Bundesliga 2017/18, 10. Spieltag
21:08 - 37. Spielminute

Tor 0:1
Bell
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung M. Wolf
Frankfurt

21:45 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
S. Serdar
für F. Frei
Mainz

21:48 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Abraham
Frankfurt

21:59 - 71. Spielminute

Tor 1:1
S. Serdar
Rechtsschuss
Vorbereitung Muto
Mainz

22:02 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
D. Blum
für Rebic
Frankfurt

22:11 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Fischer
für Öztunali
Mainz

22:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
de Guzman
für Gacinovic
Frankfurt

22:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Kodro
für Muto
Mainz

22:16 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Willems
Frankfurt

22:16 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Russ
für M. Stendera
Frankfurt

M05

SGE

Frankfurt kann wieder nicht in Mainz gewinnen

Joker Serdar nutzt die einzige Mainzer Möglichkeit

Stefan Bell

Unglücksrabe Stefan Bell: Der Mainzer Abwehrmann bugsiert einen von Torwart Zentner abgefälschten Ball ins eigene Tor. Imago

Mainz-Trainer Sandro Schwarz wechselte nur drei Tage nach dem kräftezehrenden 3:2-Erfolg nach Verlängerung im DFB-Pokal gegen Kiel auf fünf Positionen kräftig durch, wenngleich die Veränderung auf der Torwartposition keineswegs freiwillig vonstatten lief: Adler, der sich gegen die Störche schwer verletzt hatte, wurde abermals von Zentner vertreten. Außerdem durften Latza, Diallo, De Blasis und Muto für Serdar, Maxim, Kodro und den Doppeltorschützen Fischer (alle Bank) beginnen.

Frankfurts Coach Niko Kovac rotierte im Vergleich zum souveränen 4:0 im Pokal in Schweinfurt ebenfalls. Russ, Barkok, de Guzman und Jovic mussten für Kapitän Abraham, Gacinovic, Stendera und Rebic weichen.

Stendera verpasst Blitzstart

Die Eintracht begann in einem System mit Dreierkette und kam aus einer guten Umschaltbewegung schnell zur ersten Chance: Nach Vorarbeit von Rebic verzog Stendera jedoch deutlich (2.). Die Mainzer spielten in einer sehr kämpferisch geführten Begegnung mit drei Sechsern vor der Viererkette. Viel ging bei den Mainzern im Vorwärtsgang über die linke Seite, wo sich Brosinski immer wieder mit einschaltete, aber auch De Blasis für Betrieb sorgte. Doch Abschlüsse der Nullfünfer? Fehlanzeige!

Bei den Gästen aus Hessen, die nach einer Viertelstunde die Frequenz etwas erhöhten, forderte Gacinovic viele Bälle und versuchte, dem Spiel ein wenig Kreativität zu verleihen. So hatten die Adlerträger mehr Ballbesitz, eine bessere Zweikampfquote und auch bessere Laufwerte. Richtig funktioniert hat es im Vorwärtsgang aber nicht: Denn vor dem Mainzer Tor tat sich ebenso wenig wie vor dem von Hradecky gehüteten Kasten.

Mainz: Vorne harmlos, hinten nicht schadlos

Dies änderte sich erst in der 37. Minute, wenngleich die Abwehr der Nullfünfer ihre Mithilfe leistete: Brosinski wollte gegen den nachsetzenden Wolf den Ball abschirmen und über die Torauslinie rollen lassen. Doch der Frankfurter erkämpfte sich den Ball und legte nach einem unbedrängten Gang in den Strafraum das 1:0 für die Gäste vor: Wolfs Querpass wurde von FSV-Schlussmann Zentner noch leicht berührt, sodass Bell ihn anschließend unglücklich aus einem Meter ins eigene Tor abfälschte.

Bundesliga, 10. Spieltag

Ohne personelle Veränderungen, aber auch ohne eine klare Leistungssteigerung kamen die Mainzer aus der Kabine und machten den Frankfurtern somit das Leben auch nach dem Seitenwechsel nicht allzu schwer.

Die Eintracht verwaltete das Geschehen geschickt und setzte vereinzelt Nadelstiche. So prüfte Rebic Zentner aus spitzem Winkel (48.). Doch ansonsten spielte die Kovac-Elf zu wenig auf das zweite Tor, sodass es allein aufgrund des Spielstandes spannend blieb. Fehler, wie beispielsweise Willems' Bogenlampe im eigenen Strafraum (56.), blieben bis hierhin unbestraft.

Serdar nutzt einzige Mainzer Möglichkeit

Schwarz setzte einen ersten Impuls von der Seitenlinie und brachte Serdar für Frei. Dies sollte sich in der 71. Minute bezahlt machen. Frankfurt verpasste es nach einer Mainzer Ecke mehrfach, die Situation zu klären. Die Folge: Der Mainzer Ausgleich durch Serdar, der eine Muto-Flanke hervorragend aus sechs Metern verwertete und zum 1:1 einnetzte.

In der Schlussphase konnte sich letztlich keine der beiden Mannschaften noch einmal einen Vorteil erspielen, sodass es letztlich beim 1:1 blieb. Mainz nutzte mehr oder weniger seine einzige richtige Möglichkeit und blieb damit auch im zehnten Bundesliga-Heimspiel gegen die Frankfurter ungeschlagen (5/5/0).

Spieler des Spiels

Abdou Diallo Abwehr

2
Spielnote

Dürftiges Niveau, wenig Tempo, viele Ballverluste, selten Offensivaktionen.

4,5
Tore und Karten

0:1 Bell (37', Eigentor, Rechtsschuss, M. Wolf)

1:1 S. Serdar (71', Rechtsschuss, Muto)

Mainz

Zentner 3 - Donati 2,5, Bell 3 , Diallo 2, Brosinski 5 - Gbamin 3,5, F. Frei 4,5 , Latza 3,5, Öztunali 5 , De Blasis 5 - Muto 4

Frankfurt

Hradecky 3 - Salcedo 3,5, Abraham 3 , Falette 3 - M. Wolf 3, K.-P. Boateng 3,5, Willems 4 , Gacinovic 4,5 , M. Stendera 3,5 - Haller 5, Rebic 4

Schiedsrichter-Team

Sascha Stegemann Niederkassel

2
Spielinfo

Stadion

Opel-Arena

Zuschauer

33.794

Mainz gastiert am kommenden Spieltag samstags (15.30 Uhr) in Gladbach, Frankfurt empfängt bereits am Freitag (20.30 Uhr) den SV Werder Bremen.

Bilder zur Partie 1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt