auf ihre erste Niederlage der Saison reagieren würden. Der Jahn hatte freilich kein Erbarmen und setzte die Gäste von Beginn an unter Druck. "Union beschäftigen" lautete Beierlorzers Auftrag an sein Team - und der wurde umgesetzt. Union wirkte zunächst beinahe nervös, gewann mit der Zeit aber Sicherheit uns so entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Große Torchancen blieben dabei Mangelware, beide Mannschaften probierten es häufig mit langen Bällen. Dieses Mittel trug aber keine Früchte. Zulj mit einer Einzelaktion (20.) und im Gegenzug Föhrenbach mit einem Distanzschuss (20.) nährten sich immerhin an.

Stolze vergibt vom Punkt - Rasantes Finish

Die bis dato beste Möglichkeit ergab sich dann durch einen Foulelfmeter: Reichel hatte Adamyan außerhalb des Strafraums am Fuß getroffen und ihm innerhalb noch einen Rempler mitgegeben, sodass Schiedsrichter Sascha Stegemann auf den Punkt zeigte. Doch Stolze schoss viel zu unplatziert, Gikiewicz hielt den Ball fest (30.). Anschließend ging es im Mittelfeld ruppiger zu, die Struktur ging verloren. Alles deutete auf eine torlose erste Hälfte hin, bis es kurz vor dem Pausenpfiff doch noch turbulent wurde: Zunächst legte Prömel schulbuchmäßig für Polter auf, der zur Führung für Union vollendete (45.). Dann hatten die Oberpfälzer die passende Antwort: George bekam auf der linken Seite Platz und zirkelte den Ball aus etwa 20 Metern sehenswert ins lange Eck (45.+1) - der Ausgleich und erstmal Zeit zum Durchatmen!

2. Bundesliga, 12. Spieltag:

Zweikampfintensiv ging es im zweiten Durchgang weiter und mit Chancen für die Hausherren. Zunächst konterten sich Fein und George gefährlich nach vorne (59.), ehe Grüttner gleich zweimal per Kopf zum Abschluss kam (62./65.). Fischer setzte daraufhin auf Sieg, brachte in Andersson einen zweiten Torjäger neben Polter (64.). Der Wechsel zahlte sich aus, Polter hatte in der 72. Minute eine riesige Kopfball-Chance, doch Pentke klärte. Anschließend hatte Union Glück, dass Stegemann ein Foul von Ryerson gegen Grüttner im Strafraum nicht mit einem Elfmeter ahndete (76.).

Prömel fliegt - Vermeintlicher Union-Treffer zählt nicht

Wie schon in der ersten Hälfte wurde es in der Schlussphase turbulent - eingeläutet von einer Ampelkarte gegen Prömel in der 77. Minute. Regensburg war in Überzahl optisch überlegen, doch es waren die Köpenicker, die den Ball im gegnerischen Tor unterbrachten. Allerdings zählte Reichels Treffer aus der zweiten Reihe wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung von Hartel nicht. Verwirrung in Regensburg, denn der Linienrichter hob erst Sekunden später die Fahne. In den letzten Minuten machte Regensburg nochmal ordentlich Druck, doch die Berliner verteidigten das 1:1.

Für beide Mannschaften war es das vierte Unentschieden in Folge. Damit bleibt Union Berlin die einzige noch ungeschlagene Mannschaft in der 2. Liga, verpasste allerdings den Sprung an die Tabellenspitze. Auch Regensburg setzte eine Serie fort: Die Oberpfälzer sind nun seit sieben Partien ungeschlagen.

Wie geht's am nächsten Wochenende weiter? Beide Teams treten erneut am Sonntag (13.30 Uhr) an: Regensburg in Magdeburg, Union zu Hause gegen Fürth.