Bundesliga 2017/18, 5. Spieltag
20:57 - 28. Spielminute

Tor 1:0
Origi
Rechtsschuss
Vorbereitung Ntep
Wolfsburg

21:12 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Gondorf
Bremen

21:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Belfodil
für M. Eggestein
Bremen

21:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Bargfrede
für Gondorf
Bremen

21:37 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Kainz
Bremen

21:43 - 56. Spielminute

Tor 1:1
Bartels
Kopfball
Vorbereitung Delaney
Bremen

21:48 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Camacho
Wolfsburg

21:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Guilavogui
für Camacho
Wolfsburg

22:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Dimata
für Ntep
Wolfsburg

22:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
William
für Didavi
Wolfsburg

22:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Hajrovic
für Bartels
Bremen

WOB

BRE

Zwei verschiedene Halbzeiten zwischen Wolfsburg und Bremen

Bartels vermiest Schmidt den Einstand

Bremens Fins Bartels behauptet gegen zwei Wolfsburger den Ball.

Bremens Fins Bartels behauptet gegen zwei Wolfsburger den Ball. imago

Wolfsburgs neuer Trainer Martin Schmidt nahm bezüglich des 0:1 in Stuttgart drei Änderungen vor: Verhaegh, Ntep und Malli begannen für William, Guilavogui und Dimata (alle drei Bank). Dazu liefen die Wölfe mit einer Viererkette auf, Ex-Coach Andries Jonker ließ mit einer Dreierkette spielen.

Bremens Trainer Alexander Nouri musste nach der 1:2-Heimniederlage gegen Schalke zweimal zwangsläufig wechseln: Kruse (Schlüsselbeinbruch) und Sané (Knieprobleme) fehlten verletzungsbedingt. Für sie liefen Caldirola und Gondorf von Beginn an auf, Kainz rückte eine Position weiter vor in den Angriff. Damit hatte der SVW keinen nominellen Stürmer auf dem Feld.

Erstes Bundesligator für Origi

Es entwickelte sich eine einseitige erste Hälfte, weil Bremen extrem passiv agierte. Die Gäste standen tief und lauerten auf Konter, diese gab es aber im ersten Durchgang so gut wie gar nicht. Wolfsburg diktierte die Partie mit 74 Prozent Ballbesitz und gewann im ersten Spielabschnitt 55 Prozent der Zweikämpfe. Malli aus der Distanz (13.), Origi, der an Pavlenka scheiterte (20.), und Camacho per Kopf (21.) sorgten für erste Torgefahr. Vom SVW kam offensiv sehr wenig. Und in der 28. Minute ließen die Norddeutschen Ntep auf der linken Seite zu viel Platz, der flankte und fand Origi. Der Stürmer war schneller als Caldirola und traf aus kurzer Distanz zu seinem ersten Bundesligator.

Trotz des Gegentreffers änderte sich Bremens Spielweise nicht, die Wölfe hatten weiterhin viel Ballbesitz. Malli hatte sogar das 2:0 auf dem Fuß, setzte die Kugel allerdings ans Außennetz (34.). Auch Origi verpasste es, den zweiten Treffer herzustellen, er fand in Pavlenka seinen Meister (38.). Kurz vor dem Seitenwechsel kamen die Werderaner dann zu ihrem ersten Abschluss: Auf eine Kainz-Ecke brachte Gebre Selassie keinen richtigen Druck (41.). Somit ging es mit einer verdienten Führung für die Hausherren in die Kabinen.

Bundesliga, 5. Spieltag

Werder kam mit Bargfrede und Belfodil für Gondorf und Maximilian Eggestein aus der Kabine, damit hatten die Norddeutschen nun eine echte Spitze auf dem Rasen.

Knoche klärt - Bartels nickt ein

Und der SVW hatte direkt nach Wiederanpfiff eine richtig gute Chance: Casteels konnte eine Delaney-Flanke nicht richtig klären, Augustinsson legte ab für Kainz, dessen Abschluss klärte Knoche auf der Linie. Aber auch die Wölfe spielten direkt wieder nach vorne, Origis zwei Torversuche blieben jedoch harmlos (47., 48.). Der zweite Durchgang begann sehr schwungvoll, beide Teams suchten die Offensive. Und die Gäste belohnten sich für eine gute Anfangsphase: Delaneys Flanke wurde von Knoche verlängert und landete dadurch bei Bartels, der nickte im Strafraum aus kurzer Distanz ein (56.).

Gebre Selassie trifft den Pfosten

Es war eine offene Partie, die die Gäste immer besser in den Griff bekamen. Kainz setzte einen Freistoß über den Kasten (62.), und Delaneys Distanzschuss zischte knapp rechts am Kasten vorbei (67.). Die Dominanz der Wölfe aus dem ersten Durchgang war verflogen, weil sich der SVW nach der Pause deutlich steigerte. Die Norddeutschen waren näher am Führungstreffer als die Gastgeber. Der Abschluss von Bartels landete mit Glück rechts im Strafraum bei Gebre Selassie, der hatte viel Platz und nagelte den Ball an den rechten Pfosten (71.).

Offensiv war fast nur noch Werder gefährlich, Gebre Selassies Abschluss per Hacke parierte Casteels (80.). Die Wölfe waren verunsichert, zeigten sich nur noch punktuell in der Offensive gefährlich. Der eingewechselte Guilavogui versuchte es mal aus 20 Metern, verzog aber (83.). Der SVW hatte am Ende den längeren Atem, Delaney scheiterte per Kopf (88.). Die Hausherren hatten auch noch eine Torchance, der eingewechselte Dimata verzog aus 17 Metern (90.). Am Ende blieb es beim Remis, das aus Bremer Sicht nach dem zweiten Durchgang eigentlich zu wenig ist.

Spieler des Spiels

Fin Bartels Sturm

2,5
Spielnote

Nicht hochklassig, aber phasenweise unterhaltsam. Werder im zweiten Durchgang spielerisch enorm verbessert.

3,5
Tore und Karten

1:0 Origi (28', Rechtsschuss, Ntep)

1:1 Bartels (56', Kopfball, Delaney)

Wolfsburg

Casteels 3,5 - Verhaegh 4, Knoche 3, Uduokhai 3, Gerhardt 4,5 - Camacho 4 , Arnold 4, Malli 3,5, Didavi 4 , Ntep 4 - Origi 3

Bremen

Pavlenka 3 - Ro. Bauer 4, Veljkovic 3,5, Caldirola 4,5 - Gebre Selassie 4, M. Eggestein 4,5 , Augustinsson 4, Gondorf 4,5 , Delaney 3 - Bartels 2,5 , Kainz 3

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

2
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Zuschauer

26.174

Wolfsburg hat nun fünf Punkte auf dem Konto und spielt am kommenden Freitag (20.30 Uhr) beim FC Bayern München. Bremen, das jetzt bei zwei Punkten steht, empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den SC Freiburg.

Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - Werder Bremen