Bundesliga 2012/13, 8. Spieltag
19:08 - 37. Spielminute

Tor 1:0
Petersen
Kopfball
Vorbereitung De Bruyne
Bremen

19:16 - 45. Spielminute

Tor 2:0
Arnautovic
Rechtsschuss
Vorbereitung Hunt
Bremen

19:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Herrmann
für Rupp
Gladbach

19:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
De Bruyne
Bremen

19:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Nordtveit
Gladbach

19:48 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Jantschke
Gladbach

19:50 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Hrgota
für G. Xhaka
Gladbach

20:02 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Füllkrug
für Elia
Bremen

20:02 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
M. Hanke
für Arango
Gladbach

20:04 - 76. Spielminute

Tor 3:0
Füllkrug
Rechtsschuss
Vorbereitung Arnautovic
Bremen

20:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Bargfrede
für Hunt
Bremen

20:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Ekici
für Arnautovic
Bremen

20:14 - 86. Spielminute

Tor 4:0
Junuzovic
Rechtsschuss
Bremen

BRE

BMG

Bremen schlägt seinen Lieblingsgast

Arnautovic trifft und bereitet vor

Granit Xhaka im Zweikampf mit Bremens Sokratis (re.).

Kampf um den Ball: Granit Xhaka und Sokratis (re.) fighten um das Spielgerät. getty images

Werder-Trainer Thomas Schaaf nahm nach der enttäuschenden 1:3-Niederlage in Augsburg drei Veränderungen vor. Kapitän Fritz und Innenverteidiger Prödl fehlten verletzungsbedingt, Akpala musste sich mit dem Platz auf der Bank begnügen. Starten durften Lukimya und Gebre Selassie in der Viererkette, Petersen spielte als Sturmspitze. Bei den Gästen aus Mönchengladbach entschied sich Coach Lucien Favre im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen Frankfurt für dieselbe Elf.

Die Grün-Weißen, die gegen die Borussen seit 22 Heimspielen ungeschlagen waren, legten den besseren Start auf den Rasen. Die Schaaf-Elf zeigte sich aggressiver in den Zweikämpfen und störte die "Fohlen" mit frühem Pressing. Das Defensivbollwerk konnten die Werderaner in der Anfangsviertelstunde aber nicht knacken. Die gefährlichste Möglichkeit war eine verunglückte Schmitz-Flanke in den ersten Momenten des Spiels (2.).

Der 8. Spieltag

In der Verteidigung ließ Bremen nur wenig zu, was aber auch an der harmlosen Borussen-Offensive lag. Xhaka gab in der 18. Minute einen ersten Warnschuss ab, verfehlte das Tor mit einem gefühlvollen Schlenzer um einige Meter.

Nordtveit trifft die Latte

Aus dem Spiel heraus fehlte auf beiden Seiten weiterhin die zündende Idee. Bis auf zwei Torschüsse von Arnautovic (25.) de Bruyne (27.) entwickelte sich kaum etwas. So mussten Standardsituationen für Gefahr sorgen: Nach einer Gladbacher-Ecke vergaß die Werder-Abwehr Nordtveit am langen Pfosten, doch der Norweger scheiterte am Querbalken (28.). Auf der anderen Seite führte die sechste Ecke zum Erfolg. De Bruyne schlug sie mit Schnitt zum Tor und Petersen drückte das Leder über die Linie (37.).

Bremer Doppelschlag: Petersen mit Köpfchen, Arnautovic mit Gefühl

Mit dem Treffer wuchs Werders Brust in die Breite, während Gladbach sich stark verunsichert zeigte. Bei einem Nordtveit-Rückpass spekulierte Petersen, doch ter Stegen reparierte in großer Not (43.). Zwei Minuten später konnte aber auch der Nationalspieler den zweiten Einschlag nicht verhindern. Nach tollem Zuspiel von Hunt lupfte Arnautovic das Spielgerät in die Maschen (45.).

Borussen-Trainer Favre hat der Auftritt seiner Elf offenbar nicht gefallen, weshalb er zur Pause wechselte. Junioren-Nationalspieler Herrmann, nach einer Oberschenkelverletzung wiedergenesen, kam für Rupp und beackerte fortan die rechte Außenbahn.

Werder kontrollierte weiterhin das Geschehen und setzte mit der 2:0-Führung kleinere Nadelstiche. Ein weiteres Tor und damit eine mögliche Vorentscheidung gelang dem SVW aber nicht. Die Borussia, nun offensiv etwas engagierter, näherte sich nur durch Distanzversuche von Xhaka (53.) und Arango (58.) Mielitz‘ Kasten. Insgesamt blieb die Ausrichtung ob des Spielstandes zu defensiv.

Starke Österreicher: Auch Junuzovic schlägt zu

Marko Arnautovic (li.) und Zlatko Junuzovic

Österreicher unter sich: Marko Arnautovic (li.) und Zlatko Junuzovic freuen sich über ihre Treffer. getty images

Dann zogen die Hansestädter wieder das Tempo an und erspielten sich weitere Möglichkeiten. Hunt (68.), Petersen (70.) und Arnautovic (70.) verpassten aber die Vorentscheidung. Gladbach wirkte körperlich mit den Kräften am Ende, im Gegensatz zu den Bremern. Arnautovic zog nach 75 Minuten nochmal einen Sprint über den halben Platz an und bereitete so den Treffer des zuvor eingewechselten Füllkrugs vor (76.).

Werder hatte fortan leichtes Spiel und arbeitete noch ein bisschen an der Tordifferenz. Junuzovic traf nach einem Hackentrick mit einem satten Rechtsschuss zum 4:0-Endstand (86.). Somit bleibt der SVW gegen die „Fohlen“ auch im 23. Heimspiel in Folge ohne Niederlage.

Bremen schlägt am Samstag (15.30 Uhr) in Fürth auf. Die "Fohlen" empfangen am Donnerstag (21.05 Uhr) Olympique Marseille, ehe sie in der Liga am Sonntag (17.30 Uhr) in Hannover auflaufen.