Bundesliga 2012/13, 27. Spieltag
15:57 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Daems
Gladbach

16:09 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Caligiuri
Freiburg

16:11 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Stranzl
Gladbach

16:48 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Terrazzino
für Rosenthal
Freiburg

16:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Mlapa
für Younes
Gladbach

16:57 - 69. Spielminute

Tor 1:0
Kruse
Linksschuss
Vorbereitung Terrazzino
Freiburg

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
M. Hanke
für L. de Jong
Gladbach

16:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Cigerci
für Wendt
Gladbach

17:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Flum
für Krmas
Freiburg

17:13 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Santini
für Mujdza
Freiburg

17:20 - 90. + 2 Spielminute

Tor 2:0
Kruse
Rechtsschuss
Vorbereitung Santini
Freiburg

SCF

BMG

Freiburg überholt Mönchengladbach

Kruse trifft - gegen seinen künftigen Klub?

Alvaro Dominguez & Jan Rosenthal

Luftkampf in einem intensiven Fußballspiel: Gladbachs Alvaro Dominguez (li.) gegen Freiburgs Jan Rosenthal. Getty Images

Freiburgs Trainer Christian Streich tauschte nach der dreimal Personal: Mujdza, Diagne und Rosenthal begannen für Günter, Flum und Terrazzino.

Gladbachs Coach Lucien Favre stellte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Hannover auf einer Position um: Der venezuelanische Nationalspieler Arango bekam aufgrund der Reisestrapazen überraschend eine Pause. Daems rückte dafür in die Mannschaft.

Flanken, Pressing, Kurzpasskombinationen

Der 27. Spieltag

Beide Mannschaften gingen den Kampf um die Europa-League-Platze mit offenem Visier an. Vor allem die Borussia drängte mit dem Anpfiff sofort nach vorne. De Jong hatte die frühe Führung nach einem Nordtveit-Freistoß auf dem Kopf, platzierte die Kugel aber in den Armen von Keeper Baumann (2.). Auf der anderen Seite schoss Caligiuri aus spitzem Winkel knapp am rechten Pfosten vorbei (7.).

Im weiteren Verlauf übernahm der Sportclub zwar die Kontrolle, kam aber nur selten zum Abschluss. Beide Mannschaften setzten auf viele Kurzpasskombinationen im Mittelfeld und das, obwohl die Räume sehr eng und die Reaktionszeit aufgrund von aggressivem Pressing recht kurz war.

Das einzige, was dieser intensiven Partie fehlte, waren die Tore. Freiburg schlug viele Flanken, doch Borussen-Schlussmann ter Stegen zeigte gute Strafraumbeherrschung und fing sämtliche Hereingaben ab. So konnten die Breisgauer aus ihrem Ballbesitz kein Kapital schlagen. Die Fohlen kamen ohnehin nur selten vor das gegnerische Tor, zeigten sich dafür in den Zweikämpfen stark und entschieden viele Duelle für sich. So ging es torlos in die Pause.

Herrmann trifft die Latte, Kruse ins Tor

Max Kruse

Doppeltorschütze Max Kruse genießt den Torjubel der Freiburger Fans. Getty Images

Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich die Fehlpassquote merklich und die Partie drohte in vielen Mittelfeldgeplänkeln zu versumpfen. Dann aber starteten die ansonsten eher passiven Gladbacher einen blitzschnellen Konter über Herrmann, der nicht zu halten war, in den Strafraum eindrang und aus spitzem Winkel die Latte traf (53.). Nun waren Publikum und Spieler wieder wacher und die 22 Akteure auf dem Rasen riskierten etwas mehr. Das resultierte sofort in Torchancen: De Jong köpfte eine Herrmann-Flanke genau auf Baumann, und Caligiuri scheiterte erst an ter Stegen und dann am auf der Linie postierten Daems (beide 59.).

Streich brachte mit Terrazzino einen frischen Stürmer (61.). Favre tat es ihm wenig später gleich und schickte Mlapa (67.) aufs Feld. Nachdem die Borussia eine gute Chance vergeben hatte - Nordtveits Querpass vor dem Tor wurde abgefangen -, konterte der SCF im eigenen Stadion. Ausgerechnet Kruse, der im Sommer aller Voraussicht nach nach Gladbach wechseln wird, wurde mit zu viel Platz ausgestattet, trieb den Ball Richtung Tor und verwandelte mit einem Schuss ins Torwarteck zum 1:0 (69.).

Favre war mit diesem Spielverlauf freilich nicht einverstanden und erschöpfte sein Wechselkontingent mit der Hereinnahme von Hanke (71.) und Cigerci (73.) schon früh. Auf dem Feld behielt jedoch Freiburg die Kontrolle und drängte trotz der Führung weiter auf den zweiten Treffer. Dieser sollte in der Schlussminute fallen: Ein Abstoß von ter Stegen kam wie ein Bumerang zurück und der eingewechselte Santini lief allein auf den Gladbacher Keeper zu. Der Joker wurde leicht abgedrängt, hob den Kopf und legte dann auf Kruse zurück, der ins leere Tor einschoss (90.+2). Danach war Schluss.

Am nächsten Samstag (18.30 Uhr) steht für Freiburg ein Auswärtsspiel beim Hamburger SV an. Ein paar Stunden vorher (15.30 Uhr) genießt Gladbach Heimrecht gegen die SpVgg Greuther Fürth.