Bundesliga 2017/18, 12. Spieltag
20:35 - 5. Spielminute

Tor 1:0
Akolo
Rechtsschuss
Stuttgart

21:16 - 45. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Asano
für Ginczek
Stuttgart

21:18 - 45. + 3 Spielminute

Tor 1:1
Philipp
Linksschuss
Vorbereitung Schürrle
Dortmund

21:18 - 45. + 3 Spielminute

Handelfmeter
Schürrle
verschossen
Dortmund

21:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Brekalo
für Akolo
Stuttgart

21:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Zagadou
für Sokratis
Dortmund

21:41 - 51. Spielminute

Tor 2:1
Brekalo
Linksschuss
Vorbereitung Özcan
Stuttgart

21:44 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Baumgartl
Stuttgart

21:54 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Dahoud
für Kagawa
Dortmund

22:14 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Guerreiro
für Schürrle
Dortmund

22:15 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Aogo
für Özcan
Stuttgart

22:18 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Aogo
Stuttgart

VFB

BVB

Stuttgart bleibt eine Heimmacht

Akolo und Brekalo nutzen Dortmunder Fehler

Akolo (re.) gegen Bürki

Ende einer kuriosen Szene: Stuttgarts Akolo wird von Bürki angeschossen und marschiert anschließend ins leere Dortmunder Tor. Imago

VfB-Trainer Hannes Wolf konnte im Vergleich zur 1:3-Niederlage beim HSV wieder auf Gentner zurückgreifen. Auch Badstuber und Ascacibar schafften den Sprung in die Startelf. Gar nicht berücksichtigt werden konnte Burnic wegen einer Gelb-Rot-Sperre. Aogo und Asano saßen auf der Bank.

Beim BVB stand erstmals seit 356 Tagen wieder einmal Götze und Schürrle gemeinsam in der Startformation. Neben dem Weltmeister-Duo brachte Peter Bosz gegenüber der 1:3-Pleite gegen die Bayern auch noch Philipp und Toljan. Castro nahm auf der Bank Platz, Aubameyang fehlte aus disziplinären Gründen. Pulisic konnte wegen muskulärer, Toprak wegen Problemen an der Knieschiebe nicht mitwirken.

Slapstick! Bartra und Bürki legen VfB-Führung auf

Die Partie war noch keine fünf Minuten alt, da jubelten die Gastgeber zum ersten Mal. Jedoch hatte der BVB großen Anteil an der frühen Stuttgarter Führung, hatte Bartra doch mit einem verunglückten Rückpass Bürki "abgeschossen". Vom Schweizer aus prallte der Ball zu Akolo, der samt Kugel ins leere Tor laufen konnte (5.).

Den Dortmundern, die mit einem 4-3-3 mit nur einem Sechser (Weigl) aufliefen, schmeckte der Rückstand überhaupt nicht. Yarmolenko (8.) und Schürrle (13.) wollten sogleich den Ausgleich erzielen, scheiterten aber beide am gut reagierenden Zieler.

Von den Stuttgartern kam offensiv derweil nur noch wenig. Im gesamten ersten Durchgang sollte die Wolf-Elf keinen weiteren Torschuss fabrizieren. Defensiv spielten die Schwaben mit einer Fünferkette und versuchten, den Ball vom eigenen Tor wegzuhalten. Doch beim Dortmunder Kombinationsspiel war dies nicht immer möglich.

12. Spieltag

Dortmund dominant

Nach einer halben Stunde wurden die Chancen der Schwarz-Gelben immer besser. Doch auch Götze scheiterte aus 17 Metern am Stuttgarter Schlussmann. Richtig turbulent wurde es in der Schlussphase. In dieser verletzte sich erst Ginczek und musste ausgewechselt werden. Sekunden später, die Nachspielzeit lief bereits, zeigte Schiedsrichter Frank Willenborg nach Pavards Handspiel auf den Punkt. Zwar hielt Zieler Schürrles anschließenden Elfmeter, aber gegen Philipps klasse Nachschuss war er machtlos. Der Ex-Freiburger nagelte die Kugel direkt unters Dach zum 1:1-Pausenstand.

Mit neuem Personal gingen es beide Coaches zu Beginn des zweiten Durchgangs an. Während Zagadou Sokratis in Dortmunds Viererkette ersetzte, brachte Stuttgarts Wolf Brekalo für den angeschlagenen Torschützen Akolo (Wadenprobleme) - und sollte damit alles richtigmachen. Der Kroate veredelte einen blitzsauberen Konter der Schwaben gegen aufgerückte Dortmunder inklusive Beinschüsse für Schmelzer und Bürki zum 2:1 (51.).

Stuttgarter lassen Vorentscheidung liegen

Anders als noch im ersten Durchgang fand der BVB nach dem Rückstand diesmal nicht sofort zu seinem Rhythmus. Stattdessen spielten die Stuttgarter deutlich mutiger und zielstrebiger nach vorne, während die Dortmunder am 1:2 zu knabbern hatten. Allerdings gelang den Schwaben noch nicht der finale Schlag: Gerade in der schnellen Umschaltbewegung ließ die Wolf-Elf etliche Möglichkeiten liegen, was ihren Cheftrainer an der Seitenlinie zur Weißglut trieb.

Da von Dortmund aber nur noch wenig kam und Yarmolenkos beste Möglichkeit wegen eines unabsichtlichen, aber regelwidrigen Handspiels des Ukrainers zurückgepfiffen wurde (71.), geriet der fünfte Stuttgarter Heimsieg und der 500. ihrer Bundesliga-Geschichte nicht mehr in Gefahr.

Der VfB tritt am kommenden Spieltag erneut freitags an. Die Schwaben sind dann zu Gast bei Mitaufsteiger Hannover 96. Für Dortmund geht es dagegen am kommenden Bundesliga-Samstag heiß her, wenn um 15.30 Uhr das Revierderby gegen den FC Schalke steigt. Bereits am Dienstag ist der BVB in der Champions League in der Pflicht - es geht gegen Tottenham Hotspur.

14

Bilder zur Partie VfB Stuttgart - Borussia Dortmund