Bundesliga 2016/17, 22. Spieltag
20:39 - 10. Spielminute

Tor 0:1
Gnabry
Linksschuss
Bremen

20:47 - 18. Spielminute

Tor 0:2
Gnabry
Rechtsschuss
Vorbereitung Sané
Bremen

20:49 - 19. Spielminute

Tor 1:2
Mayoral
Brust
Vorbereitung Didavi
Wolfsburg

21:16 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Bartels
Bremen

21:46 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Kainz
für Bartels
Bremen

21:49 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Gomez
für Didavi
Wolfsburg

21:55 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Wiedwald
Bremen

22:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Ntep
für Mayoral
Wolfsburg

22:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Grillitsch
für M. Eggestein
Bremen

22:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Gerhardt
für Träsch
Wolfsburg

22:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Pizarro
für Gnabry
Bremen

22:12 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Arnold
Wolfsburg

22:20 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Sané
Bremen

WOB

BRE

Wölfe scheitern zweimal am Pfosten

Doppelter Gnabry bestraft Wolfsburger Chancenwucher

Bremens Gnabry

Erzielt das 2:0 in Wolfsburg: Bremens Gnabry. imago

Wolfsburgs Trainer Valerien Ismael tauschte im Vergleich zur 0:3-Niederlage bei Borussia Dortmund fünf Startelf-Akteure aus: Bruma, Vierinha, Gerhardt, Gomez (alle Bank) und Seguin (nicht im Kader) machten Platz für Knoche, Blaszczykowski, Träsch, Didavi und Mayoral.

Bremens Coach Alexander Nouri nahm nach dem 2:0-Auswärtssieg in Mainz zwei Veränderungen vor: Kapitän Fritz (Gelb-Sperre) und verletzte Delany wurde durch Maximilian Eggestein und Veljkovic ersetzt.

Die 30.000 Zuschauer in der ausverkauften Wolfsburger Arena bekamen eine furiose erste Hälfte zu sehen, in der die Hausherren den besseren Start erwischten. Arnold (4.) und Rodriguez (7.) brachten das Bremer Gehäuse mit Distanzschüssen in Gefahr. Das erste Tor erzielten aber die Gäste mit ihrem ersten Angriff: Eine Flanke von Bauer landete bei Gnabry, dessen Schuss Rodriguez unhaltbar für VfL-Schlussmann Benaglio abfälschte (10.). Wolfsburg fand fast im Gegenzug die Antwort, doch Wiedwald war gegen Mayoral aus spitzem Winkel zur Stelle (12.). Stattdessen traf Gnabry sechs Minuten später erneut: Sané verlängerte einen Junuzovic-Freistoß auf den zweiten Pfosten, wo der Nationalspieler die Kugel mit der Brust annahm und im Tor unterbrachte (18.).

Mayoral findet die Antwort - Wölfte scheitern zweimal am Pfosten

Diesmal allerdings gelang dem VfL sofort der Anschlusstreffer: Didavi verlängerte einen Eckstoß per Kopf zu Mayoral, der den Ball am linken Pfosten nur noch mit der Brust über die Linie drücken musste (19.). Nun entwickelte sich eine hektische Partie, in der die Ismael-Elf auf den Ausgleich drängte. Wiedwald parierte zunächst gegen Malli (22.), Sekunden später verpasste Didavi eine scharfe Flanke von links (23.). Weitere Chancen boten sich Blaszczykowski (26.) und Rodriguez (26.). Im Anschluss holten beide Seiten kurz Luft, ehe der VfL zu seinen zwei besten Ausgleichsmöglichkeiten kam: Erst zirkelte Didavi einen Freistoß über die Mauer und scheiterte am rechten Pfosten (36.), vier Minuten später lenkte Mayoral eine Flanke von Horn an den linken Pfosten (40.). Sekunden vor dem Pausenpfiff ließen die Niedersachsen eine Doppelchance liegen: Rodriguez scheiterte an Wiedwald, den Nachschuss brachte Horn nicht im Tor unter (45.+2).

1. Bundesliga, 22. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel blieb Wolfsburg am Drücker und schnürte Bremen tief in der eigenen Hälfte ein. Luiz Gustavo zwang Wiedwald zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem verdeckten Schuss zu einer starken Parade (47.), kurz darauf hätte Bauer beinahe wie schon im Hinspiel (2:1) ein Eigentor erzielt: Eine Wölfe-Ecke lenkte der 21-Jährige Zentimeter neben den rechten Pfosten (51.). Fünf Minuten später traf der Verteidiger Wolfsburgs Knoche bei einem Klärungsversuch am Bein und hätte sich über einen Strafstoß-Pfiff nicht beschweren können (56.) In der Folge kamen Malli (62.) und Didavi per Kopf zu weiteren Chancen (63.). Der SVW konnte kaum für Entlastung sorgen, verteidigte aber leidenschaftlich gegen die anrennenden Wolfsburger.

Gomez und Ntep: Ismael wechselt offensiv

VfL-Trainer Ismael

Tief frustriert: Wolfsburgs Trainer Ismael. imago

Ismael reagierte, versuchte die Offensivbemühungen seiner Mannschaft mit der Einwechslung von Gomez (63.) und Ntep (74.) zu befeuern. Allerdings gelang es Werder mit fortlaufendem Spiel immer besser zu verteidigen. Der Wolfsburger Schwung ebbte mehr und mehr ab. Malli (77.) und Gerhardt (83.) probierten es noch mit wuchtigen Schüssen, während Bremen durch einige Konter wertvolle Zeit von der Uhr nahm. Gebre Selassie (88.) und der eingewechselte Pizarro (90.+2) hätten für die Entscheidung sorgen können. So zitterte der SVW bis zur letzten Sekunde der mehr als vierminütigen Nachspielzeit, bis Schiedsrichter Stark die Partie abpfiff. Für die Hanseaten war es der erste Sieg in Wolfsburg seit April 2010.

Spieler des Spiels

Felix Wiedwald Tor

1,5
Spielnote

Unterhaltsame Wolfsburger Chancenflut, jedoch vor allem nach der Pause arg einseitige Partie.

2,5
Tore und Karten

0:1 Gnabry (10', Linksschuss)

0:2 Gnabry (18', Rechtsschuss, Sané)

1:2 Mayoral (19', Brust, Didavi)

Wolfsburg

Benaglio 3 - Knoche 3,5, Luiz Gustavo 3, R. Rodriguez 3,5 - Blaszczykowski 4,5, Träsch 3 , Arnold 3,5 , J. Horn 3, Didavi 3 , Malli 3 - Mayoral 3

Bremen

Wiedwald 1,5 - Gebre Selassie 4, Sané 2 , Moisander 3, Ro. Bauer 4 - Veljkovic 4, M. Eggestein 4 , Bartels 4 , Junuzovic 3 - Gnabry 2 , Kruse 4

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

2,5
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Zuschauer

30.000 (ausverkauft)

Die Wölfe fahren am kommenden Spieltag zum Auswärtsspiel nach Mainz (Samstag, 15.30 Uhr). Der SV Werder will zur gleichen Zeit beim vom Ex-Bremer Torsten Frings trainierten SV Darmstadt punkten.