Bundesliga 2012/13, 21. Spieltag
16:36 - 49. Spielminute

Gelbe Karte
Nilsson
Nürnberg

16:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Lakic
Frankfurt

16:53 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Pekhart
Nürnberg

16:56 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Anderson
Frankfurt

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Matmour
für Inui
Frankfurt

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Mak
für Frantz
Nürnberg

17:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Polter
für Pekhart
Nürnberg

17:12 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Balitsch
Nürnberg

17:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Ildiz
für Balitsch
Nürnberg

17:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Kittel
für Aigner
Frankfurt

SGE

FCN

Ildiz feiert Ligadebüt

Punktgarant Trapp ist unüberwindbar

Pekhart schließt ab, gleich geht Rode mit der Hand an den Ball. Strafstoß gab es dafür nicht.

Pekhart schließt ab, gleich geht Rode mit der Hand an den Ball. Strafstoß gab es dafür nicht. picture-alliance

Eintracht-Coach Armin Veh beließ seine Elf nach dem 2:0-Erfolg in Hamburg unverändert, da Zambrano es nach Perus Länderspiel noch pünktlich an den Main geschafft hatte.

Auch Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger verzichtete nach dem 2:1-Sieg gegen Gladbach auf personelle Experimente.

Frankfurts Keeper Trapp gegen Nürnbergs Stoßstürmer Pekhart, das war das entscheidende Duell im ersten Durchgang zwischen der Eintracht und dem Club. Gleich zweimal tauchte der Tscheche frei vor dem Torwart auf (25., 37.), zweimal zeigte Trapp eine glänzende Reaktion und hielt sein Team so im Spiel. Zuvor hatte er bereits Gelegenheit bekommen, sich auszuzeichnen, lenkte einen strammen Schuss von Frantz mit einem tollen Reflex über die Latte zur Ecke (22.).

Rodes Handspiel bleibt folgenlos

Nach verhaltenem Beginn waren es die Nürnberger, die sich im ersten Durchgang in den Vordergrund spielten. Die Wiesinger-Elf stand wohlgeordnet in der Defensive, versammelte sich meist schnell und geschlossen hinter dem Ball und verwehrte so der Eintracht, der der Spielaufbau überlassen wurde, lange Zeit jegliche Tormöglichkeit.

Der 21. Spieltag

Aigner fiel im Laufduell mit Klose zu Boden (4.), Inui lenkte einen abgefälschten Schuss in Richtung Schäfer (12.), das war lange Zeit alles, was der Tabellenvierte zu bieten hatte. Meiers Freistoß nach einer knappen halben Stunde kam dem Tor noch am nächsten (31.). Zielgerichteter waren vor der Pause die Nürnberger, denen nach einem Schuss von Pekhart, den Rode mit der Hand ablenkte, ein möglicher Strafstoß verwehrt blieb (37.). Torlos ging es dann in die Kabinen. Zu diesem Zeitpunkt hatten Nürnbergs Fans ihren Spielboykott bereits beendet. Massive Kontrollen der Sicherheitskräfte hatten den Protest der Gästeanhänger zur Folge gehabt.

Nach der Pause blieb es eine enge Angelegenheit, die Nürnberger erwiesen sich trotz des unterschiedlichen Tabellenplatzes als gleichwertiger Kontrahent. Es wurde nickeliger, die Zweikämpfe intensiver. Nürnberg hielt weiterhin die Ordnung im Defensivverbund, auch die Eintracht wirkte nun sattelfester, nicht mehr so angreifbar bei Gäste-Kontern. Tormöglichkeiten konnten so trotz eines schnellen und ansehnlichen Spiels lange nicht mehr vermeldet werden. Den Frankfurtern fehlte die Durchschlagskraft, auch die Gäste hatten wenig anzubieten. Pinolas Distanzschuss war der erste Nürnberger Abschluss im zweiten Durchgang (75.). Auf der Gegenseite war es Torjäger Meier, der es erstmals probierte (77.).

Den Ball im Blick: Nürnbergs Verteidiger Nilsson und Klose und Frankfurts Stürmer Meier sowie Lakic.

Den Ball im Blick: Nürnbergs Verteidiger Nilsson und Klose und Frankfurts Stürmer Meier sowie Lakic. Getty Images

Pinola wurde in der Folge erneut auffällig, leitete mit einem satten Rechtsschuss, den Trapp entschärfte, die Schlussphase ein (81.). Und Trapp blieb im Fokus. Einen harten Schuss von Nürnbergs Winterneuzugang Ildiz, der erstmals zum Einsatz kam, ließ er zwar nur nach vorne prallen (89.). Den Nachschuss von Polter wehrte er aber souverän ab und sicherte der Eintracht so den einen Punkt.

Die Eintracht ist am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in Dortmund zu Gast, Nürnberg empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) Hannover 96.