DFB-Pokal 2012/13, Achtelfinale
19:01 - 2. Spielminute

Tor 0:1
Schmid
Linksschuss
Vorbereitung Rosenthal
Freiburg

19:46 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Hennings
Karlsruhe

20:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
D. Blum
für Alibaz
Karlsruhe

20:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Diagne
für Flum
Freiburg

20:17 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Kempe
Karlsruhe

20:26 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Rosenthal
Freiburg

20:35 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Peitz
Karlsruhe

20:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Guedé
für Eggen Hedenstad
Freiburg

20:40 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
G. Krebs
für Varnhagen
Karlsruhe

20:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Günter
für Krmas
Freiburg

20:50 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Caligiuri
Freiburg

20:47 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Kruse
Freiburg

KSC

SCF

Karlsruhe liefert dem Bundesligisten ein heißes Duell

Ein Blitztor von Schmid reicht Freiburg

Früher Schock für den KSC: Schmid tunnelt Orlishausen zum 1:0.

Früher Schock für den KSC: Schmid tunnelt Orlishausen zum 1:0. picture-alliance

KSC-Trainer Markus Kauczinski änderte nach dem 3:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart II seine Startformation auf einer Position. In der Offensivabteilung kam Hennings für Dulleck zum Einsatz. Freiburgs Coach Christian Streich brachte nach dem 3:1-Erfolg auf Schalke am vergangenen Bundesligaspieltag ebenfalls ein neues Gesicht in seiner Anfangself: Krmas verdrängte in der Innenverteidigung Diagné auf die Bank.

Spielbericht

Bereits nach einer guten Minute waren alle taktischen Überlegungen des KSC Makulatur. Mit dem ersten Angriff ging der Bundesligist in Führung. Rosenthal steckte den Ball durch die Viererkette zu Schmid. Der tauchte frei vor KSC-Keeper Orlishausen auf und tunnelte den unglücklichen Keeper aus spitzem Winkel (2.).

Die Karlsruher wirkten nach dem frühen Rückstand keineswegs geschockt, sondern übernahmen sofort die Initiative und drängten auf den Ausgleich. Calhanoglu verfehlte dabei das Tor in bester Position deutlich (6.) und SC-Torsteher Baumann entschärfte im letzten Moment einen Kopfball von Gordon (7.). Wenig später steuerte Hennings bei einem Konter alleine auf Baumann zu, wurde jedoch abgedrängt und traf schließlich nur das Außennetz (14.).

Nach einer Viertelstunde übernahm der Bundesligist endgültig das Kommando auf dem Platz. Der KSC verteidigte tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf Konter, die aber nicht ins Rollen kommen wollten. Im Gegenteil: Hedenstad (23.), Caligiuri (28.) und Makiadi (34.) vergaben gute Chancen, den Vorsprung zu vergrößern.

Erst in der 38. Minute gab es wieder ein Lebenszeichen der Karlsruher Offensive, nachdem der SC Freiburg sich minutenlang seelenruhig den Ball vor dem KSC-Strafraum zuspielen durfte. Hennings kam 20 Meter vor dem Tor von Baumann an den Ball und zog sofort aus der Drehung ab. Der Ball verfehlte sein Ziel jedoch deutlich. Mit wenig Mühe brachten die Freiburger die knappe Führung in die Pause.

Den zweiten Durchgang begannen die Hausherren im Vergleich zur ersten Hälfte eine Spur offensiver und hatten gegen überrascht wirkende Freiburger schnell gute Möglichkeiten. Zunächst musste Baumann einen Kopfball von Klingmann entschärfen (51.), dann einen Versuch von Peitz (52.). In der 53. Minute wäre auch der Freiburger Keeper machtlos gewesen. Van der Biezen setzte Hennings ein, der aber frei vor Baumann am Tor vorbei schoss.

Diese drei Möglichkeiten binnen kurzer Zeit weckten die Breisgauer, die etwas verschlafen in den zweiten Durchgang gestartet waren, auf. Die Streich-Schützlinge nahmen den Pokal-Fight an und hielten dagegen. Eine erste Freiburger Chance vergab Rosenthal in der 62. Minute.

Dem Bundesligisten gelang es in der zweiten Hälfte allerdings nicht, das Spiel so zu beruhigen, wie noch in den ersten 45 Minuten. Die Hausherren suchten jetzt ihr Heil im Spiel nach vorne und kämpften zäh um jeden Meter. Von Minute zu Minute machte das Team von Markus Kauczinski mehr Druck auf den SC Freiburg. Einzig Tore wollten nicht fallen. Hennings vergab in der 76. Minute genauso per Kopf wie der eingewechselte Blum mit einem Direktschuss (78.).

In der Schlussphase warfen die Karlsruher noch einmal alles nach vorne. Die Souveränität der Gäste war damit endgültig dahin. Das Spiel stand auf Messers Schneide, doch dem KSC blieb das Pech im Abschluss treu. Peitz (85.) und erneut der glücklose Hennings (90.+2. und 90.+4.) brachten die Kugel nicht im Freiburger Tor unter.

In einer hektischen Schlussphase, in der auch noch SCF-Coach Christian Streich von Schiedsrichter Dr. Jochen Drees auf die Tribüne verbannt wurde (90.), brauchte der Bundesligist viel Glück, um das 1:0 über die Zeit zu retten und damit die Viertelfinalteilnahme zu sichern.

Der KSC spielt am Samstag, 26.01. (14 Uhr) sein nächstes Spiel in der Dritten Liga in Osnabrück. Für Freiburg beginnt die Bundesliga-Rückrunde am Samstag, 19.01. (15.30 Uhr) in Mainz. Das Viertelfinale im DFB-Pokal findet am Dienstag, 26.02 und Mittwoch, 27.02 statt.

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