21:40 - 49. Spielminute

Tor 0:1
Olic
Bauch
Vorbereitung Hasebe
Wolfsburg

21:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
Bäcker
für Mehic
Offenbach

21:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
Vogler
für Rathgeber
Offenbach

22:01 - 71. Spielminute

Tor 0:2
Dost
Rechtsschuss
Vorbereitung M. Schäfer
Wolfsburg

22:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
R. Rodriguez
für Olic
Wolfsburg

22:09 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
Avdic
für M. Schwarz
Offenbach

22:12 - 81. Spielminute

Tor 1:2
Lenz
Linksschuss
Vorbereitung Vogler
Offenbach

22:16 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Kjaer
für Josué
Wolfsburg

22:20 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Träsch
für Vieirinha
Wolfsburg

OFC

WOB

Fetsch verpasst nach Sekunden die OFC-Führung

Olics Bauchgefühl leitet den Sieg ein

Olic scheitert an Wulnikowski

OFC-Keeper Robert Wulnikowski wirft sich mutig dem späteren Führungstorschützen Ivica Olic entgegen. Getty Images

Kickers-Coach Rico Schmitt konnte im Vergleich zum 2:0-Erfolg bei seinem Einstand gegen Saarbrücken wieder auf Stammkeeper Wulnikowski nach auskurierter Bronchitis zurückgreifen, Vertreter Endres nahm auf der Bank Platz. Davor gab es zwei weitere Änderungen: Mehic und Rathgeber standen für Bäcker und Vogler in der Startelf.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking beließ nach dem 1:1-Remis in Mainz alles beim Alten und schickte exakt dieselbe Anfangsformation auf den Rasen.

Auf tiefem Rasen verpasste Fetsch für Offenbach Sekunden nach dem Anpfiff nach Reinhardts Pass ins Zentrum den Blitzstart. Die Wölfe agierten gegen den sich mit allen Akteuren in der eigenen Hälfte staffelnden OFC zunächst vorsichtig, versuchten, mit langen Ballstaffetten an Sicherheit zu gewinnen und setzten durch Vieirinha einen ersten eigenen Akzent (10.).

Je näher der VfL dem Tor kam, desto mehr erhöhten die Kickers die Aggressivität in den Zweikämpfen. Schmitt hatte seine Elf auf schnelles Umschalten programmiert. Während die Gäste aus viel Ballbesitz wenig machten, gehörte Reinhardt auf schon nach kurzer Zeit zerfurchtem Grün der nächste Abschluss (11.), und danach rief Fetsch aus der Drehung Benaglio auf den Plan (15.).

Dies blieb für längere Zeit die letzte Torszene des Underdogs, der sich hinten einnistete und mit viel Laufbereitschaft und Leidenschaft die Räume verdichtete. Dies gelang meist erfolgreich, lediglich nach Diegos Ecke versprühte Olic für die geduldig, aber ohne Esprit immer wieder anlaufenden Wölfe etwas Gefahr (20.). Nach einer halben Stunde dann aber Glück für die Kickers, dass Vieirinha nach Schäfers Flanke im Zentrum den Ball nicht richtig traf.

Nachdem Referee Wolfgang Stark zweimal Wurfgeschosse von den Rängen eingesammelt hatte und bei einem weiteren Vergehen zumindest eine Unterbrechung androhte, gehörten dem OFC die letzten Aktionen vor der Pause: Hasebe blockte nach einem Konter Feldhahns freilich schwachen Schuss im Zentrum mit der Hüfte ab (41.), Benaglio parierte Schwarz' frechen Versuch aufs kurze Eck (43.).

Das DFB-Pokal-Viertelfinale

Ohne Personalwechsel kamen die Kontrahenten aus der Kabine. Wolfsburg hatte gleich wieder viel Ballbesitz - und ging in Führung: Nach Hasebes Hereingabe von rechts stieg Olic am Fünfer hoch. Der Ball prallte dem Angreifer im Luftduell mit Wulnikowski, der das Leder verpasste, und Kleinheismann an den Bauch und sprang von dort ins Netz (49.).

Das 1:0 des Favoriten veränderte die taktischen Gegebenheiten zunächst nicht. Offenbach war angeknockt, hatte bei weiteren Chancen durch Dost (56.) und Diego (60.) Glück, nicht das 0:2 zu kassieren, fing sich aber wieder und war nunmehr nach Reinhardts Freistoß (61.) und Feldhahns Schrägschuss (63.) dem Ausgleich nahe. Der aber gelang nicht, dafür mündete ein strukturierter Angriff mit Diego und Schäfer in das 0:2 durch Dost (71.).

Die Wölfe hakten die Partie nun ab, hatten die Rechnung aber ohne die Kickers gemacht, die nicht aufsteckten. Der eingewechselte Vogler brachte frischen Wind (78.). Benaglio musste auch bei Dosts Kopfball Richtung eigenes Tor auf der Hut sein (80.) und dann aber doch hinter sich greifen, als Voglers Kopfballvorlage Stadel erreichte und der Innenverteidiger mit Hilfe des Innenpfostens einschoss (81.). Mehr aber ging nicht mehr für die Hessen, der VfL erreichte verdient das Halbfinale.

Spieler des Spiels

Diego Benaglio Tor

2
Spielnote

Unterhaltsamer Pokal-Fight, spannend bis zum Schluss.

2,5
Tore und Karten

0:1 Olic (49', Bauch, Hasebe)

0:2 Dost (71', Rechtsschuss, M. Schäfer)

1:2 Lenz (81', Linksschuss, Vogler)

Offenbach

Wulnikowski 5 - Ahlschwede 3,5, Kleineheismann 4, Lenz 3 , Stein 3 - Mehic 3 , Feldhahn 3, M. Schwarz 3 , Reinhardt 2,5, Fetsch 2 - Rathgeber 4

Wolfsburg

Benaglio 2 - Hasebe 3,5, Naldo 3,5, Madlung 4, M. Schäfer 2,5 - Josué 4 , Polak 4, Vieirinha 4 , Diego 3,5, Olic 3,5 - Dost 3

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

2
Spielinfo

Stadion

Sparda-Bank-Hessen-Stadion

Zuschauer

18.700

Offenbach ist am Samstag (14 Uhr) in Karlsruhe zu Gast, Wolfsburg trifft am selben Tag (15.30 Uhr) zu Hause auf Schalke. Die Hecking-Elf wird der Pokalauslosung für das Semifinale am Sonntag, den 3. Februar mit Spannung entgegensehen.

Freiburg dreht den Spieß um - Olics Bauchgefühl