3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 10. Spieltag
14:14 - 11. Spielminute

Rote Karte
Gebers
Kiel

14:12 - 12. Spielminute

Tor 0:1
De Wit
Rechtsschuss
Duisburg

14:14 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Dum
Duisburg

14:15 - 14. Spielminute

Spielerwechsel
Man. Hartmann
für Toksöz
Kiel

14:20 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
Gardawski
Duisburg

14:39 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Wetter
Kiel

15:07 - 52. Spielminute

Spielerwechsel
Zoundi
für Gardawski
Duisburg

15:23 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
P. Breitkreuz
Kiel

15:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
von Walsleben-Schied
für Siedschlag
Kiel

15:34 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
T. Öztürk
Duisburg

15:38 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Johansen
für Herrmann
Kiel

15:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Yesilyurt
für De Wit
Duisburg

15:44 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
M. Kühne
für Wolze
Duisburg

KIE

MSV

Rot für Gebers - MSV beendet Negativserie

De Wit nimmt genau Maß und sichert den Dreier

Kiels Trainer Karsten Neitzel wechselte nach dem 1:1 bei Wehen Wiesbaden zweimal: Toksöz und Breitkreuz spielten für Krause (Kreuzbandriss) und Johansen. Bei nur einem Tausch beließ es Duisburgs Coach Karsten Baumann. Im Vergleich zur 0:4-Pleite gegen Darmstadt hütete der wiedergenesene Ratajczak das Tor anstelle von Lenz.

Beide Mannschaften hatten zuletzt keine Erfolgserlebnisse feiern dürfen und waren beide seit drei Spielen sieglos. Von Verunsicherung war hüben wie drüben zunächst aber nichts zu sehen, allerdings begann das Spiel für die "Störche" denkbar schlecht: Gebers kam nach zehn Minuten gegen Onuegbu einen Schritt zu spät und zupfte den Nigerianer am Trikot. Der Duisburger geriet aus dem Tritt, flog hin und Schiedsrichter Patrick Ittrich zückte direkt wegen Notbremse Rot. Sicherlich eine diskussionswürdige Entscheidung, denn Wahl hätte eventuell noch eingreifen können. Es war, wie es war - und es kam noch dicker für Kiel: De Wit schlenzte den folgenden Freistoß aus 18 Metern halblinker Position sehenswert in die Maschen zum 1:0 (12.).

Der 10. Spieltag

Neitzel reagierte auf die Unterzahl und brachte mit Hartmann für Toksöz (17.) rasch einen neuen Innenverteidiger, um die eigene Viererkette wieder zu vervollständigen. Wirklich benötigt war diese im weiteren Verlauf allerdings nicht mehr, denn die Duisburger zogen sich weitgehend in die eigene Hälfte zurück, waren dabei aber zugleich um Ballbesitz bemüht. Das führte dazu, dass der MSV oft quer spielte, während die Kieler kaum hinterherkamen und sich oft nur per Foul zu behelfen wussten. Weil auch die "Zebras" in den Zweikämpfen nicht zimperlich waren, kam es zu zahlreichen Spielunterbrechungen und einigen Verwarnungen. Insgesamt hatte die zerfahrene Begegnung keinen allzu großen Unterhaltungswert und hatte mit Ausnahme von Gardawskis Schuss, der in der ersten Minuten der Nachspielzeit knapp drüber ging, auch keine weiteren nennenswerten Chancen zu bieten. Folglich änderte sich am Halbzeitstand nichts mehr.

Im zweiten Durchgang wollten es die Störche noch einmal wissen, erhöhten die Schlagzahl und schnupperten am Ausgleich: Wetter scheiterte nach einer Ecke per Kopf an Ratajczak (63.), während Kazior zu ungenau war (74.). Dass es bis zum Schluss spannend blieb, war auch den Duisburgern geschuldet, die ihre durchaus vorhandenen Konterchance zu unsauber ausspielten und folglich bis zum Ende zittern mussten, ehe sie den ersten Dreier nach zuvor drei Niederlagen in Folge bejubeln durften.

Während die Kieler am kommenden Spieltag samstags (14 Uhr) zu Hause gegen Elversberg gefordert sind, reisen die Meidericher tags zuvor (19 Uhr) zu Hansa Rostock.

8

Vom Dauerbrenner zum ewigen Knipser