Bundesliga 2012/13, 22. Spieltag
16:08 - 36. Spielminute

Tor 0:1
Kruse
Linksschuss
Vorbereitung Rosenthal
Freiburg

16:11 - 39. Spielminute

Tor 1:1
Petersen
Linksschuss
Vorbereitung De Bruyne
Bremen

16:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Arnautovic
für Ekici
Bremen

16:43 - 55. Spielminute

Tor 1:2
Caligiuri
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Caligiuri
Freiburg

16:46 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Günter
für Eggen Hedenstad
Freiburg

16:53 - 64. Spielminute

Tor 2:2
Petersen
Rechtsschuss
Bremen

16:59 - 70. Spielminute

Tor 2:3
Ginter
Rechtsschuss
Freiburg

17:02 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Öz. Yildirim
für Junuzovic
Bremen

17:06 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Makiadi
Freiburg

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Akpala
für Elia
Bremen

17:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Flum
für Guedé
Freiburg

17:16 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Santini
für Rosenthal
Freiburg

BRE

SCF

Offener Schlagabtausch in Bremen

Freiburg beendet die schwarze Werder-Serie

Prödl hatte gegen Freiburg öfter das Nachsehen.

Prödl hatte gegen Freiburg öfter das Nachsehen. Getty

Werder-Trainer Thomas Schaaf musste seine Startelf nach dem 4:1-Erfolg in Stuttgart in der Vorwoche gezwungenermaßen auf zwei Positionen umstellen. Sokratis und Hunt wurden von der Grippewelle überrollt und mussten das Bett hüten. Prödl und Fritz kamen dafür zum Einsatz. Auch Freiburgs Coach Christian Streich konnte nicht die gleiche Formation wie beim 1:0-Sieg gegen Düsseldorf aufbieten. Krmas und Schmid fielen mit Verletzungen aus. Ginter und Caligiuri begannen dafür. Dazu musste Flum auf die Bank und wurde durch Guedé ersetzt.

Die Hausherren begannen vom Anpfiff an stark und spielten beherzt nach vorne. Schnell kam die Freiburger Abwehr in Bedrängnis, doch die Gäste standen solide und ließen große Chancen nicht zu. Lediglich zwei Standardsituation sorgten für kleinere Möglichkeiten, Prödl (5.) und Petersen (7.) scheiterten jedoch.

Der 22. Spieltag

Der Angriffselan der Bremer erlahmte nach knappen zehn Minuten und die Gäste kamen besser in die Partie. Während Mielitz in der 13. Minute gegen einen Distanzschuss von Makiadi noch wenig gefordert wurde, bekam der Werder-Keeper kurze Zeit später richtig zu tun. Zunächst scheiterte Rosenthal mit zwei Kopfball-Chancen (21. und 22.), dann steuerte Hedenstad alleine auf Mielitz zu. Der Torhüter behielt die Nerven und rettete (23.).

In der Folgezeit verlegten sich die Gäste darauf, Werder früh zu stören. Dies schmeckte der Elf von Thomas Schaaf gar nicht. Die Bremer hatten große Probleme den Ball aus der eigenen Hälfte zu befördern und waren immer wieder anfällig in der Abwehr.

Fast schon folgerichtig gingen die Gäste in dieser Phase in Führung. Eine Vorlage von Schuster köpfte Rosenthal vor die Füße von Kruse. Der zog von der Strafraumgrenze ab und versenkte die Kugel unhaltbar unten rechts (36.).

Werder zeigte sich allerdings keineswegs geschockt und schlug sofort zurück. Wenige Sekunden nach dem Anstoß tauchte Petersen mit einem Steilpass von Fritz alleine vor Baumann auf. Allerdings traf der Werder-Stürmer den Ball nicht voll, so dass der Torhüter locker abwehren konnte (37.).

Die Hausherren ließen jedoch nicht locker. De Bruyne jagte in der 39. Minute Hedenstad auf dem linken Flügel den Ball ab und bediente mit einem Querpass Petersen. Der Bremer Mittelstürmer ließ sich diesmal nicht aus der Ruhe bringen und schob den Ball mit dem Außenrist an Baumann vorbei zum 1:1 ins Netz.

Beide Teams schienen daraufhin mit dem Unentschieden zur Pause zufrieden, doch einen hatten die Freiburger doch noch: Kurz vor dem Pausenpfiff musste Mielitz noch einmal sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Caligiuri von der Linie zu kratzen (45.+1.).

Personell unverändert begannen beide Teams die zweiten 45 Minuten. Allerdings hatten sich die Bremer offenbar viel vorgenommen. Mit viel Druck spielten die Hausherren auf das Tor von Baumann. Schnell stellten sich Möglichkeiten ein. Elia (47.) und Fritz (49.) scheiterten jedoch.

Das Tor fiel überraschend auf der Gegenseite. Caligiuri ließ bei einem Freiburger Konter Elia ins leere laufen. Ignjovski wollte helfen, brachte den Freiburger aber auf der Strafraumbegrenzung zu Fall. Schiedsrichter Peter Sippel entschied auf Strafstoß. Caligiuri ließ es sich nicht nehmen, den fälligen Elfmeter selbst zu verwandeln (55.).

Wie schon im ersten Durchgang versuchten die Schaaf-Schützlinge auf den Rückstand sofort zu antworten. Dies schafften sie auch, brauchten diesmal allerdings ein paar Minuten länger und die Mithilfe der Freiburger. Eine Flanke des mittlerweile eingewechselten Arnautovic ließ Torwart Baumann passieren. Ginter sprang der Ball in die Beine und tropfte Petersen vor die Füße. Dieser schob unbedrängt ins leere Tor ein (64.).

Mit dem Remis wollten sich beide Mannschaften nicht zufrieden geben, was zu einem offenen Schlagabtausch in der Endphase führte. Torchancen gab es auf beiden Seiten in Hülle und Fülle. Für Freiburg traf Guedé den Pfosten und Petersen scheiterte für die Hausherren gleich zwei Mal am Aluminium (68. und 76.).

Mehr Glück hatten die Gäste in der 70. Minute. Mielitz segelte an einer Kruse-Ecke vorbei. Am zweiten Pfosten kam Guedé frei zum Schuss, hämmerte das Leder allerdings an die Latte. Die daraus entstandene Konfusion nutzte Ginter, der im Nachschuss das 2:3 erzielte.

Ein weiteres Mal liefen die Hausherren einem Rückstand hinterher. Diesmal sollten ihre Bemühungen aber nicht mehr von Erfolg gekrönt sein. Trotz einiger Möglichkeiten schafften es die Schaaf-Schützlinge nicht mehr, das Ruder noch herum zu reißen.

Werder tritt am kommenden Samstag um 15.30 Uhr in München an, Freiburg empfängt bereits am Freitag um 20.30 Uhr Eintracht Frankfurt zum Abendspiel.

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Harniks Kopfball-Torpedo - Gala von Reus