Bundesliga 2012/13, 31. Spieltag
16:03 - 34. Spielminute

Tor 1:0
Arnold
Rechtsschuss
Vorbereitung Diego
Wolfsburg

16:41 - 52. Spielminute

Tor 1:1
Mlapa
Rechtsschuss
Vorbereitung Arango
Gladbach

16:49 - 61. Spielminute

Tor 2:1
Olic
Linksschuss
Vorbereitung Diego
Wolfsburg

16:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Hrgota
für Mlapa
Gladbach

17:03 - 75. Spielminute

Tor 3:1
Diego
Rechtsschuss
Vorbereitung Olic
Wolfsburg

17:05 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
L. de Jong
für M. Hanke
Gladbach

17:05 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Younes
für Herrmann
Gladbach

17:07 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Dost
für Olic
Wolfsburg

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Medojevic
für Träsch
Wolfsburg

17:11 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
L. de Jong
Gladbach

17:19 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
M. Schäfer
für Arnold
Wolfsburg

WOB

BMG

Diego trifft und leistet zwei Assists

Arnold macht's schon wieder - Gladbach patzt in Wolfsburg

Arnold und Brouwers

Schicksalhaftes Paar, hier im Zweikampf: Wolfsburgs Arnold schoss, Brouwers fälschte entscheidend ab. Danach stand es 1:0 für die Hausherren. Getty Images

Wölfe-Coach Dieter Hecking tauschte im Vergleich zum 3:0-Erfolg in Bremen einmal. Knoche übernahm für Kjaer in der Innenverteidigung.

Auch Gladbachs Trainer Lucien Favre beschränkte sich nach dem 1:0 gegen den FC Augsburg auf einen Wechsel. Nordtveit kehrte für Marx ins Mittelfeld zurück.

Mit Volldampf voraus! Gladbach begann den Auswärtsgang in der Autobauerstadt furios und stürmte in den ersten Minuten druckvoll auf das Führungstor. Mit viel Glück und Geschick retteten sich die "Wölfe" über die Anfangsphase unbeschadet hinweg. Nordtveit stand schon in der zweiten Spielminute alleine vor Benaglio. Der Torwart riskierte Kopf und Kragen, wehrte ab. Und weiter ging es in nur eine Richtung. Herrmann sprang alleine vor Benaglio im letzten Augenblick der Ball vom Fuß (4.), Hanke schließlich kam nur wegen einer beherzten Rettungsaktion von Knoche nicht zum Torschuss aus kürzester Distanz (5.). Mit Mlapas flachem Distanzschuss hatte die Borussia aber ihr Pulver erst einmal verschossen (11.).

Denn die Hausherren bissen sich in das Spiel hinein. Der junge Arnold gab mit einem Versuch aus knapp 20 Metern das Signal zur Gegenwehr (12.). Fortan blieb das Tempo hoch, die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, doch die Gefahr verlagerte sich vor den Kasten von Keeper ter Stegen. Diego stand nach feinem Spielzug über Polak und Hasebe sträflich frei, schoss nur über den Balken (23.). Wolfsburg hatte sich endgültig freigeschwommen und nahm immer wieder Anlauf, vernachlässigte dabei nie das Flügelspiel. Von links aus sorgte dann Diego für die Initialzündung. Der Brasilianer zog nach innen, legte mit der Hacke auf Arnold ab. Dessen harten Schuss fälschte der unglückliche Brouwers ins eigene Netz ab (34.). Die Niedersachsen gingen denn auch mit der Führung in die Pause, denn von den Gästen kam nichts Nennenswertes mehr und Vieirinha zielte aus der Distanz hoch und weit vorbei (39.).

Der 31. Spieltag

Nach der Pause gingen die Hausherren das Spiel verhalten an und erlaubten Gladbach viel Ballbesitz. Eine kleine Phase der Passivität, die sich sofort rächen sollte. Denn nach einem langen Ball tankte sich Mlapa am Strafraumrand durch und tunnelte Benaglio mit einem präzisen Rechtsschuss (52.). Doch nur wenig später hatten die Niedersachsen den Lapsus wieder korrigiert. Diego spielte exakt in die Schnittstelle der Abwehr, Olic war gestartet und schoss flach. Ter Stegen ließ den Versuch dann durch die Hosenträger passieren (61.).

Gladbach wirkte angeschlagen, der K.o.-Schlag folgte umgehend. Wolfsburg konterte wie aus dem Lehrbuch. Diego setzte Olic ein, der spielte klug in den Weg des Regisseurs. Ter Stegen stand Spalier und dann zappelte der Ball zum 3:1 in den Maschen (75.). Bei Gladbach kamen zwar noch einmal mit de Jong und Younes zwei frische Angreifer, doch die Entscheidung war da längst gefallen. Die Wölfe ließen das verdient gewonnene Spiel ruhig ausklingen, Diego verpasste noch einen weiteren Treffer (87.). Die Borussia ließ derweil den Kopf hängen und kassierte eine bittere Niederlage. Europas Fußballplätze sind vom Niederrhein wieder ein Stückchen weiter weg gerückt.

Am 32. Spieltag schlägt der VfL am Sonntag (17.30 Uhr) beim Hamburger SV auf, bereits am Freitag zuvor (20.30 Uhr) empfängt die Borussia das Team von Schalke 04.