3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 26. Spieltag
14:14 - 11. Spielminute

Tor 0:1
Frahn
Rechtsschuss
Vorbereitung Heidinger
Leipzig

14:44 - 41. Spielminute

Spielerwechsel
F. Franke
für Teigl
Leipzig

15:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Schäffler
für Ääritalo
Kiel

15:05 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Frahn
Leipzig

15:13 - 55. Spielminute

Tor 0:2
Heidinger
Rechtsschuss
Leipzig

15:16 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Morys
für Frahn
Leipzig

15:31 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
P. Breitkreuz
für Heider
Kiel

15:31 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Siedschlag
für Kazior
Kiel

15:42 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Röttger
für Fandrich
Leipzig

KIE

RBL

Kiel zu ideenlos im Spielaufbau

Leipzig: Zwei Chancen, zwei Tore, drei Punkte

Torjubel der Leipziger Mannschaft

Grund zum Jubel: Mit großer Effektivität holte Leipzig drei Punkte in Kiel. imago

Holsteins Trainer Karsten Neitzel veränderte seine Startformation nach der 0:1-Niederlage in Burghausen auf zwei Positionen: Danneberg und Ääritalo liefen anstelle von Siedschlag und Schäffler von Beginn an auf. Leipzigs Trainer Alexander Zorniger vertraute der Elf, die den 1:0-Heimerfolg über Wehen Wiesbaden herausgespielt hatte.

Das Duell begann mit einer zerfahrenen Abtastphase, in der das Spielgeschehen hauptsächlich im Mittelfeld stattfand. Beide Teams versuchten es mangels zündender Ideen mit langen Bällen in die Spitze. Lediglich ein Gebers-Kopfball nach einem Freistoß sorgte auf Seiten der Kieler für Abwechslung (11.), ehe die Gäste mit ihrem ersten überlegten Angriff in Führung gingen. Poulsen verlagerte das Spiel auf die linke Seite, von wo aus Heidinger per Flanke für Frahn auflegte (12.).

Der 26. Spieltag

Auch im weiteren Verlauf blieb die Partie ereignisarm. Die Hausherren sorgten lediglich nach ruhendem Ball für Gefahr: Einen Kopfball von Ääritalo (21.) und ein Schuss von Hartmann (37.) fanden aber nicht den Weg ins Ziel. Spielerisch fand Kiel kaum Mittel gegen den Aufstiegsaspiranten. Leipzig zeigte sich zwar vermehrt in der Offensive, sorgte aber ebenfalls kaum für Gefahr. Lediglich Frahn profitierte davon, dass Kiel den Ball nach einer Ecke nicht aus dem Strafraum brachte. Sein Schuss wurde allerdings geblockt (26.).

Mit Schäffler anstelle von Ääritalo in der Offensive startete Holstein als aktiveres Team in die zweite Hälfte und hatte nach einem Freistoß gleich durch den neuen Mann die erste Chance (47.). Im weiteren Verlauf wiederholte sich der Verlauf des ersten Durchgangs: Das Geschehen verlagerte sich ins Mittelfeld und mit der ersten Offensivaktion trafen die Gäste. Heidingers Schuss aus 30 Metern drehte sich ins rechte Eck und überraschte Jakusch (54.).

Auch im weiteren Verlauf blieb der Unterhaltungswert der Partie überschaubar. Leipzig tat wenig für die Offensive. Kiel fand kaum spielerische Mittel und versuchte es auch weiterhin mit hohen Bällen aus dem Mittelfeld. Neitzel reagierte und brachte mit Breitkreuz und Siedschlag für Kazior und Heider zwei frische Kräfte (73.). Letztlich zeigte aber schon die Körpersprache der Gastgeber, dass das Team nicht mehr an einen Punktgewinn glaubte. So blieb die große Schlussoffensive der Kieler aus und Leipzig hatte keine Mühe, das 2:0 über die Zeit zu bringen.

Holstein Kiel muss bereits am Freitag (19 Uhr) nach Erfurt, während Leipzig am Sonntag (14 Uhr) die SV Elversberg empfängt.