3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 18. Spieltag
14:03 - 1. Spielminute

Tor 1:0
Blacha
Linksschuss
Vorbereitung Jakobs
Rostock

14:25 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
A. Mendy
Rostock

14:37 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Engelhardt
Erfurt

15:43 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
A. Öztürk
Erfurt

15:05 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Grupe
für Pekovic
Rostock

15:20 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Wiegel
Erfurt

15:27 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Fillinger
für Tunjic
Erfurt

15:34 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Kucukovic
für Savran
Rostock

15:37 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
P. Göbel
für Wiegel
Erfurt

15:39 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Stolze
für Nietfeld
Erfurt

15:50 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Starke
für Blacha
Rostock

ROS

ERF

Laurito sieht fünfte Gelbe

Blacha entscheidet die Partie mit dem Anpfiff

Intensive Duelle an der Ostsee: Erfurts Odak (li.) im Zweikampf mit dem Rostocker Torschützen Blacha (re).

Intensive Duelle an der Ostsee: Erfurts Odak (li.) im Zweikampf mit dem Rostocker Torschützen Blacha (re). picture alliance

Hansa-Coach Andreas Bergmann nahm gegenüber dem 2:1-Erfolg in Leipzig drei Änderungen vor: Hahnel im Tor, Savran und Schünemann begannen für Brinkies, Haas und Kucukovic. Erfurts Trainer Walter Kogler schickte im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen Darmstadt Czichos und Baumgarten für Kreuzer und Möhwald von Beginn an auf den Rasen.

Die Partie in der DKB-Arena begann mit einem Paukenschlag: Gerade einmal 33 Sekunden waren gespielt, als Jakobs zu Blacha durchsteckte und der Rostocker die Kugel an RWE-Keeper Klewin vorbei in die Maschen schob (1.). Nach der frühen Führung war Hansa die bessere Mannschaft und konnte leichte Feldvorteile für sich verbuchen. Von Erfurt war in der Anfangsviertelstunde hingegen wenig Konstruktives zu sehen. Weil es den Thüringern zumindest gelang, das Spiel in der Folge ins Mittelfeld zu verlagern, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften gingen beherzt zu Werke, zu Torchancen sollte es auf beiden Seiten aber nicht reichen. Auch in der Schlussphase des ersten Abschnitts verbessert sich das mittlerweile verflachte Spiel nicht. Weil Hansa durch Savrans Kopfball (35.) und Jacobs (42.) nur halbwegs gefährlich wurde und RWE zu keinem Torabschluss kam, ging es mit einer knappen Rostocker Führung in die Pause.

Der 18. Spieltag

Nach dem Wiederanpfiff brachte Andreas Bergmann Grube für den aufgrund einer Erkältung noch geschwächten Petkovic. Erfurt spielte mit gleichem Personal weiter. Wie auch im ersten Abschnitt hatte Hansa Momente nach Beginn eine Riesenchance: Allerdings brachte Plat das Kunststück fertig, aus fünf Metern nur die Oberkante der Latte zu treffen (47.). Erfurt verlagerte das Spiel zusehends in die Rostocker Hälfte, ein Durchkommen gegen die Verteidigung der Bergmann-Truppe gab es aber weiterhin nicht. Die wenigen Standardsituationen wurden wie von Engelhardt (52.) schlampig ausgeführt.

Mitte des zweiten Abschnitts waren die Erfurter Ausgleichbemühungen wieder abgeflacht. Die Begegnung blieb umkämpft, spielerisch lief aber hüben wie drüben wenig zusammen. Nietfeld hätte beinahe von einem Weidlich-Fehler profitiert, Mandy brachte aber noch seinen Fuß dazwischen (66.). Der Ex-Rostocker Filinger war nun für Tunjic mit von der Partie (68.) und sollte mithelfen, der Kogler-Truppe zumindest noch ein Remis zu retten. Chancen gab es aber nur für Hansa: Savran köpfte nach einer Ecke links vorbei (77.). Weil RWE bis auf Lauritos Kopfball in der Nachspielzeit (90.+2) nichts zustande brachte, blieb es beim insgesamt verdienten Rostocker Heimerfolg.

Am kommenden Freitag (19 Uhr) gibt Rostock seine Visitenkarte beim SV Wehen Wiesbaden ab, Erfurt erwartet am Samstag (14 Uhr) Saarbrücken.