3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 31. Spieltag
21:05 - 44. Spielminute

Tor 1:0
Poulsen
Linksschuss
Vorbereitung Luge
Leipzig

21:35 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Thomalla
für Luge
Leipzig

21:38 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
F. Franke
Leipzig

21:41 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Bagceci
für Titsch Rivero
Heidenheim

21:43 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Thurk
für Niederlechner
Heidenheim

21:49 - 72. Spielminute

Tor 1:1
Wittek
Linksschuss
Vorbereitung Sabanov
Heidenheim

21:50 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
D. Kaiser
Leipzig

21:55 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Morys
für Frahn
Leipzig

21:58 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Hoheneder
Leipzig

22:00 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
A. Jung
Leipzig

22:06 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Griesbeck
Heidenheim

22:07 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Mayer
für Morabit
Heidenheim

22:07 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Röttger
für Fandrich
Leipzig

RBL

HDH

Heidenheim steigert sich im zweiten Durchgang

Dank Wittek-Solo: FCH erkämpft Punkt in Leipzig

Duell auf Augenhöhe: Florian Niederlechner und Anthony Jung mussten sich mit einem Remis begnügen.

Duell auf Augenhöhe: Florian Niederlechner und Anthony Jung mussten sich mit einem Remis begnügen. Imago

Leipzigs Trainer Alexander Zorniger veränderte seine Formation im Vergleich zum 1:1 in Unterhaching auf drei Positionen: Für die gelbgesperrten Heidinger und Kimmich sowie den kurzfristig mit Oberschenkel-Problemen ausgefallenen Demme rückten Jung, Franke und Luge in die Startelf. Heidenheims Coach Frank Schmidt veränderte sein Team im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Burghausen auf zwei Positionen. Für Thurk startete Niederlechner und für Sökler spielte Reinhardt von Beginn an.

Leipzig war in einer intensiv geführten ersten Halbzeit um Kontrolle bemüht, Heidenheim setzte aber immer wieder per Konter Nadelstiche. Aus dem Spiel größtenteils blass, strahlte Heidenheim nur bei Eckbällen ernsthafte Torgefahr aus. In der 23. Minute wackelten die Bullen gleich bei drei Ecken hintereinander und konnten nur in höchster Not klären.

Der 31. Spieltag

Fünf Minuten später hatten die Gäste Glück, dass sie nicht mit einem Mann weniger weiterspielen mussten, als sich Göhlert für ein Luftduell im eigenen Strafraum per Tritt an Hoheneder revanchierte. Die Tätlichkeit des Heidenheimers, die sonst auch zu einem Elfmeter hätte führen müssen, blieb von den Unparteiischen aber unbemerkt.

Just als es schien, als hätten sich beide Teams nach einer umkämpften Halbzeit mit dem Pausen-Remis abgefunden, bediente Fandrich nach einem Solo den freistehenden Frahn, der den Ball aber nicht richtig traf. Glück für Leipzig, denn der missratene Schussversuch landete bei Luge, der den Ball per Hacke an Sabanov vorbeispitzen wollte. Vom Keeper prallte das Leder zum auffälligen Poulsen, der nur noch einschieben musste. Die Gäste, die bei der ungeahndeten Tätlichkeit zuvor noch Glück hatten, hatten diesmal Pech, denn Luge war bei Frahns Schuss leicht im Abseits.

Wittek macht's alleine

Nach dem Seitenwechsel blieben Großchancen Mangelware, die FCH-Standards sorgten jedoch weiter für erhöhten Betrieb im Leipziger Strafraum. So auch in der 56. Minute als Niederlechner in einen lang getretenen Standard rutschte. Bellot war aus sechs Metern aber auf dem Posten und riss die Arme hoch, um den Ball über die Latte zu klären. Die Gäste setzten sich nun zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest und hatten ab der 67. Minute ihre stärkste Phase.

Mitten in der Drangphase tänzelte der nach einem Standard vorne gebliebene Wittek Leipzigs Außenverteidiger Jung auf der rechten Strafraumseite in Stürmer-Manier aus und traf anschließend per sattem Schuss in das kurze Eck. Auch in der Folge stellte der Tabellen-Zweite, der im zweiten Durchgang enorm ballsicher agierte, die Bullen vor arge Probleme. Heidenheim deckte das Tor von Bellot vermehrt mit Distanzschüssen ein, das zweite Tor blieb aber aus.

Am nächsten Samstag (14 Uhr) gastiert Leipzig in Regensburg, Heidenheim trifft gleichzeitig zuhause auf Erfurt.